Viktor Groudinin

Sammlung von Offenbarungen

Der Autor empfing die Offenbarungen vom Herrn Jesus Christus im Laufe von einiger Zeit und legte die sinngemäße Bedeutung durch seine Erzählung wie von den Offenbarungen gefordert dar. Diese Worte, vom Herrn Jesus Christus geschenkt, manifestierten sich auf dem Papier und sollten als das Wort Gottes verstanden werden, das den Menschen zur Belehrung, zur Korrektur der menschlichen Wege durch die Tätigkeit zum Wohl von Anderen und zur Ehre Gottes geschenkt wurde. Ein nicht bestelltes Ackerfeld wird nicht Gottes Segen erfahren. Ein Pflügender und Säender jedoch wird zu gegebener Zeit sein Wohlergehen, seinen Wohlstand und seine Befriedung ernten. Der Acker ist der Planet Erde und soll von Gottes Arbeitern gepflügt werden, damit das Erntegut die himmlische Kornkammer und den ewigen Speicher des Schöpfers füllt, dem Ruhm und Verehrung in alle Ewigkeit gebührt! Amen.

1

Die Hölle

Die Hölle ist der Ort, an dem die Energie der Seele gespalten wird. Noch vor ihrer Geburt existiert die Seele in den Bestandteilen der göttlichen Energie. Bei der Vereinigung dieser Energien an einem bestimmten Ort entsteht dann die Seele. In der Hölle findet der umgekehrte Prozess statt. Die Energie der Seele zerfällt, und das menschliche Element, die menschliche Füllung verfällt. Die Energie existiert weiter, da sie Gottes Energie ist, doch ohne die menschliche Komponente, ohne Identifizierung hört sie auf, einer konkreten menschlichen Person zu gehören. Und letzten Endes verwandelt sich die Seele von einer einheitlichen lebensbildenden Energie in eine energietragende Energie. Und somit geht die Seele in einen Zustand des Nichtseins über. Aber: Die Ewigkeit in der Ewigkeit wird so wahrgenommen, dass zwei Minuten der Ewigkeit als die gesamte Ewigkeit empfunden werden, und ein Jahr der Ewigkeit wird als die gesamte Ewigkeit wahrgenommen, weil es in der Ewigkeit keinen Lauf der Zeit gibt. Man kann nicht sagen, dass die Ewigkeit lange ist; man kann sagen, dass die Ewigkeit immer währt. Deswegen wird eine Seele, die in die Hölle gelangt, immer in der Hölle, im Zustand der Hölle sein und wird immer gespalten und niemals existieren. Dies kann man mit einer Fotografie vergleichen. Wenn Sie fotografiert werden, werden Sie immer auf dem Papierfoto sein, Ihr Bild wird auf dem Foto bleiben, selbst nach Ihrem Tod verbleibt Ihr Bild auf dem Foto, und Sie werden es nicht verlassen können. So ist es auch in der Hölle; wenn Sie in der Hölle erschienen sind, werden Sie sie nicht verlassen können, selbst wenn Ihre Füllung gespalten wird und Sie aufhören zu existieren. Sie werden durch Ihr lebendiges Bild, das sie vor der Spaltung der Seelenenergie hatten, dort verbleiben.

2

Gräuel der Verwüstung

Ein Gräuel und eine Freveltat ist es, Gott quasi zu dienen, während man Gott verneint und sich selbst an Gottes statt stellt. Die Verwüstung ist der Zustand der Welt, eine Gottlosigkeit und eine fehlende Spiritualität. „Der Gräuel der Verwüstung, dass er steht an der heiligen Stätte“ ist der dritte Tempel Jerusalems.

3

Ohne Christus gibt es keine Erlösung. Damit ist nicht so sehr das Wissen um Christus gemeint, sondern die Seeleneigenschaften von Christus. In jedem Volk gibt es Vertreter, in denen die Christeneigenschaften hervortreten, denn es steht geschrieben: „in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm“. Und wer recht tut, ist auch derjenige, der die Seeleneigenschaften von Christus besitzt.

4

Christus ist gekommen, um das Gesetz auszuführen, weil das Gesetz nicht befolgt wurde. Das Gesetz wird nicht durch die Ausführung von Ritualen befolgt, sondern durch die Erlangung des Heiligen Geistes. Gott ist nicht gekommen, um Ziegenböcke zu schlachten, Blut an die Türpfosten zu schmieren und die Kelche zu spülen, weil nicht dadurch das Gesetz verfolgt wird. Die Einhaltung von Ritualen führte nicht zu einer Befolgung des Gesetzes und nicht zur Erlangung des Geistes. Christus ist gekommen, um die an ihn Glaubenden mit dem Geist zu erfüllen, und die an Christus Glaubenden werden vom Heiligen Geist erfüllt und vereinigen sich somit mit Gott, denn die Befolgung des Gesetzes ist Christus. Gott kam auf die Erde und beschloss das Gesetz mit dem Heiligen Geist. Die bisherige Unkenntnis war vorbei, es begann eine neue Ära – die Ära der Gesetzesbefolgung.

5

Es gibt nur einen möglichen gottgefälligen Weg zur Lösung des arabisch-jüdischen Konflikts, den Weg, den Gott akzeptiert. Alle anderen Wege sind nicht von Gott annehmbar, und führen zu keiner Lösung. Dieser einzige Weg ist die gleichzeitige Konvertierung von Juden und Palästinensern zum wahren Christentum als dem einzig wahren Glauben auf Erden. Und dann werden alle Probleme und Konflikte in brüderlicher Liebe gelöst werden. Die Juden und Palästinenser werden durch Satan gelähmt. Wie Behinderte in ihren Rollstühlen, nicht in der Lage, die Hand zu heben, um sich zu bekreuzigen. So manifestiert Satan seine Macht auf der Erde, er lähmt den Willen des Menschen durch das Beherrschen seiner Gedanken. Diese Fesseln Satans nimmt Christus ab. Christus sagt zum Gelähmten: „Steh auf und geh umher, sei los von deiner Krankheit“. Juden und Palästinenser, folgt dem Aufruf von Jesus, und Ihr werdet erfahren, was Leben und ewiges Leben ist. Welch ein rührendes und exaltiertes Bild wäre das – die Taufe von Juden und Arabern im Jordan! Die Auferstehung von den Toten, die Einbeziehung in das ewige Leben!

6

Wie kann man das Abendmahl empfangen, ohne das Gebot des Herrn über die Versöhnung mit dem Nächsten vor der Opfergabe zu befolgen? Der Herr sagt: „so lass allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe“. Die Opfergabe muss rein sein, denn Gott nimmt nur reine Opfergaben an, und Ihr bringt ihm eine unreine Opfergabe, weil Ihr in Fehde liegt, Gewalt tut und tötet. Gott lehnt das ab. Genauso dürfen die Geistlichen keine Opfer von Personen in Empfang nehmen, die in der Welt in Feindschaft sind.

7

Gott bietet der Menschheit einen alternativen Weg an. Das ist zuallererst die Christianisierung der Juden, und durch die Juden auch die Christianisierung der ganzen Welt: von Buddhisten, Muslimen, China, Indien sowie eine neue Christianisierung von Europa, Amerika, Russland und dazu eine globale nichtkompetitive, sozial orientierte Planwirtschaft. Wenn die Welt nicht den alternativen, von Gott vorgeschlagenen Weg einschlägt, wird sie den Weg nehmen müssen, der in der Offenbarung Jesu Christi von Johannes beschrieben wird.

8

In der Ewigkeit gibt es keine Zeit, aber es gibt eine Abfolge von Ereignissen. Die Abfolge von Ereignissen jenseits der Zeit kann nur von denjenigen wahrgenommen werden, die den Fluss der Zeit nicht in sich tragen.

9

Die Wesen, die die Planeten- und Erdendimension aufsuchen, erfahren keine Veränderungen und sind nicht den Veränderungen der Zeit unterworfen.

10

Opfer für Gott sind Zinsen für den Nächsten. Die Entlohnung für die Eheschließung ist ein Zeichen der Zustimmung. Die Taufe und Bestattung sollte kostenfrei vollzogen werden.

11

Ohne eine Aufrichtigkeit im Glauben kann man Gott nicht erfahren.

12

Allein das Gebot „Du sollst nicht töten“ sollte laut Gottes Plan alle Kriege auf Erden beenden. Wie sehr ging Gottes Plan und die weltliche Realität auseinander. Daher stammt auch Gottes Zorn und die Verdammnis.

13

Die Taufe ist ein Siegel innerhalb des Bundes, und der Text des Bundes ist ein frommes Leben gemäß den Geboten und die Vereinigung mit dem Heiligen Geist. Genauso wie das Siegel unter einem Text ohne ebendiesen Text keine Kraft und Bedeutung hat, ist auch der Text ohne das Siegel ungültig. Und nur der geschriebene Text, der mit dem Siegel besiegelt wird, hat zwischen den Bündnispartnern Gesetzeskraft und Wirkung.

14

Ein wahrhaftiger Glaube vertreibt den listigen Geist.

15

Um sich zum Mord zu entschließen, muss man in sich die Sicherungen beschädigen, die Gott im Menschen angebracht hat, damit dieser nicht seinesgleichen Schaden zufügt und tötet. Diese sind: Gewissen, Mitgefühl, Reue, Mitleid, Barmherzigkeit und Liebe. Diese Sicherungen brachte Gott im Menschen an, damit der Mensch sich von Dämonen unterscheidet, die diese nicht besitzen, da sie verbrannt wurden, als die Dämonen dem Bösen verfielen. Nicht zu töten ist ein natürlicher Zustand für den Menschen. Zu töten ist gegen die Natur, abscheulich und furchtbar. Der Verlust von Sicherungen zieht eine Beschädigung der Seele nach sich, wonach die Seele nicht mehr in Gottes Reich verbleiben kann.

16

Wie kann man von Gott predigen, ohne Gott zu kennen? Das ist genauso, wie wenn ein Blinder einen Vortrag über die Sonne, die Sterne und den Strand hält, ohne diese jemals gesehen zu haben.

17

Derjenige, der aus seinem geistigen Wesen heraus das von der Erde aus sichtbare Universum erschaffen hat, wird sicherlich auch vielfach Universen mit anderen Formen des Seins erschaffen können, die von der Erde aus nicht sichtbar sind. Kann man denn annehmen, dass die Existenz sich auf dieses Universum beschränkt? Zeugt denn die Größe der Schöpfung nicht von der Erhabenheit und den grenzenlosen Möglichkeiten des Schöpfers selbst?

18

Was verändern die Milliarden von Jahren in der Dimension, in der Zeit existiert? Nichts. Die Zeit wurde nicht für die Veränderungen in der Dimension geschaffen, sondern für die Reifung der menschlichen Seele in dieser Dimension. Danach erlangt die Seele die Möglichkeit und Fähigkeit, in anderen Dimensionen zu sein, in denen es im Einzelnen keine Zeit gibt. Die Seele erbt die Ewigkeit, und für die Ewigkeit sind unendliche zeitliche und zeitlose Formen der Existenz typisch, sowie solche, die weit jenseits dieser Begriffe sind.

19

Eine Trennung nach Sprachen ist eine erzwungene Maßnahme in einer Atmosphäre der Gottlosigkeit.

20

Der Antichrist ist den Prophezeiungen über sich unterworfen, und das bedeutet, dass er schwach ist und Gottes Energie nicht besitzt, denn nur derjenige, der Gottes Energie hat, kann die Prophezeiungen verändern.

21

Das Wichtigste ist nicht, das Vaterland vor Feinden zu schützen, sondern das Wichtigste sollte sein, dass es keine Angreifer gibt, denn dann muss auch niemand getötet werden. Und das wird durch die Beseitigung von Gründen erreicht, die als Versuchung zum Angriff dienen. Erreicht werden soll das mit allen friedlichen Mitteln. Das muss die Strategiegrundlage der Völker sein.

22

Christus wird nicht anerkannt, weil man in den von Christus gegebenen Wahrheiten keine göttlichen Wahrheiten erkennt. Die Worte von Christus werden als Menschenworte verstanden, und man verkennt darin die göttliche Bedeutung der Worte Christi. Die Worte von Jesus Christus und die uns umgebende erschaffene Welt müssen uns davon überzeugen, dass Jesus Christus der wahrhaftige Gott ist. Die Logik der Worte Christi spiegelt sich in der Logik der erschaffenen Welt wider. Die Logik der erschaffenen Welt spiegelt sich in der Logik der Worte Christi wider. Das zu sehen, heißt, Gottes Erkenntnis zu erlangen.

23

Die Erde, die Galaxien, die gesamte materielle Welt der Erdendimension kann den Himmel nicht fassen, doch der Himmel fasst die Erde, die Galaxien und die gesamte materielle Welt der Erdendimension, wie auch die unendlichen Welten der außerirdischen Dimensionen.

24

Diejenigen, die Brot quasi in den Leib Christi verwandeln, lassen eine Verletzung von Geboten zu, rechtfertigen und stimulieren diese sogar. Das ist unzulässig. Gott verwandelte Brot in den Leib, schenkte der Ähre Leben und Kraft und vollendete die Tat zusammen mit dem Menschen – dem Säer und Bäcker. Geistliche, die die Verletzung von Geboten zulassen, können Brot nicht zu Leib machen, denn dem Menschen bleibt dies versagt. Es gibt keine würdigen oder unwürdigen Verwandler von Brot in Leib. Diese Tat liegt überhaupt nicht in der menschlichen Kompetenz. Der Mensch kann eine Ähre nicht mit Leben füllen, sondern kann nur den Segen für seine Tat und Mitwirkung erbeten. Gott hat niemals zu Petrus oder jemandem von den Aposteln gesagt: „Petrus, das hier, was Du verwandelst, ist mein Leib und mein Blut“. Nein, Gott sagte nichts dergleichen, sondern sprach, nachdem er das Brot gebrochen hatte: „DAS ist MEIN LEIB. DAS ist MEIN BLUT“ und wies damit auf seine Göttlichkeit als den Schöpfer von Brot und Wein und allem, was uns umgibt, hin. Doch als er wahrlich über den Leib sprach, meinte der Herr die Erlangung der Glückseligkeit durch den Heiligen Geist. Das ist die wahrhaftige Nahrung, die der Herr meinte, die der Gottvater auf die Welt sandte: Johannes 6,27 „Müht euch nicht um Speise, die vergänglich ist, sondern um Speise, die da bleibt zum ewigen Leben. Dies wird euch der Menschensohn geben; denn auf ihm ist das Siegel Gottes des Vaters“. 6, 32-33 „Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben“. Das ist die Erlangung des Heiligen Geistes, der vom Vater kommt, wahrhaftig aber nur durch den Glauben an Jesus Christus vollzogen wird. Genau das ist die wahrhaftige himmlische Speise und der wahrhaftige Leib Christi. Die Erlangung der Glückseligkeit ihrerseits geschieht durch den aufrichtigen, allumfänglichen Glauben an Gott, den Herrn Jesus Christus, den Glauben an die Heilige Dreifaltigkeit, durch das Sakrament des Brotbrechens, durch die Erkenntnis der Annahme des Leibs und Bluts Christi, durch das Leben nach den evangelischen Geboten, durch das Befolgen der Lehren Christi, durch ein frommes Leben, durch Fürbittgebete im Namen des Herrn Jesus Christus, durch die Gebetsgemeinschaft mit Gott und durch die Gnade Gottes.

25

Ein Kelch, nicht im Sinne des Umfangs und der Konzentration der Göttlichkeit in einem Kelch, sondern ein Kelch ist das Symbol der Wahrheit Gottes im Blut des Herrn. Eine Wahrheit, ein Gott, eine andere Wahrheit gibt es nicht. Deswegen kann es mehrere Kelche geben neben dem Kelch des geistlichen Dieners in einer Wahrheit, der Wahrheit Gottes. Wie er auch Brot zu Leib machte, hat Gott auch einst Wein zu Blut gemacht und gab der Rebe Kraft und Leben und füllte den Kelch und die Kelche mit Segen, damit der Wein als das Blut Gottes empfangen werden konnte. Es sind die Worte Gottes, Gottes Offenbarung über das Brot und den Wein, die das Wesen des Brots und Weins als des Leibs und des Bluts Christi offenbaren, aber ganz und gar nicht die Worte des Geistlichen über das Verwandeln von Brot und Wein durch ihn in den Leib und das Blut Christi. Deswegen nimmt ein jeder Christ, Buddhist, Jude und Muslim, wenn er Brot und Wein zu sich nimmt, ohne es zu ahnen, den Leib und das Blut Christi zu sich. Jeder Kelch ist mit dem Blut Christi gefüllt, und jedes Brot ist der Leib Christi. Die Welt muss lediglich ihre Einstellung zu Brot und Wein ändern. Man sollte für die Produktion nur die besten und reinsten Getreide- und Rebsorten verwenden und sie mit dem Verständnis der Größe Gottes und der naturgegebenen Heiligkeit des Produkts selbst konsumieren. Man darf die Bedeutung davon nicht so eng fassen, wie es die quasi-christlichen Glaubenslehrer vorgeben. Jesus Christus ist in allem und für alle da. Alle, die den Irrglauben praktizieren, müssen sich und ihre Seelen für Gott öffnen.

26

Auch wenn für die Entwicklung der tierischen und pflanzlichen Welt eine gewisse Zeit vonnöten war, so spricht Gott dennoch von den sechs Tagen der Schöpfung, um für die Menschengeschöpfe einen Rhythmus in der Zeit vorzugeben und zu festigen, um in den Lauf der unförmigen Zeit einen Startpunkt in der Gesellschaft der Menschen zu bringen und damit ein Gefühl für den Außenrhythmus zu schaffen, um das öffentliche Leben entsprechend dem biologischen Rhythmus und dem Zeitempfinden im Menschen selbst zu organisieren.

27

Für eine wahrhaftige Gemeinschaft mit Gott, eine Gotteserfahrung bedarf es dreier Bedingungen: 1. Das Gebet 2. Die Stille und Reinheit des Geistes 3. Die Anwesenheit von Gott im Herzen.

28

Ein Herrscher, der nicht wie von Gott gegeben herrscht und der den Willen Gottes nicht in die Tat umsetzt, ist ein Namensbetrüger und übt seine Macht unrechtmäßig aus. Der Begriff der Macht, die Macht wird nur von der Macht Gottes bestimmt. Ein Herrscher, der die Macht Gottes nicht in die Tat umsetzt, ist ein Betrüger.

29

Der Glaube ist ein Geschenk Gottes. Der Glaube bedeutet ein Aufblicken und Streben nach dem Sein, das die Erfüllung von Erwartungen in sich trägt und beinhaltet, ist die Manifestation einer unsichtbaren Realität im Verstand und im Herzen in einer Vertraulichkeit mit dem Sein. Wenn dann eine Verbindung mit Gott eingegangen wird, ist der Glaube das Wissen über das Sein, eine Ko-Durchdringung im Sein auf der Ebene aller Sinnesorgane, ein Streben danach, unablässig mit dem Objekt und im Objekt des Seins verbunden zu bleiben, eine Erfüllung mit dem Sein und eine Existenz in der Realität, die sich aus einer unsichtbaren in eine sichtbare verwandelt, und die Gewissheit, dass man die unsichtbare Realität erkennt.

30

Satans Pfahl ist die Sündenversuchung von Paulus. Ihm wurde auferlegt, ihn mit Lust oder der Augen Lust zu quälen. Satans Pfahl ist das, was sich der Gnade widersetzt, sich im Fleische und somit durch fleischliche Manifestationen und Bewegungen zeigt.

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Die ausgesprochene Vermutung darüber, dass die Söhne Gottes, die in der Schrift erwähnt werden, die Nachfahren von Set sind, ist falsch. Die Erwähnung der Söhne Gottes finden wir in der Schrift im 1. Buch Mose, Kapitel 6 sowie im Buch Hiob. Sich vorzustellen, dass die Nachfahren von Set kamen, um Gott anzubeten und vor ihm Rechenschaft abzulegen, ist wohl unmöglich. Hier werden uns Wesen aus einer anderen Welt, einer anderen, äußeren, parallelen Dimension gezeigt. Als sie auf der Erde gingen, konnten sie sich auf der Erde aufhalten. Die Bewohner der äußeren, parallelen Welten, die Bürger von Gottes Reich hatten ein erhöhtes Interesse an den Erdenbewohnern. Es war vonnöten, eine Richtung für die Entwicklung des menschlichen Wesens vorzugeben, es gab den Versuch, die Selektion des Menschen von außen herbeizuführen. Die Art, wie sie sich auf der Erde materialisierten, wurde den Menschen nicht offenbart. Einige Formen der Verkörperung des Geistes auf der Erde sind in der Schrift erwähnt. Eine davon ist die Verkörperungsform von Adam. Eine andere Form ist die Verkörperung der drei Engel im Hain von Mamre. Die nächste Form ist die Verkörperung des Sohnes Gottes, des Herrn Jesus Christus. Andere Formen der Verkörperung im Arsenal der Söhne Gottes werden uns nicht vorgestellt, obwohl man mit Sicherheit annehmen kann, dass sie gewiss ihre Verwendung fanden. Und durch den Herrn wurde eine geistige Selektion des Menschen durchgeführt, und es entstand eine neue Gemeinschaft – das Christentum, in dem die Kirche ihre Anfänge nahm, und diejenigen, die selektiv in die Kirche eintraten, sind bereits die Söhne Gottes.

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Die Erzählung in der Schrift über die Schöpfung der Welt berichtet über die Schöpfung der Erdendimension, in der die Zeit herrschen würde, in der es eine Teilung von Licht und Dunkelheit gäbe und eine Geburt und Reifung der menschlichen Seelen im Leben, dem Weltgebäude und dem Universum vonstattenginge. Die Seelen sind ihrerseits dazu aufgerufen, die unendlichen Räume der göttlichen Taten im Laufe der Ewigkeit zu erben und die Reihen der Heere von Himmelswesen mit der von Gott definierten Bedeutung zu ergänzen.

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Frage: Wenn Gott allmächtig und omnipräsent ist, gibt es dann irgendetwas im Weltgebäude, das nicht von Gott erschaffen wurde? Antwort: Das gibt es. Gott hat nicht die Leere geschaffen. Was ist dann die Leere? Die Leere ist die Abwesenheit von Gottes Schöpfungen. Die Leere ist nichts, ein Nullpunkt im Bewusstsein von Gottes Schöpfungen. Und wo ist sie dann, die Leere? Man darf den Raum zwischen den Planeten, Sternen, Galaxien ja nicht als Leere bezeichnen, denn das, woran die Planeten und Sterne aufgehängt sind, ist doch auch Gottes Schöpfung? Dieses Universum ist die Erdendimension, und innerhalb der Dimension kann es keine Leere geben. Und wo ist die Leere dann? Aus der Offenbarung Gottes wissen wir, dass die erretteten Menschengeschöpfe im Reich Gottes zur Würde der Götter hinaufsteigen und dass sie selbst neue Welten erschaffen und mit diesen neu erschaffenen Welten die Leere füllen werden. Dort, wo diese Welten erschaffen werden, herrscht dann die Leere, die eine solche ist und war, bevor in ihr Welten geschaffen wurden. Diese Welten haben unvorstellbare Formen des Seins. In ihnen findet die unendliche Schöpferkraft Gottes ihre Verwirklichung, die die erretteten Götter-Menschengeschöpfe erhalten werden.

34

Und wenn es im Weltgebäude etwas gibt, was Gott nicht erschaffen hat, dann kann man mit Recht annehmen, dass es dieses Etwas ist. Das Böse ist dieses Etwas, das nicht von Gott erschaffen wurde. Wie auch die Dunkelheit die Abwesenheit von Licht ist, ist auch das Böse die Abwesenheit vom Guten. Das Böse hat keinen Anfang und existierte schon immer. Der Verlust des Guten führt automatisch zum Bösen, wie auch der Verlust des Lichts automatisch zur Dunkelheit führt. Die Seele des Menschen ist in der Lage, das Gute nicht zu besitzen. Wie auch das Licht sich bei seinem Verlust in Dunkelheit auflösen kann, so kann sich auch das Gute der Seele in der Abwesenheit des Guten, im Bösen, auflösen.

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Für das Herabkommen des Lichts braucht man eine Quelle, eine geschaffene oder nicht geschaffene. Für die Dunkelheit bedarf es keiner Quelle, die Dunkelheit hat keine Quelle, ihre Existenz wird vom Allmächtigen zugelassen. Desgleichen muss verstanden werden, dass das Gute genauso einer Quelle des Guten bedarf, was der Schöpfer ist. Das Gute ist das, was vom Schöpfer zu den Schöpfungen ausgeht: das Sein der Schöpfungen, der Wille des Schöpfers gegenüber den Schöpfungen, die Sorge des Schöpfers um die Entwicklung und Vervollkommnung der Schöpfungen im Bereich der Erkenntnisse des Schöpfers. Die Menschengeschöpfe, die Gutes tun, sind diejenigen, die den Willen des Schöpfers umsetzen, die die Wahrheit Gottes in der Liebe zu Gott und zur Welt verstehen. Das Böse ist eine zum Schöpfer gegensätzliche Bewegungsrichtung. Das Böse ist die Ablehnung und Zurückweisung des Willens des Schöpfers und der Austausch der Bewegung hin zu einer Erkenntnis des Schöpfers mit der gegensätzlichen, mit Ungehorsam gegenüber dem Schöpfer und dem Streben, den Schöpfer durch sich selbst zu ersetzen, beschränkte Bewegung, während die Schöpferkraft des Schöpferwillens zerstört wird. Das Böse ist ein Schmarotzen auf der Güte des Schöpfers und gleichzeitig ihre Auswechslung durch eine falsche Güte der Ablehnung und Zurückweisung. Das Böse braucht keine Quelle, da es selbstgenügsam ist und die Abwesenheit des Guten bedeutet. Doch wer hat das Böse erschaffen? Welches Ziel hat die Existenz des Bösen? Wodurch nährt sich das Böse? Durch die Selbstgenügsamkeit. Dem Bösen geht es gut, weil es böse ist. Wenn Sie aus einem Zimmer die Lichtquelle entfernen, wird das Zimmer von Dunkelheit erfüllt. Niemand hat sie erschaffen, aber in diesem Fall sind Sie der Schöpfer der Dunkelheit. Genauso verhält es sich mit dem Bösen. Wenn man das Gute entfernt, füllt das Böse den Raum, und es ist gut möglich, dass Sie tatsächlich zum Träger des Bösen werden. Wie soll man das verstehen? Existiert denn ein allumfassender und alles erfüllender Gott, und existiert parallel das Seiende, das Böse in Gottes Unkenntnis? Genauso ist es. Im Buch Genesis 3,22 lesen wir: „Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist“. Als er diese Worte über Adam spricht, gibt der Herr uns zu verstehen, dass Gott schon immer wusste, was böse ist, und zwar nicht in der eigenen Schöpfung. Und wie hat Adam das Böse erfahren? Adam kannte das Gute, denn das Gute zeigte sich durch die Anwesenheit Gottes in Adam. Das Böse hat Adam nach dem Sündenfall erkannt, nachdem Gott seine Seele verlassen hat. Adam hat verstanden, dass mit ihm etwas Unumkehrbares passiert ist, dass er das erfahren hat, was ihm vorher nicht bekannt war. Zum ersten Mal hat er seine Seele ohne die Anwesenheit Gottes in ihr erfahren und die Tatsache, dass Satan ihn zu dieser Erkenntnis motiviert hat, der das Böse in sich trug und dann Eingang in Adam fand. Derjenige, der das Böse in sich trägt, trägt nicht Gott in sich. Das heißt, die Abwesenheit Gottes (des Guten) führt automatisch zur Entstehung des Bösen. Als er vom Bösen sprach, meinte Gott nicht Satan. Satan ist nicht die Quelle des Bösen. Satan verfiel dem Bösen und wurde zum Träger des Bösen. Durch Satan und durch seine eigene Willensbekundung hat Adam das Böse erfahren. Für die Erdenbewohner in der Erdendimension ist Satan der Träger des Bösen. Doch es gibt eine unendliche Menge an Dimensionen mit unendlichen Formen des Daseins, und in diesen Daseinsformen zeigt sich das Böse auf unterschiedliche Weise, ist ungeschaffene Realität und liefert Gott das Wissen über sich selbst. Deswegen sprach Gott auch: „WEISS, was gut und böse ist“. Das Böse hat keinen Anfang. Das Verständnis davon führt weit in die verborgenen Tiefen Gottes.

36

Es gibt keine zwei Bündnisse mit Gott – die Beschneidung und die Taufe, sondern nur einen Bund. Gott sagte nicht: „Wer sich beschneiden lässt, wird selig werden“, sondern er rief: „Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden!“. Die Annahme von zwei Bündnissen gleichzeitig unterstreicht die falsche Haltung zu einem von ihnen, oder gleich zu beiden.

37

Das wahre Christentum ist ein Privileg der Auserwählten.

38

Die Christianisierung des Planeten. Der Aufbau der Engelsgemeinschaft. Die Abschaffung des Geldes. Es wird keine monetären Gaben, keine monetären Opfer, die Gott nicht ausstehen kann, mehr für Gott geben. Doch Gottes Opfer wird ein wahres Opfer sein – das zerschlagene menschliche Herz, der Glaube und die Liebe.

39

Die Kirche ist der mystische Leib Christi, der seinen Anfang vom Oberhaupt der Kirche, dem Herrn Jesus Christus im Himmel nimmt, der sich auf die Seelen der Erben des Himmelreiches und der Himmelheere erstreckt, die die Kirche mit göttlichen Energien, Schutz und Einrichtungen speisen, und sich auf die Erde in Personen erstreckt, denen eine Rettung beschert ist. Die Kirche erscheint bei ihrer Erdenreise in Persönlichkeiten, in menschlichen Herzen, die erfüllt sind mit dem Heiligen Geist. Nur die, in denen der Heilige Geist wohnt wie ein Zeugnis Christi, sind wahre Christen, die zur Kirche Christi gehören, und sind die Kirche Christi. Es ist diese Kirche, über die der Herr sprach: „und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen“. Der Herr meinte nicht die Gemeinde als ein menschliches Gebilde, sondern ein mystisches Gebilde auf der Ebene der Vereinigung der menschlichen Seele mit dem göttlichen Heiligen Geist. Das Gebilde, das die Macht der Hölle und die dunklen Mächte Satans ist, kann sie nicht überwältigen. Die Mitglieder der Kirchengemeinden, die nicht die Wirkung des Heiligen Geistes in sich erfahren haben, die darüber nicht eine Vereinigung mit Gott eingegangen sind, können sich nicht als Kirche betrachten und sich so nennen, aber sie können sich als Gemeinde, nichtstaatliche Organisation, öffentliches Gebilde bezeichnen. Es gibt sehr viele Gemeinden. Viele Gemeinden, die glauben, am Heiligen Geist beteiligt zu sein, haben tatsächlich gar keinen Bezug zu ihm, denn sie akzeptieren eine Teilung. Teilungen passieren wegen eines fehlenden Bezugs zum Heiligen Geist. Die Kirche ist aber unteilbar, denn der Heilige Geist kann sich nicht in sich selbst aufteilen. Die Kirche kann wie im Rahmen der Gemeinde, so auch jenseits davon in Erscheinung treten. Ein jeder, der die Wirkung des Heiligen Geistes auf sich erfahren hat, weiß ganz genau über seine Aufnahme in den Schoß der Kirche Christi. Für das Umfeld geht das womöglich unbemerkt vonstatten, doch diejenigen, die den Heiligen Geist angenommen haben, erkennen einander immer leicht, und zwischen ihnen sind auch keine Trennungen möglich. Die grundlegenden gemeinsamen Faktoren für alle Gemeinden müssen sein: Aufrichtigkeit im Glauben, widerspruchsloses Befolgen der Gebote, allumfassende, hingebungsvolle Liebe zu Gott und dem Nächsten.

40

So, wie die königliche Dynastie die Welt führt, und das Ziel, zu dem die Welt geführt wird, ist nicht gottgefällig. Sie äußern eine primitive Denkweise, und ihre Taten sind fern jeglicher Bewunderung für sie. Deswegen ist die Legitimierung dieser königlichen Macht als einer Weltmacht nicht gottgefällig. Die Homosexualisierung der Gesellschaft, die Narkotisierung der Gesellschaft, die Islamisierung der Gesellschaft – das sind einige Bereiche ihrer Bestrebungen, die nicht gottgefällig sein können. Sie können nicht gefällig sein aufgrund der Veränderung der menschlichen Natur der Gesellschaft durch diese Bereiche der Bestrebungen. Und die Veränderung der menschlichen Natur entspricht den Bestrebungen des Teufels, die menschliche Natur zu verändern. Nur wenn diese Macht die Welt auf einen alternativen, von Gott vorgeschlagenen Weg führt, nur dann wird diese Macht Taten vollbringen, die in Gottes Augen gewollt sind. Die Legitimierung dazu, diesen Weg einzuschlagen, wird durch Gott selbst bestätigt, und alle, die Gottes Willen ausführen, sind gesegnet. Alles, was in der Menschheitsgeschichte bis heute passiert, spielt keine besonders bestimmende Rolle mehr. Eine entscheidende Rolle spielt nun, welchen Weg die Menschheit auswählen wird. Es gibt nur zwei mögliche Wege: Der alternative, der Menschheit von Gott vorgeschlagene Weg, und der Weg, der vom Apostel Johannes in seiner Offenbarung beschrieben wurde. Ein dritter Weg ist uns nicht gegeben. Bislang wurde nur ein Weg als der mögliche Weg für das Ende der menschlichen Geschichte betrachtet – das ist der Weg, der in der Offenbarung des Apostels Johannes beschrieben wurde. Doch die Gnade Gottes schenkte der Menschheit einen anderen, einen alternativen Weg, der im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte möglich ist, sollten sich die Menschengeschöpfe dafür entscheiden. Und heute wurde dieser von Gott vorgeschlagene Weg bekannt. Und jetzt sollten diese beiden Wege betrachtet werden als Wege, die von Gott für die Menschengeschöpfe bestimmt wurden. Von nun an wird über die Menschengeschöpfe geurteilt werden in Abhängigkeit zu ihrer Einstellung zu dem von Gott vorgeschlagenen Weg. Diejenigen, die diesen Weg einschlagen, werden den Segen Gottes erfahren, und diejenigen, die diesen Weg ablehnen, erfahren eine Zurückweisung. Alle Streitigkeiten über vergangene Ereignisse der Menschheitsgeschichte sind nun sinnlos, und nur der vom heutigen Tag an gewählte Weg ergibt einen Sinn. Und es ist diese Zeit, von der nun die Zeitrechnung der Tage beginnt, die der Welt für eine Entwicklung oder das Ende der Geschichte geschenkt wurden.

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Juden, verpasst nicht die Gelegenheit, Euch an der Sache Gottes zu beteiligen, die Gelegenheit, ein gottgefälliges Volk zu werden und zu sein. Nach der Ablehnung Christi seid Ihr in große Ungnade Gottes gefallen. Und die heutige Inakzeptanz Gottes macht Euch unbeteiligt an der göttlichen Schöpfungskraft und am ewigen Leben. Denn wie kann derjenige, der Gott auf Erden leugnet, in der Ewigkeit mit Gott eine Gemeinschaft eingehen und am ewigen Leben teilhaben? Das ist unmöglich. Erneuert in Euch den Geist der Wahrheit, der Euch als den Erben des größten geistigen Ruhms der Urväter Eures Volkes geschenkt wurde, und der von Euch durch Irrungen und die Eitelkeit Eurer Absichten zu Boden getreten wurde. Eine große Sache ist es, dem wahren Gott zu dienen. Gemäß den Worten im Kohelet: Es ist alles ganz eitel, und dem kann man voll und ganz zustimmen. Doch nur das einzig Wahre, das nicht unter diese Definition fällt, ist es, Gott zu Diensten zu stehen, dem wahren Gott auf Erden zu dienen, dem Gott, der Herrn Jesus Christus, die Heilige Dreifaltigkeit ist; die Vervollkommnung des christlichen Gedankens, die christliche Gotteserkenntnis. Warum solltet Ihr zugrunde gehen? Wozu die Hölle füllen? Weiht Euch der Anerkennung des Herrn Jesus Christus, gebt den Widerstand auf, tut Buße, lasst Euch taufen und vollbringt Taten, die dem Stand der Erben des Reiches Gottes würdig sind. Und „dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit“, gemäß den Worten des Propheten und Königs David.

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Ihr seid große Spieler von Geldspielen. Ihr habt ausgezeichnete Erfolge auf diesem Gebiet erzielt. Dann zeigt doch der Welt, wie meisterhaft ein Sieger spielen kann. Verändert die Welt mit Geld. Lasst dieses bunte Papier in Euren Händen die Welt zum letzten Mal so verändern, dass man sie hinterher fallenlässt. Ich versichere Euch, die Engel werden Euch applaudieren. Ihr werdet der Aufnahme in die Gesellschaft derjenigen würdig sein, die das Wesen der Dinge durchdrungen haben. Und diese Gesellschaft ist eine himmlische. Dreht also an Eurem Roulette, kurbelt den Gedanken an, der die Welt verändern wird. Spielt uns ein Geld-Requiem.

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Das Urbild der Hölle ist in dieser Welt bereits dargestellt. Hier gibt es bereits Werkstätten, in denen die Energie der Seelen gespalten wird. Als solche kann man beispielsweise Las Vegas mit seinen Spielbanken und die Spielbanken selbst anführen. Deswegen schaden diejenigen, die um Geld spielen, ihren Seelen sehr. Genauso arbeitet Hollywood emsig in diese Richtung. Deswegen schaden diejenigen, die gedankenlos Hollywood-Filme verschlingen, ihren Seelen. Genau wie die so genannten psychiatrischen Anstalten, die in Wahrheit die Werkstätten der Hölle sind. Und Vieles andere mehr. In der Wirkung der genannten Institutionen wird die Identifizierung der Persönlichkeit aufrechterhalten, doch die Energie der Seele wird gespalten. In der Hölle wird dieser Prozess fortgeführt. Die Identifizierung der Persönlichkeit selbst wird in Vergessenheit geraten, und die Energie der Seele wird endgültig gespalten. Das ist kein allzu angenehmer Zustand. Und die Menschengeschöpfe, die an der Sicherung der geistlichen Komponente dieser Institutionen beteiligt sind, werden als Leitmedien der Versuchung und der dämonischen Energie aufs Schwerste verurteilt werden.

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Ihr vereinigt Euch nicht mit Gott? Weil Ihr in Eurem Gebet nicht aufrichtig seid, weil Ihr die Gebote nicht befolgt. Ein Gebot lautet: „Du sollst nicht töten!“, aber Ihr schickt Eure Söhne in die Armee zum Töten. Man muss die Heimat verteidigen? Man muss dafür sorgen, dass potentielle Feinde, die Euch theoretisch angreifen können, genauso wie Ihr auch die Gebote befolgen. Deswegen muss man sich auf die Befolgung der Gebote einigen. Ein Gebot muss über allen staatlichen Interessen stehen. Die staatlichen Beziehungen müssen auf der Grundlage der Befolgung der Gebote aufbauen. Doch wie einigt man sich mit China über die Befolgung von Geboten, wenn China andere Gebote hat und es keine Hebelkraft für dieses Land gibt? Das heißt, Andere müssen das tun, diejenigen, die die Stellhebel besitzen. Alle christlichen Länder sind heute gemäß den Worten des Apostels Äste, und die Wurzeln sind ein zum Christentum konvertiertes Israel. Die Wurzeln tragen die Äste, und wenn die Wurzeln gesund und stark sind, sind auch die Äste gesund und fruchtbar. Doch dafür muss Israel zuerst zu dem Christentum konvertieren, den der Herr Jesus Christus selbst gelehrt hat – zur reinen, aufrichtigen Glaubenslehre, die den Erdenbewohnern vom Himmel geschenkt wurde, damit sie in den Himmel aufsteigen. Und von Israel muss die ganze Welt erneut dieses Christentum empfangen. Und wenn Europa das Christentum von Israel empfängt, wird Europa niemals töten. Genauso wird auch Amerika, das das Christentum von Israel empfängt, niemals töten. Und dann wird es auch Stellhebel geben, und ein Stellhebel von Israel muss Russland sein, ein anderer Europa, ein dritter Amerika usw. Erst einmal müssen dies geistliche Stellhebel sein, dann wirtschaftliche, dann politische. Und dann konvertiert China zum Christentum und wird es nie bereuen, und Indien wird konvertieren, wie auch die Muslime und der Iran. Man muss nur dafür beten, dass Gott den Juden die Annahme des Christentums schenkt, denn das ist ein großes Privileg für die Juden. Doch ihre Herzen sind aus Stein und ihre Schädel hart. In einem steinernen Herzen wächst aber keine Ähre, und Hartschädel können nur gut Wände durchbrechen. Deswegen hat Gott ihnen bislang auch nicht die Annahme des Christentums geschenkt. Man muss dafür beten, dass Gott ihnen Herzen aus Fleisch und Blut schenkt, und dass sie sie mit Reuetränen begießen, und dass in ihnen Liebe wächst. Jesus ist Liebe. Einen anderen Ausweg haben sie nicht, denn sie werden zwischen dem Leben und dem Tod wählen müssen. Doch zum großen Bedauern wählen viele oft ausgerechnet den Tod.

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Der alternative Weg

Der alternative Weg ist der Weg, den Gott den Menschengeschöpfen hauptsächlich dafür schenkt, damit sie die menschliche Geschichte weiterentwickeln. Falls die Menschengeschöpfe diesen Weg wählen, wird dieser Weg ihnen trotz der Prophezeiungen über ein apokalyptisches Ende der Welt geschenkt. Eine unabdingbare Bedingung für die Aufnahme dieses Wegs muss der Abschluss des Neuen Bundes durch Israel mit Gott sein. Der vergangene Bund Israels mit Gott sah in sich bereits den Abschluss des Neuen Bundes vor. Gott hat einfach nur damit gerechnet, dass Israel immer auf Gott hören wird im Sinne von Gott Gehör schenken, wie zu Beginn des Bundes, so auch im Laufe seiner gesamten Befolgung. Das Wort Gottes hat eine immerwährende Gültigkeit, wie am Anfang des Weges, so auch in dessen weiterem Verlauf. Es hatte auch dann Gültigkeit, als Gott von einem ewigen Bund sprach, es hatte auch dann Bestand, als Gott sagte: „da will ich einen neuen Bund machen“. Der Sinn des bisherigen Bundes wurde von den Juden nicht vollkommen verstanden. Er bestand in der Organisation eines gottgefälligen Lebens des Menschen auf Erden, darin, dass die Menschheit das Gefühl für die Beteiligung Gottes am Leben der Menschengeschöpfe bekam, dass die Menschengeschöpfe sich an der Schöpfung Gottes beteiligt fühlten, in der Vorbereitung der Menschheit auf die Wiedergeburt der Natur Adams. Doch die Wiedergeburt der Natur Adams wurde erst möglich, nachdem der Sohn Gottes auf die Erde kam. Diese Wiedergeburt der Natur Adams in den Menschengeschöpfen ist für das weitere Aufsteigen der Menschengeschöpfe in göttliche Sphären vonnöten, damit der Plan Gottes für den Menschen als einer himmlischen Kraft, die aufgerufen ist, die göttlichen Sphären mit schöpfender Energie und zur Beteiligung an der Schöpfung Gottes zu erfüllen, in die Tat umgesetzt wird. Deswegen ist die gesamte vorhergehende Menschheitsgeschichte der Weg zur Wiedergeburt der Natur Adams. Und der bisherige Bund der Juden mit Gott sollte die Beziehung des Menschen mit Gott seit der Geburt des Volkes Gottes bis zur Erscheinung des Sohnes Gottes in der Welt regeln. Denn auf dem irdischen Weg des Menschen stand immer Satan, der den Menschen auf dem Weg zurück zu Gott Hindernisse in den Weg legte. Doch wenn die Menschheit nun noch länger im bisherigen Bund verbleibt, riskiert sie die Ankunft des Antichristen und das Ende der Menschheitsgeschichte. Das ist eine Sackgasse. Deswegen bietet Gott durch seine Gnade den Menschengeschöpfen einen Weg, der die Menschheitsgeschichte in einer günstigen Entwicklung im ewigen Wohlergehen auf Erden und in den himmlischen Sphären fortsetzt. Und die erste Bedingung für die Aufnahme dieses Weges ist der Abschluss des Neuen Bundes durch Israel mit Gott, was eine wahre Befolgung des Gesetzes bedeutet. Die Christianisierung Israels. Dann folgt eine neue Christianisierung aller christlichen Völker durch Israel, die durch die Umkehr der Interessen vom Dienst am Geist zum Dienst an der weltlichen Macht die Verbindung zu Gott verloren haben. Genauso wie die Christianisierung aller nichtchristlichen Völker. Ein Geldentzug aus dem Umlauf aller wirtschaftlichen Beziehungen der Staaten und aller Privatpersonen. Geld ist eine Last für die gesamte Menschheit. Die Abschaffung des Geldes. Der Aufbau einer Wirtschaft, in deren Grundlage die geistige Verbundenheit aller Völker liegen wird und die einen Ressourcenverbrauch nach Bedarf ermöglicht. Die Lenkung einer freigesetzten kolossalen menschlichen Schöpfungsenergie in den geistigen Tätigkeitsbereich, in den Bereich des Gottesdienstes, der Gotteserkenntnis. Die Vorbereitung der menschlichen Seelen auf das Emporsteigen in die himmlischen Sphären, worin auch laut Gottes Plan der Sinn der menschlichen Existenz auf Erden liegt. Was auch der Sinn hinter der Schöpfung des irdischen Weltgebäudes ist.

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„Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen“, erklärte Gott vor zweitausend Jahren. Und heute spricht der Geist: „Wenn die Gerechtigkeit der Christen nicht besser ist als die der nichtchristlichen Völker, so werdet ihr nicht durch das Predigen die Welt erlangen“. Die Gerechtigkeit der Christen muss die Gerechtigkeit der Muslime und Buddhisten übersteigen, damit die Völker das sehen und sich nach der Gerechtigkeit der Christen strecken, um das Reich Gottes zu erben. Das muss eine Bedingung für die Christianisierung der Völker sein. Ein Maß für Moral ist notwendig, Gerechtigkeit ist notwendig, denn das Christentum ist die Reinheit, die Höhe, auf der die Vereinigung mit dem Schöpfer vollzogen wird. Wenn Eure Gerechtigkeit nicht die evangelische Reinheit erreicht, vereinigt Euch nicht mit Gott.

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Eine Sünde ruft nicht nur ein Gefühl der Schuld beim Sünder hervor. Eine Versündigung kann in erster Linie als Zustand beschrieben werden. Ein Zustand, in den die Seele nach der Versündigung fällt. Dieser Zustand ist ein Zustand der Erfüllung mit dämonischer Energie, denn eine Versündigung ist ein Befolgen des teuflischen Willens, infolge dessen die dämonische Energie die Seele befällt. Es entsteht ein Zustand der Abstoßung der schützenden göttlichen Energie und eine Unterordnung unter den dämonischen Einfluss, dem dämonischen Willen. Deswegen muss man sich nach einer Versündigung so schnell wie möglich von der dämonischen Energie reinigen. Dies geschieht mit der Kraft Gottes durch die Reue des Gesündigten, durch eine Anordnung des Lebens gemäß den Geboten und ein aufrichtiges Versprechen an Gott, ähnliche Sünden in Zukunft zu unterlassen. Diejenigen, die das verstehen und so handeln, werden immer auf dem Weg der Errettung sein, denn der andere Weg ist der Weg der Verdammnis.

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Es werden oft die Worte Gottes aus dem Johannes-Evangelium 8,4-11 zitiert, in dem Gott zu denjenigen spricht, die ein Weib, im Ehebruch ergriffen, zu ihm brachten: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“. In der Regel wird dieses Zitat gern von denjenigen angeführt, die innerlich, im Grunde ihres Herzens versuchen, die Sünde zu rechtfertigen. Doch Gott rechtfertigt mit diesen Worten auf gar keinen Fall die Sünde. Gott kann niemals die Sünde rechtfertigen, denn die Sünde ist die Ausführung des Willens Satans, und was kann er mit Gott gemein haben? Die Sünde ist unheilbringend für die Seele des sündigenden Menschen selbst, und Gott, der den Menschen retten will, rechtfertigt die Sünde in keinster Weise, sondern ruft den Menschen dazu auf, gegen die Sünde anzukämpfen. Mit diesen Worten bedeutet Gott nur die Tatsache, dass wir alle mit Sünde behaftet sind. Diejenigen, die diese Worte Gottes zitieren, ignorieren und lassen in der Regel die Schlüsselworte Gottes in dieser gesamten Episode außer Acht. Gott sagt zu der Frau, nachdem alle Ankläger auseinandergegangen sind und nur die Frau übriggeblieben ist: „gehe hin und sündige hinfort nicht mehr“. Das sind die Schlüsselworte der gesamten Episode. Das heißt, um von Gott begnadigt zu werden, muss man die Sünde hinter sich lassen, sich verändern und den Weg der Errettung beschreiten. „Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich bin heilig“, spricht Gott, denn nur in diesem Fall wird der Mensch und seine Seele interessant für Gott und das Reich Gottes. Denn so eine Seele hat eine Chance, die Zukunft zu erlangen, im Sinne der Zukunft in der Ewigkeit. Und deswegen darf man die Schlüsselworte diese Episode niemals auslassen, wenn man diese Worte Gottes zitiert, denn ohne die Schlüsselworte könnte man Gott eine Rechtfertigung der Sünde zuschreiben, was an sich niemals sein kann. Oft werden auch im Versuch, die Sünde zu rechtfertigen, die Worte Gottes zitiert, die er im Matthäus-Evangelium 7,1 sprach: „Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet“. Oft werden diese Worte von Vertretern der Homosexuellen und Prostituierten zitiert sowie von denjenigen, die mit unterschiedlichsten Abhängigkeiten behaftet sind: Unzucht, Trinksucht oder Glücksspiel. Um diese Angelegenheit zu klären, muss man eine genaue Vorstellung davon bekommen, was mit dem Wort richten gemeint ist. Es ist bekannt, dass Richter richten, es ist ebenfalls bekannt, dass wir alle über andere Menschen richten, die bestimmte Taten vollbringen oder bestimmte Gedanken äußern. Doch was bedeutet es, mit gerechtem oder ungerechtem Gericht zu richten? Man richtet und urteilt dann, wenn ein Gericht oder ein Urteil über die Gebote ergeht, das heißt, über den Geboten, wenn das Urteil über den Geboten steht. Ein Urteil, das in den Geboten ergeht, im Rahmen der Gebote, wird als Liebe zum Nächsten bezeichnet. Mit gerechtem Gericht zu richten, bedeutet, im Rahmen der Geltungskraft der Gebote zu richten. Hier ein Beispiel: Ein Mensch hat ein Verbrechen begangen, einen Mord, und der Richter verurteilt den Mörder bei Gericht zu einer Todesstrafe. In diesem Fall begeht der Richter eine Gesetzlosigkeit, denn er stellt sein Urteil höher als das Gebot, das da lautet: „Du sollst nicht töten“. Ein anderes Beispiel: Ihr Nachbar hat Ihnen zum Geburtstag eine Kaffeemühle geschenkt. Er hat das Gebot zur Liebe des Nächsten befolgt und schenkte Ihnen Aufmerksamkeit. Doch Sie dachten innerlich: „Er ist ja geizig. Ich habe mindestes eine Reise auf die Malediven erwartet, und er schenkt mir eine Kaffeemühle“. In dem Moment, in dem Sie das denken, haben sie den Menschen verurteilt, denn Ihr Urteil erhob sich über dem Gebot. Ein anderes Beispiel: Sie gehen eine Straße entlang und sehen eine junge Frau in sehr kurzen Shorts, aus denen die Pobacken fast schon herausfallen. Sie denken: „Sie ist böse. Sie macht die Seelen derjenigen, die sie erblicken, schlecht“. Verurteilen Sie sie, wenn Sie so denken? Natürlich nicht. Wenn Sie zu ihr gehen, sie darauf aufmerksam machen und ihr vorschlagen, etwas Anständigeres anzuziehen, lassen Sie ihr Liebe zukommen. Wenn Sie so handeln, zeigen Sie ihr Liebe, denn wenn sie jemanden mit ihrem Anblick verführt und vom rechten Weg ablenkt, wird sie gegen Gott schuldig, und Sie sorgen sich um die Errettung ihrer Seele, indem Sie sie darauf hinweisen. Ähnliche Beispiele kann man auch mit Bauchdienern, Alkoholikern, Drogensüchtigen, Unzuchtsündern usw. anführen. Deswegen verurteilt ein jeder, der den Homosexuellen ihre Sünde aufzeigt, sie in keinster Weise, sondern lässt ihnen Liebe zuteilwerden im Rahmen des Gebots der Liebe zum Nächsten, denn diejenigen, die diese Sünde begehen, setzen ihre Seelen dem Risiko aus, zugrunde zugehen. Und hier darf es keine Kompromisse geben, denn eine Sünde kann nicht als Gerechtigkeit bezeichnet werden. Ein Sündigender verdammt seine Seele zu schweren Folgen. Doch um Andere zur Gerechtigkeit zu führen, muss man selbst gerecht sein. Und hier nähern wir uns dem dritten Zitat der Worte Gottes im Matthäus-Evangelium 7,5, das ebenfalls gern von den gleichen Menschengruppen mit dem gleichen Ziel angeführt wird. Das sind die Worte: „zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!“. Und hier rechtfertigt Gott in keinster Weise die Sünde. Im Gegenteil. Mit anderen Worten sagt der Herr: „Sündige selbst nicht, und dann wirst Du erkennen, wie Du Deinen Bruder von der Sünde abhalten kannst“. Und wieder sprechen wir über Sünde, denn alle drei angeführten Zitate behandeln das Gleiche, nämlich die Verhinderung der Sünde. Deswegen können sich die Vertreter der „gern“ Sündigenden nicht auf diese Worte Gottes berufen, um ihre sündigen Taten und ihr sündiges Leben zu rechtfertigen. Gern und leidenschaftlich zu sündigen, bedeutet, seine Seele dem Risiko eines Verfalls auszusetzen. Der Herr aber lehrt den Menschen, seine Seele zu bewahren und sie zu retten.

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Homosexualität ist gemäß der Offenbarung Gottes ein Verfall für die Seele des Menschen. Deswegen sollte die Verbreitung der Homosexualität als eine Verbreitung einer ansteckenden, für das Leben tödlichen Epidemie betrachtet werden. Heutzutage vollzieht sich diese Verbreitung mit aggressiven und gewaltsamen Methoden. Dabei werden Methoden einer magischen Einwirkung auf die Menschengeschöpfe eingesetzt. Homosexualität wird im gesellschaftlichen Leben aufgezwängt und mit dem Tempo einer befallenden Seuche eingeführt. Aus der Offenbarung Gottes wissen wir, dass dies ein Werk Satans ist, denn Satan wünscht sich einen Verfall der Menschengeschöpfe, und deswegen hat er solch eine raffinierte Art für die Zerstörung der menschlichen Seelen ausgewählt, Diejenigen, die Homosexualität in das gesellschaftliche menschliche Leben einführen, tun dies unter dem passenden Vorwand, die Rechte der sexuellen Minderheiten zu schützen, aber sie wissen dabei sehr wohl, dass Homosexualität die menschliche Natur verändert, den göttlichen Anfang im Menschen mit dem Satans ersetzt, und aus diesem Grund wird Homosexualität eingeführt. Denn Satan will leidenschaftlich gern die Natur des Menschen verändern, um es als den Weg zum Verfall der Menschheit zu beschreiten. Im Gesetz steht geschrieben, Levitikus 18,22: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel“. Levitikus 20,13: „Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen“. Und jetzt vergleichen Sie die Forderungen Gottes mit dem heutigen Zustand der Gesellschaft. Aber wir erklären heute, dass Gott das Gesetz ausführen wird, wenn nicht der Mensch das Gesetz befolgt, denn das Gesetz ist uns zur Befolgung gegeben, und die Befolgung des Gesetzes ist eine Zusammenarbeit zwischen Menschen und Gott. Und Gott vollzieht das Gesetz konsequent, indem er sie mit AIDS und Hirnschwäche infiziert und sie in das Gefängnis der Hölle hinfort schickt. Die Verbreitung der Homosexualität muss man unter einer Definition zusammenfassen, nämlich: VERBRECHEN GEGEN DIE MENSCHLICHKEIT, und es muss entsprechend geahndet werden, wie auch Terrorismus, Genozid und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit bestraft werden. Wenn die Menschengeschöpfe dies nicht begreifen und keine entsprechenden Maßnahmen zur Vorbeugung der Verbreitung dieser künstlich erschaffenen Epidemie ergreifen, wird die Menschheit das Schicksal von Sodom und Gomorrha ereilen, denn zusammen mit anderen Gründen für den Zorn Gottes wird dies der Tropfen sein, der das Maß der Geduld Gottes zum Überlaufen bringen wird.

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Die Menschengeschöpfe, die zu Homosexualität neigen und den Weg einer unnatürlichen Befriedigung ihrer Lust eingeschlagen haben, den Weg, der die Würde des Menschen selbst als der Schöpfung Gottes beschmutzt, können nicht als Menschengeschöpfe im göttlichen Verständnis dieses Begriffs bezeichnet werden. Sie können und müssen als Untermenschen bezeichnet werden. Sie sollten zu Menschen werden, haben aber das Entwicklungsstadium eines Menschen nicht erreicht und mutierten zu Dämon Sapiens. Das sind Dämonen, die über Fleisch verfügen und das eigene Fleisch als die größte Errungenschaft und die größte Erlangung begreifen. Für sie ist das Fleischliche die Königin des Geistes, das, was ihnen erlaubt, sich auf der Erde zu behaupten. Die größte Errungenschaft für sie ist das hohle Fleisch, das nicht mit Geist erfüllt ist und keine Einigung mit dem Geist Gottes erzielt. Doch wir wissen, dass dieses Fleisch das Reich Gottes nicht erben wird, deswegen erben sie nur eine Zukunft, nämlich das Recht, die reichhaltige Nahrung der Grabwürmer zu sein. Sie haben in sich die dämonischen Triebe des Fleisches kultiviert und werden so zu Sklaven dieser Triebe. Die Wege, diese Triebe zu befriedigen, kann man als viehähnlich bezeichnen. Wobei sich das Vieh in der Natur niemals etwas Derartiges erlauben würde. Man kann diese Methoden als viehähnlich bezeichnen in Anlehnung dessen, wie Homosexuelle das eigene Fleisch wahrnehmen. So wie für das Vieh das Fleisch die Königin der Natur ist, deren Befriedigung der Daseinssinn des Viehs ist, so stellt auch die Befriedigung der fleischlichen Gelüste für einen Homosexuellen die höchste Stufe seines Bewusstseins dar, die höchste Errungenschaft seiner Vernunft. Heute ist durch die Anstrengungen Satans und seiner Diener die Vermehrung der Untermenschen in Massen möglich. Eigenartige „Aufklärungen“ über die möglichen Befriedigungsarten der fleischlichen Gelüste setzen bereits bei Schulkindern an, und in vielen Fällen sogar noch früher, direkt im Kindergarten. Dabei setzen die so genannten „Erzieher“ alle möglichen Tricks und „Fallen“ für das kindliche Bewusstsein ein, wodurch das Kind die Welt verzerrt wahrnimmt und die Psyche des Kindes verzerrt wird, was zur Isolation des kindlichen Bewusstseins von der Betrachtung der äußeren Welt, der Schöpfung Gottes führt sowie zur Fokussierung des Bewusstseins in seiner Entwicklung auf körperlichen Empfindungen, die von unnatürlichen Reizen ausgelöst werden, was zur Geistestrübung, Realitätsverlusten und einem vollkommenen Unverständnis des göttlichen Plans für die Menschengeschöpfe führt. Der einzige Ausweg für diese Wesen, der zur Rettung führt, ist nur Buße, das Ablassen von dieser Sünde, aufrichtige Reue und die Sorge um die Heilung der Seele. Geschieht dies nicht, wird „Verdammnis“ für sie zum Wort, das in ihrem Bewusstsein als Letztes erklingen wird, bevor sie aufhören zu existieren.

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Gott erstellt keine Prophezeiungen. Gott berichtet nur von Taten, die Ihr begehen werdet. Bis auf die Prophezeiungen, in denen Gott von seinen Absichten in Bezug auf die Menschengeschöpfe berichtet, wobei Gott seine Absichten auch ändern kann, wenn die Menschengeschöpfe ihre gottwidrigen Taten durch gottgefällige ersetzen. Ändert Eure Taten, und dann ändern sich die Prophezeiungen. Und Gott wird mit seinem Geist die Änderung der Prophezeiungen unterstützen, wenn diese Prophezeiungen sich auf die Taten zum Schaden der Menschheit beziehen. Denn der Geist Gottes wünscht sich menschliche Taten zum Wohl und zur Rettung der Menschheit. Wenn die menschlichen Taten also im Einklang mit dem Wunsch des Geistes Gottes stehen, werden die bisherigen Prophezeiungen, und somit auch die menschlichen Taten, auf die sich die Prophezeiungen bezogen, nicht geschehen. Die Prophezeiungen werden erst dann zu Prophezeiungen, wenn diejenigen, die in den Prophezeiungen erwähnt werden, genauso handeln, wie es für sie prophezeit wird. Doch damit sie nicht so handeln, braucht man göttliche Energie, die die Prophezeiungen von ihrer Umlaufbahn ablenkt. Um göttliche Energie zu erlangen, muss man die Quelle ihrer Erscheinung suchen. Die Energie kann auch in Erscheinung treten, wenn man sich selbst als das Objekt der Prophezeiung versteht. Wenn sich diese Bewusstseinsmachung vollzieht, tritt auch eine andere Energiequelle zutage und wird sichtbar. Dann muss man dieser Quelle folgen und sich mit dieser Energie aufladen. Dadurch können die Prophezeiungen verändert werden. Gott ist ein Gott der Vernunft, Harmonie, Liebe, Wohlgestalt und allen dessen, was das menschliche Leben richtig und sinnerfüllt macht. Deswegen existieren gramvolle Prophezeiungen nur aus dem Grund, aus dem die menschlichen Taten im Widerspruch zu den Wünschen und dem Willen Gottes stehen.

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Messianische Juden bezeichnen sich nicht als Christen, weil sie keine Christen sind. Wenn sie Christen wären, würden sie sich auch als solche bezeichnen. Das Christentum ist in erster Linie nicht die Geschichte der Gemeinden, die sich als Christen bezeichnen, nicht die Geschichte von Kriegen, Spaltungen, Fehden, Inquisitionsfeuern, sondern das Christentum ist in erster Linie die Fülle und Reinheit der Lehre, die Gott der Herr Jesus Christus der Menschheit brachte. Das ist die Reinheit der Beziehung zwischen dem Christen und Gott, eine Reinheit, die den Christen auf die Höhe einer reellen Gemeinschaft mit Gott hebt, auf die Höhe einer echten Vereinigung mit Gott. Und das überschattet seinerseits all das, was zu dieser Welt gehört im Sinne einer weltlichen Existenz eines an sich selbst Gerichteten und mit sich selbst Beschäftigten, der das Vergängliche dem Unvergänglichen vorzieht. Wenn man sich also auf die Höhe eines Christen erhebt, stellt sich der Aufsteigende noch nicht einmal in Gedanken eine Rechtfertigung dafür vor, nicht als Christ bezeichnet zu werden. Denn die Bezeichnung Christ ist die Standarte des Glaubens an den einzig wahren Gott, es ist das Siegel des Heiligen Geistes. Die Bezugnahme darauf, dass die ersten Gläubiger in Christo nicht Christen hießen, rechtfertigt nicht diejenigen, die angeblich an Christus glauben und sich heute nicht als Christen bezeichnen wollen. Die Christen haben angefangen, sich so zu nennen, eben weil sie die weltumspannende Rolle der Lehren Christi erkannt haben. Und die Bezeichnung als Christ bezeichnet alle wahrhaftig an Christus Glaubenden in allen Völkern. Christen sind eine neue Gemeinschaft von Menschen, die eine geistige Selektion durchläuft gemäß dem göttlichen Plan, den er für den Menschen vorgesehen hat. Deswegen zeigen diejenigen, die sich nicht als Christen bezeichnen wollen, auch den Unwillen, zu dieser Gemeinschaft zu gehören. Das an Christus glaubende Judentum der gesamten restlichen Glaubensgemeinschaft in aller Welt entgegenzusetzen, ist nicht akzeptabel. Das gläubige Judentum muss den gesamten Selektionsprozess in der Welt anführen, aber nicht als Judentum, das seine fleischliche Überlegenheit kennzeichnet, sondern als Israel, das die Höhe der geistigen Bedeutung dieser Bezeichnung versteht und alle Völker der Welt auf diese Höhe der geistigen Bedeutung hebt. Deswegen müssen diejenigen, die es vorziehen, zu Gefallen von Christenhassern nicht als Christen bezeichnet zu werden, die aber angeblich an Christus glauben, entweder diesen Trug aufgeben oder anerkennen, dass sie nicht an Christus, den Messias, den wahren Gott glauben, der keine Doppelzüngigkeit und ungenaue Definition seiner Göttlichkeit duldet. Die Welt braucht keine Judaisierung, sondern braucht eine Christianisierung durch Juden, die zu Israel wurden, was im Grunde genommen dasselbe ist wie das Christentum. Doch offensichtlich ist diese geistige Wahrheit den Juden bislang verschlossen geblieben.

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Juden und Israel

Gen. 32,24-29: „und blieb allein. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Und da er sah, dass er ihn nicht übermochte, rührte er das Gelenk seiner Hüfte an; und das Gelenk der Hüfte Jakobs ward über dem Ringen mit ihm verrenkt. Und er sprach: Lass mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber er antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und bist obgelegen. Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst“. Die Tatsache, dass Jakob im „Kampf“ mit einem Mann um einen Segen bittet, zeugt davon, dass Jakob versteht, mit dem er „rang“. Es geht hier nicht um körperliche Kampfesübungen, sondern um eine besondere Form eines tiefen Gebets, in dem sich göttliche Energieströme entfalten, die sich auf unterschiedliche Weise auf den Menschen auswirken – von physischen Veränderungen im Körper des Menschen bis hin zur Veränderung der gesamten inneren geistigen Füllung des Menschen, wie in der einmaligen Manifestation der Energie im Menschen, so auch in der darauffolgenden immerwährenden Präsenz im Menschen. Dies ist das Siegel des Heiligen Geistes, das Siegel der Prophezeiung, das Siegel des Auserwähltseins – was auch der Segen Gottes ist. So ein Segen wird von Gott für eine außerordentliche bereits vorhandene oder potentielle Gerechtigkeit geschenkt. Diese Gerechtigkeit sollte von allen Generationen des jüdischen Volkes erreicht werden, die dabei den Segen Gottes erfüllen. Diese Ebene der Gemeinschaft mit Gott sollte durch alle Generationen des jüdischen Volkes an alle Völker der Welt getragen werden. Doch das wurde von Jakob nicht erreicht – den Erben Jakobs dem Fleische nach, und deswegen wurde die Ankunft des Messias, des Herrn Jesus Christus nötig. In Christus entsteht der Segen Gottes, der seinerzeit Jakob geschenkt wurde. Deswegen können wahrhaftige Christen zurecht als Israelis bezeichnet werden, denn Israel ist eine geistige Definition, ein Name, der Jakob nach der Segnung geschenkt wurde. Deswegen bedeutet Israel die Höhe der Heiligkeit, ist die Heiligkeit in Gott. Diese Heiligkeit erlangten wahre Christen, die in jedem Volk aufrichtig an den Messias glaubten. Israelis und Christen sind Definitionen mit der gleichen Bedeutung. Man soll und muss sie zusammen verwenden. Sie haben eine geistige Bedeutung und einen geistigen Sinn. Das eine ist untrennbar mit dem anderen verbunden. Die Bestätigung dessen wird von Gott, dem Herrn selbst geliefert, der Jakob und die Christen segnete. Die Juden müssen noch die Heiligkeit Israels erreichen, um das in alle Welt zu tragen. Und erst wenn diese Heiligkeit erreicht wird, können die Juden sich als Israel bezeichnen und es auch sein. Die Heiligkeit Israels wird von den Juden durch den Neuen Bund mit Gott erlangt, die Akzeptanz Christi vom gesamten Volk, die Wiedererrichtung des Patriarchats und durch die Korrektur des nachfolgenden Weges der Menschheit vom gottwidrigen zum gottgefälligen.

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Ist Jesus Christus ein Jude?

Die messianischen Juden, die den Herrn Jesus Christus zum jüdischen Volk zählen und den Herrn als Juden bezeichnen, missverstehen die Frage über die Volkszugehörigkeit des Herrn. Indem sie die jüdische Herkunft des Herrn hervorheben, überhaupt die Volkszugehörigkeit des Herrn hervorheben, schmälern sie damit die Erhabenheit Gottes, denn von Gott sollte man nur als von Gott sprechen, auch wenn er im menschlichen Körper ist. Zunächst einmal muss man verstehen, dass Gott jenseits von Volkszugehörigkeiten ist, jenseits einer konkreten Volkszugehörigkeit. Gott gibt durch seine Kraft allen Rassen, Ethnien und Völkern das Leben. Gott fasst in sich alle Völker des Planeten Erde. Wir wissen, dass die Volkszugehörigkeit bei Juden im Mannessstamm bestimmt wurde. Und das ist auch richtig, weil der männliche Samen in sich die Vollständigkeit der Information des später geborenen Säuglings trägt. Später wurde dann bei den Juden die Volkszugehörigkeit in der mütterlichen Linie bestimmt, doch das war bereits das Ergebnis von menschlichen Erdichtungen. Wir wissen auch, dass der Herr nicht vom männlichen Samen gezeugt wurde, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes. Wie kann man danach noch behaupten, dass der Herr Jude ist? Wenn es dem Herrn wichtig gewesen wäre, als Jude geboren zu werden, dann wäre er vom männlichen Samen geboren, und dann gäbe es gar keine Zweifel über seine Volkszugehörigkeit. Doch Gott beliebte es, Gott zu bleiben, deswegen muss das so verstanden und akzeptiert werden, wie Gott uns das bestimmt. Diejenigen, die Jesus Christus als Juden bezeichnen, zeigen, dass sie nicht an die göttliche Herkunft des Herrn glauben, und die nicht an die Göttlichkeit des Herrn Glaubenden können ihre Meinung nicht als die einzig wahre ausgeben. Aus der christlichen Praxis wissen wir, dass die wahren Christen, die sich mit Gott vereinigten und Gott in sich trugen, ganz genau wussten, dass die Worte, die Jesus Christus sprach, nur Gott gehören konnten und nur von Gott gesprochen werden konnten, denn diese Christen hatten den Beweis dieser Worte in sich selbst. Sie wussten, dass Gott in ihnen wirkt und dass die Worte des Herrn nicht einfach nur Worte sind, sondern die mächtige Kraft, die in den Christen wirkt; den Beweis dafür trugen die Christen in sich selbst. Ja, der Herr kam zu seinem Volk. Doch das bedeutet nicht, dass der Herr nicht in jedem anderen Volk hätte erscheinen können. Um auf der Erde zu erscheinen, muss man nun mal in einem der Völker geboren werden, weil die Menschheit in Völker unterteilt ist. Es ist bekannt, dass die Erde von den Nachkommen der Familie Noahs bevölkert wurde. Und das bedeutet, dass alle nachfolgenden Rassen und Völker aus den vorangegangenen Rassen und Völkern entstanden sind. Die jüngeren Rassen stammten von den älteren ab. Die weiße Rasse beispielsweise brachte die gelbe Rasse und die schwarze Rasse hervor, und diese Rassen hatten später nichts mehr miteinander zu tun, bis auf die Wurzeln ihrer Abstammung. Und im jüdischen Volk wurde eben auch ein gewisser Jemand geboren, der im Grunde nicht zur jüdischen Ethnie gehörte, sondern der zum Begründer der himmlischen Rasse wurde, die als Christen bezeichnet wurde. Der Herr wählte im jüdischen Volk ein Gefäß für seinen Eintritt – die Jungfrau Maria. Der Herr wählte außerdem das gesamte jüdische Volk für seine Vorsehung auf Erden, was die größte Gnade Gottes gegenüber dem jüdischen Volk war. Es ist auch niemand dagegen, wenn die Juden den Herrn Jesus Christus als ihren Messias ansehen, doch der Himmel ist dagegen, wenn nur die fleischliche Seite der Angelegenheit betrachtet wird. Natürlich wuchs der Herr im jüdischen Volk heran und bereitete seine Erscheinung eben im jüdischen Volk vor. Natürlich wurde er von allen Ereignissen, Erwartungen und Bräuchen des jüdischen Volkes beeinflusst. Doch seine unmittelbare Erziehung und Heranbildung erhielt der Herr direkt von Gott dem Vater, worauf es im Lukas-Evangelium einige Hinweise gibt: Lukas 2,41-50 „Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten’s nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte“. Wir sehen, dass die Denkweise des jungen Jesus sich auf den durch ihn empfangenen Botschaften vom Vater gründete. Natürlich darf man konkret die Beziehung zwischen Gott und dem jüdischen Volk nicht außer Acht lassen, denn die historische Beziehung zwischen Gott und dem jüdischen Volk geht auf Abraham zurück und dauert bis heute an. Aber man darf nicht den absichtlichen oder unabsichtlichen Fehler machen und den Aspekt der Volkszugehörigkeit des Herrn hervorheben und seine göttlichen Tugenden schmälern. Matthäus 12,46-50: „Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter“. Diese Episode zeugt davon, dass nicht die verwandtschaftlichen Beziehungen für den Herrn bestimmend sind, sondern zuallererst die geistige Verwandtschaft in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen. Und schließlich kommt hier die Hauptbestätigung dafür, dass nicht die fleischliche Verbindung mit dem jüdischen Volk das Hauptbestimmungsmerkmal der Volkszugehörigkeit und der Göttlichkeit des Herrn ist – das erfahren wir aus den Worten des Herrn selbst: Matthäus 22,41-46 „Da nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus und sprach: Wie dünkt euch um Christus? wes Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt: „Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis dass ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße“? So nun David ihn einen HERRN nennt, wie ist er denn sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen“. Wir sehen also, dass selbst die damaligen Pharisäer einsichtiger waren als die heutigen Pharisäer, denn sie verstanden den Sinn der vom Herrn gesprochenen Worte. Über Gott muss man wie über Gott sprechen und sich darüber freuen, dass der Herr im jüdischen Volk aufleuchtete, und sich damit abfinden, dass der Messias zu allen Völkern kam, denn der Messias kann nicht nur ein jüdischer Messias sein. Die Tatsache, dass Gott im jüdischen Volk aufleuchtete, bedeutet ganz und gar nicht, dass Gott Jude ist. Natürlich besuchte Gott das jüdische Volk, doch das bedeutet nicht, dass Gott seinem Wesen nach zu irgendeiner Ethnie gehört. Wenn Sie als Deutscher einen Franzosen besuchen, bedeutet das nicht, dass Sie danach zum Franzosen werden. Wenn die Menschen Sie auch als Franzosen ansehen, ist das nichts mehr als ein Gerücht der Menschen. Doch für den Himmel sind Sie Deutscher und bleiben auch Deutscher. Wenn die Franzosen Sie verprügeln und töten sollten, würden Sie sich dann als Franzosen bezeichnen? So besuchte auch Gott als Gott die Juden, und zwar nicht nur die Juden, sondern die gesamte Menschheit, doch das bedeutet nicht, dass Gott jüdisch wurde. Umso mehr, als dass die Eigenen, diejenigen, die Gott als die Seinigen betrachtete, den Messias gekreuzigt haben. Und heute zeugt die Inakzeptanz Jesu Christi davon, dass die Juden die Kreuzigung unterstützen und mit der Kreuzigung einverstanden sind. Sie berufen sich darauf, dass es damals Pharisäer waren und die Anführer des Volkes, die den Herrn gekreuzigt haben. Doch heute … was hindert sie heute daran, die Sachlage zu ändern, die Freveltat und den Fehler, der vor zweitausend Jahren begangen wurde, zu verstehen? Heute geschieht doch durch die Inakzeptanz die gleiche Kreuzigung. Deswegen müssen die Juden heute vor Gott, dem Herrn Jesus Christus niederknien und die Schieflage ihrer Beziehung mit Gott korrigieren. Schiefe Seelen, die Christus nicht anerkennen, werden noch schiefer, und diejenigen, die ihn akzeptiert haben und akzeptieren werden, dürfen Jesus nicht wie einen Kerl von nebenan akzeptieren, sondern als den allmächtigen Gott, den König der Könige, der Milliarden Seelen von wahren gläubigen Christen in den Himmel emporsteigen ließ, der vor sich die Seele eines jeden verstorbenen Juden hebt und vor Gericht stellt, und der über das Schicksal des Planeten und des gesamten Weltgebäudes entscheiden wird. Nur Demut und Ergebenheit Gott gegenüber können als Rechtfertigung für Ablehnung und Zurückweisung dienen. Das Erscheinen Gottes auf Erden in Menschengestalt zeugt davon, wie hoch Gott der Herr den Menschen als seine Schöpfung schätzt. Die geretteten Menschen erlangen durch Gottes Gnade Güter, von denen sie nicht die geringste Vorstellung hatten, doch die Gott der Herr, der im Laufe der gesamten Geschichte des Christentums in die Christen Eingang fand, jedem sein Maß, den Christen selbst berichtete und enthüllte. Doch die gesamte Unendlichkeit und alle Größe der Güter des Herrn wird sich uns offenbaren, nachdem wir das Reich Gottes geerbt haben, wenn wir Gott unserem Herrn, Jesus Christus entgegentreten, dem Ehre gebührt in alle Ewigkeit! Amen.

55

In die Basis der menschlichen Beziehung zu Gott, in die Basis des grundlegenden Gesetzes der Verbindung zwischen Menschen und Gott legte der Schöpfer vorsehend den Glauben als die Grundursache, als Bedingung für die weitere Genese der Liebe in den Menschen. Die Geburt, die Erhebung der Liebe ihrerseits ist notwendig für die gesamte weitere Existenz des Wesens (seien es Engel, Menschen oder alle anderen Kreaturen Gottes, die den Himmel bewohnen), die Existenz als solche. Denn der Basis der Himmelsexistenz, der Basis des Gesetzes der Himmelbewohnerbeziehungen wurde Liebe zugrunde gelegt, die alles erfüllt und allem Leben schenkt. Anknüpfend daran muss man behaupten, dass es der Glaube ist, der sich von einem neuen bis hin zum absoluten und unerschütterlichen entwickelte, die wertvollste Bedingung für den Aufstieg des Menschen aus dem fleischlichen Zustand in den Zustand der ewigen himmlischen Kreaturen ist, die das Recht auf unendliches Leben erlangten. Doch wenn das so ist, stellt sich zurecht die Frage: „Woran soll man glauben?“ oder „An wen soll man glauben?“. Es ist offensichtlich und klar, dass man an das und den glauben sollte, der der Welt eine Existenz schenkt. Jeder andere Glaube ist weder sinnvoll, noch rettend. Es gibt eine Vielzahl von Glaubensvorstellungen. Den Weg zum wahren Glauben legt die Seele durch Labyrinthe des irdischen Wegs zurück. Und diese Wege sind äußerst vielfältig: von Leidenswegen bis hin zur plötzlichen Erlangung des Glaubens als des Geschenks Gottes. Die Erlangung des wahren Glaubens auf den unterschiedlichsten Wegen ist die Erlangung der Gabe Gottes. Die große Vielzahl der unterschiedlichen Glaubensvorstellungen zeugt davon, dass Irren menschlich ist. Viele Menschen finden sich beim Blick in den Spiegel schön. Doch oft passiert es auch, dass ein Außenstehender sie aus der Entfernung beobachtet und sie nicht schön findet, und das ist eine Gesetzesmäßigkeit gemäß der Relativitätstheorie. So ist auch der Glaube der Juden an Gott, den Vater relativ zum Glauben der Christen an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Für den Glauben der Juden an Gott, den Vater reicht die Toraschrift. Der Glaube der Christen aber basiert auf der Heiligen Schrift, auf der Akzeptanz des auf der Erde erschienenen Sohnes Gottes, auf der Präsenz des Heiligen Geistes in den Christen selbst, das heißt, auf der unmittelbaren Gemeinschaft mit Gott. Frage: Wessen Glaube ist stärker? Wessen Glaube ist richtiger? Angenommen, man kann an die Schrift glauben wie an ein Märchen. Glauben und diese Vorstellungen von Gott leben. Aber an einen wirklich in Menschengestalt auf die Erde hinabgestiegenen Gott zu glauben – das fällt schon schwerer und ist für viele gar unmöglich. Und darin zeigt sich eben der wahre Glaube – an etwas zu glauben, woran man unmöglich glauben kann. Genauso zeigt sich Gott auch. Der Herr öffnet das menschliche Herz, den Verstand, damit der Mensch dort das unterbringen kann, was viele dort nicht unterbringen können. Wessen Glaube ist also demnach der richtige? Dessen, der laut Gottes Worten „es nicht unterbringen kann“, oder dessen, der es unterbringt? So, wie der Himmel sich von der Erde unterscheidet, so unterscheidet sich auch der Glaube dieser Menschen voneinander. Und daher unterscheidet sich auch die Liebe, die im Herzen von beiden entsteht. Der eine meint zu lieben, während der andere vor Liebe, der Gabe Gottes, dem himmlischen Zustand, entflammt ist.
Der Herr rief aus, als er zu den Pharisäern sprach: „So habe ich euch gesagt, dass ihr sterben werdet in euren Sünden; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr sterben in euren Sünden. Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Und Jesus sprach zu ihnen: Von Anfang an, Jehova, wie ich Euch sage“. Johannes 8,24-25
Der Herr sagte nicht: „Wenn Ihr nicht an die Tora glaubt, werdet Ihr nicht selig“. Nein. Der Herr meinte nicht diesen Glauben, denn diesen Glauben habt Ihr. Der Herr meinte stattdessen „Wenn Ihr nicht an mich glaubt,
an Gott, der vor Euch steht, der Euch die Heilslehre brachte; denn es ist dieser
Glaube, der Euch zur Geburt der rettenden Liebe in Euch führen wird, und es ist dieser Glaube, der rettend ist“. Wie soll man nun verfahren? Wie kann es sein, dass der Glaube der Juden an den Vater nicht auch den Glauben an den Sohn hervorbringt? Denn Gott der Vater und Gott der Sohn sind ein Gott. Die Sache ist die, dass der wahre Glaube als die Gabe Gottes ihnen nicht gegeben wurde, eben weil ihre Herzen verschlossen sind. Denn wenn die Worte von Jesus Christus ihre Herzen nicht öffnen und sich dort nicht widerspiegeln, die Seiten ihrer Seelen nicht zum Schwingen und zum harmonischen Klang bringen, wird ein lebendiger Glaube
und eine lebendige Liebe nicht entstehen können. Und wenn man nur annimmt, dass diese Worte Gottes wahr sind (und die Worte Gottes sind immer wahr), so sind die Folgen des Nichtglaubens fatal, die Folgen des Nichtglauben bedeuten den Tod in Sünde. Denn derjenige, der Gott nicht anerkennt, der das Wesen des Hausbaus Gottes nicht versteht, der den Sinn seiner Geburt und seiner Existent nicht versteht, ist jemand, der umsonst geboren wurde. Es bleibt nur noch, allen ohne Glauben zu wünschen,
allen, die ohne Liebe sind, dass sie den Sinn ihres Lebens in der Lehre finden mögen, die den Menschen von Gott dem Herrn Jesus Christus geschenkt wurde.
Allein das Streben danach wird bereits die Gnade Gottes herbeirufen, wird den Weg zur Rettung aufzeigen, zur Erlangung der Unsterblichkeit, die vom himmlischen Vater geschenkt wird, durch den Glauben an den Sohn, im Zutun des Heiligen Geistes, zu Ehre der Heiligsten Dreifaltigkeit. Amen.

56

Der Sinn der Existenz des Planeten Erde besteht darin, die Menschheit hervorzubringen. Deswegen muss das gesellschaftliche Leben der Menschen dergestalt organisiert werden, dass ein Hervorbringen von Nachkommen zur Hauptaufgabe der Menschen wird. Satan jedoch verhindert mit aller Gewalt einen Anstieg der Bevölkerungszahlen auf der Erde. Alle Bemühungen Satans waren und sind der teuflische Plan, die Bevölkerung des Planeten herabzusetzen und, wenn möglich, die Menschheit sogar ganz zu vernichten. Angefangen bei den menschlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen, die den Anstieg der Bevölkerungszahlen begrenzen, über Kriege bis hin zur Popularisierung von Abtreibungen, gleichgeschlechtlichen Ehen, Verhütungsmitteln – all das sind die Mittel Satans, um ein Wachstum der Bevölkerungszahlen auf Erden zu verhindern. Heute sind die Gesellschaften so gestaltet, dass Familien mit vielen Kindern eine Seltenheit sind. Der Grund dafür liegt in der wirtschaftlichen Organisation der Gesellschaft, die den meisten Familien mit vielen Kindern keine glückliche materielle Existenz erlaubt. Außerdem betreiben die Medien und alle Sozial- und Kultursendungen eine Propaganda von wenigen oder überhaupt gar keinen Kindern in den Familien. Sie betreiben diese Propaganda nicht offensichtlich, sondern verdeckt, und nutzen dabei unterschwellige psychologische Methoden der Einwirkung auf das Unterbewusstsein der Gesellschaft, was zum Herabsinken der Bevölkerungszahlen, dem Anstieg von Familien mit wenigen Kindern oder gar keinem Kinderwunsch führt. Die Benutzung von Empfängnisverhütungsmitteln muss als Sünde aufgefasst werden, und dementsprechend muss auch die Einstellung zu den Sündern sein. Die Sünde muss aber aus dem menschlichen Umfeld ausgerottet werden. All diejenigen, die heute anders denken und handeln, haben gar keinen Bezug zum göttlichen Plan und zur göttlichen Vorsehung für die Menschen. Das heißt, sie fallen aus dem Rahmen des göttlichen Bauprojektes „Mensch“ heraus. Diejenigen, die das Wesen ihrer Bestimmung nicht begreifen, werden nicht an den Ergebnissen der Bestimmung teilhaben. Bauschutt ist in der Regel ein integraler Bestandteil eines jeden Bauprojekts, und diejenigen, die darunter fallen, hegen umsonst Hoffnungen darauf, Elemente im göttlichen Bau zu sein. Diejenigen, die Abtreibungen vollziehen, die gleichgeschlechtliche Ehen schließen, die Empfängnisverhütungsmittel nehmen sowie diejenigen, die gesellschaftliche Systeme zur Vernichtung der Bevölkerung aufbauen, müssen wissen, dass sie das Werkzeug Satans sind. Durch sie verwirklicht Satan seinen Plan auf Erden, und deswegen befinden sie sich in großer Ungnade Gottes. Die Wahl lautet folgendermaßen: Entweder beteiligen sich die Erdenbewohner, die ihre Bestimmung erkannt haben, an der Sache Gottes, an der Sache, das Reich Gottes zu füllen, und an der Sache, durch Gott Perspektiven zu bauen, die von Gott für die Menschen nach ihrer Schöpfung vorgesehen waren, oder die Erdenbewohner erfüllen den Willen Satans, berauben sich somit aller göttlichen Perspektiven und verdammen das göttliche Projekt „Mensch“ zum Scheitern. Gott wird niemals feindliche Energien im göttlichen Umfeld zulassen. Diese Energien werden beim Abschluss des Projektes „Mensch“ gespalten, und ihre Bruchstücke werden als Brennstoff dienen für die Bewegungen der Dimensionen. Deswegen muss sich jeder Mensch überlegen, welche Rolle er im eigenen Leben spielt, und ob die von ihm eingenommene Rolle einen Bezug zum göttlichen Plan für ihn hat. Die Antwort auf diese Frage wird den gesamten weiteren Verlauf des menschlichen Schicksals in der Ewigkeit bestimmen.

57

Gott erlaubt es den Menschen, die Geisteswelt zu berühren und mit ihr in Kontakt zu treten, damit der Mensch von der Existenz einer Geisteswelt weiß. Doch wenn es um die Wahrheit geht, schaltet Gott das wahre Christentum ein, das den Verstand des Menschen in eine gottgefällige Form bringt. Und die Involviertheit des Verstandes ist eine notwendige Bedingung für die Gotteserkenntnis. Die Worte Christi, die Gebote Christi formen den Verstand als einen grundlegenden Mechanismus im geistig-intellektuellen Prozess der Gotteserkenntnis. Ein Mensch, der vom Heiligen Geist besucht wird, muss verstehen, was mit ihm als einer Kreatur Gottes geschieht, und er muss den tieferen Sinn verstehen, den der Schöpfer in die Beziehung zu seiner Schöpfung legte. Dieses Verständnis wird durch die Lehre Christi vermittelt, die den geistigen Verstand der Jünger Christi formt. Die Begegnungserfahrung mit der Geisteswelt bei den Indern, Buddhisten, Kabbalisten, der gesamten nichtchristlichen Welt ist nur eine flache Verständnisebene der Existenz, in der sie in Erscheinung getreten sind. Ohne den vom Christus geformten Verstand ist eine wahre Gemeinschaft mit Gott und eine wahre Welterkenntnis unmöglich.

58

„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird.“ 1. Korinther 13,4-8. In diesem Fall beschreibt der Apostel Paulus die Eigenschaften der Liebe, doch das Wesen der Liebe wurde von Paulus nicht offenbart, denn das Wesen der Liebe kann mit menschlicher Sprache nicht erklärt werden. Die Liebe übersteigt die Möglichkeiten der menschlichen Ausdrucksweise um ein Vielfaches. Die Liebe ist eine Eigenschaft Gottes, ist Gott selbst, und es ist dem Menschen nicht gegeben, Gott zu erklären. Deswegen muss man die Liebe wie eine Gabe Gottes annehmen und unentwegt dem Ruf der Liebe folgen, wie dem Ruf Gottes. Die Liebe ist nicht erklärbar, die Liebe ist erfahrbar. Das Wesen der Liebe ist das Wesen Gottes. Gott lehrt den Menschen die Liebe durch die Liebe zum Nächsten: durch die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, die Liebe der Kinder zu ihren Eltern, die Liebe des Ehemannes zu seiner Ehefrau, der Ehefrau zum Ehemann usw. Doch das ist nur die Fibel der Liebe, die der Mensch erlernt, der schrittweise in sich die Liebe zum Schöpfer entfachen muss. Durch die Liebe zum Nächsten, durch die Liebe zu allen Kreaturen Gottes, durch die Erkenntnis des Willens Gottes und seiner Erfüllung wird die Liebe zu Gott erkannt. Sie ist noch unvollkommen, noch ungefestigt und unbestätigt vom Geist Gottes, aber bereits von Gott bemerkt und würdig, die göttliche Kraft zu erlangen, die Eigenschaft des himmlischen Zustands anzunehmen. Diejenigen, die die Liebe Gottes erlangen, sind die Söhne und Töchter Gottes, sind die Himmelsbewohner, denen das Reich beschert wird.

59

Die Hauptanforderungen Gottes an Euch heute. Worin sie bestehen, und warum das zum Abschluss der menschlichen Geschichte führt

„ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDERN GÖTTER HABEN VOR MIR.“ Das ist das erste Gebot, das dem jüdischen Volk auf dem Berg Sinai von Gott gegeben wurde, und durch das jüdische Volk auch der gesamten Menschheit. Das ist das Gebot, das der Herr Jesus Christus als das wichtigste für die Menschen erachtete, zunächst auf dem Berg Sinai, und dann während seiner Erscheinung vor der Menschheit im jüdischen Volk. Die Menschheit sollte dieses Gebot befolgen, sich so in eine gottgefällige Richtung entwickeln, mit ihren Seelen reifen und die Seelen auf das Erbe des Reiches Gottes vorbereiten, Gott ein geistiges Opfer bringen, ein Opfer der Gotteshuldigung als Korrektur der gefallenen Natur des Menschen und zur Wiederherstellung der Natur Adams. Doch im Laufe der Menschheitsgeschichte wurde dieses Gebot ignoriert, und die Menschen verfielen in Abgötterei und Dämonendienst. Das Volk, das dieses Gebot in alle Völker tragen sollte, hat selbst in Begeisterung für geheime Lehren das Wesen seiner Bestimmung vergessen. Und heute hat der Dämonendienst eine solche Dimension erreicht, dass man den Dienst für den wahren Gott gar nicht mehr zu erwähnen braucht. Der Heilige Geist, der im Verlauf der gesamten Menschheitsgeschichte die dämonische Energie aufhielt, damit die Menschheit sich weiterhin retten konnte, indem sie zwischen Gut und Böse unterschied, muss hinweggetan werden, denn der Wille der Menschen, den dämonischen Kräften zu dienen, hat seinen Höhepunkt erreicht. Der es jetzt aufhält, muss hinweggetan werden, und das bedeutet, dass das Böse sich aufgemacht hat, den gesamten Raum einzunehmen, den vorher das Gute eingenommen hatte. Jetzt wird das Böse als gut bezeichnet, und das Gute gilt als böse. Es vollzieht sich eine offensichtliche Dämonisierung der menschlichen Gesellschaft. Und der Höhepunkt der Machtfestigung der Dunkelheit auf Erden wird die Thronbesteigung des Antichristen sein, wonach ein Dienst für den wahren Gott nicht mehr möglich sein wird. Und das heißt, dass auch die Errettung der Seelen aufhören wird, denn der Mensch wird nicht mehr wissen, was Errettung bedeutet, und über der Welt wird die Finsternis der Hölle herrschen. Ihr habt die Welt mit den Netzen der Magie und Hexerei umgarnt. Ihr ruft bei Euren Taten Dämonen zur Hilfe. Durch Eure Wunderheiler, Hexer, Zauberer und Wahrsager habt Ihr gelernt, auf den Menschen einzuwirken und ihn in den Suizid zu treiben. Durch Eure Hexer, durch die pharmazeutische Industrie, durch moderne Technologien habt Ihr gelernt, ganze Völker in einen dämonischen Zustand zu versetzen, und jetzt bereitet Ihr Euch vor, dies mit der gesamten Welt zu tun. Gott der Herr weiß, wie viele Suizidopfer Ihr auf dem Gewissen habt. Das wird Euch als Sünde angerechnet. Natürlich kann der Herr solch eine Sachlage auf der Erde nicht unbeachtet lassen. Und eine Reaktion des Herrn sind unter Anderem meine Worte darüber. Wenn nicht der alternative von Gott vorgeschlagene Weg eingeschlagen wird, wird die nächste Reaktion des Herrn das Beenden der menschlichen Geschichte sein.
„ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDERN GÖTTER HABEN VOR MIR.“

60

An die Prediger, die sich unterstehen zu behaupten, der Herr Jesus Christus sei nicht der wahre Gott, der in Menschengestalt erschien

Blökende Hunde – so kann man diejenigen bezeichnen, die den Herrn Jesus Christus nicht als Gott erkannt haben und sich erdreisten, öffentlich zu behaupten und zu ungefestigten Seelen zu predigen, dass Jesus Christus kein Gott ist. Solch eine anmaßende Behauptung charakterisiert einen Diener Satans. Satan hat sich immer darum bemüht, und tut es immer noch, den Menschen die Göttlichkeit Jesu Christi zu verheimlichen. Die Verbreitung dieser Behauptung, ohne Jesus als Gott erkannt zu haben, ist das größte Verbrechen gegen Gott. Wenn Ihr Jesus Christus nicht als Gott erkannt habt, bedeutet das noch lange nicht, dass Jesus Christus nicht Gott ist. Es geht nicht um Gott, sondern um Euch, die Ihr Gott nicht erkannt habt und nicht kennt. Denn wenn Ihr beispielsweise niemals in Eurem Leben eine Ananas probiert habt, bedeutet dies ja nicht, dass es in der Natur keine Ananasfrüchte gibt. Natürlich existieren sie, Ihr habt bloß niemals davon gekostet. Genauso verhält es sich mit Gott dem Herrn Jesus Christus. Ihr habt nicht wirklich von der Göttlichkeit Christi gekostet, es ist Euch nicht gegeben, das zu wissen. Doch wie könnt Ihr etwas behaupten, wovon Ihr nicht die geringste Ahnung habt? Denn andere Menschen haben von Christus gekostet, haben die Göttlichkeit des Herrn erkannt, und davon gibt es Milliarden in der Geschichte des Christentums. Und Ihr getraut Euch, Lügen und Ketzerei zu verbreiten, was Euch und Eure Zuhörer zum Objekt von Gottes Zorn macht. Schließt Eure Münder und vertieft Euch in die Erkenntnis der Weisheit Christi, der Weisheit Gottes, die den Menschen von Gott dem Herrn Jesus Christus geschenkt wurde. Was könnt Ihr dieser königlichen Weisheit schon entgegensetzen? Nichts. Gott der Herr Jesus Christus wirkt in den Herzen der treuen Christen herrschend durch seine göttliche Kraft. Euch ist diese Handlung nicht zugänglich. Eure Überzeugungen verbreiten eine Grabeskälte. Armselige Schwachköpfe, verdeckt Eure Hörner, denn sie offenbaren in Euch Euren Vorfahren, den Vater der Lügen und jeglicher Gräuel. „Wer hat denn euch gewiesen, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße!“ Derjenige, der die Wahrhaftigkeit der Göttlichkeit Jesu Christi versteht und erkannt hat, ist auf dem rechten Weg der Errettung. Diejenigen, die dies nicht erkannt haben und Lügen und Ketzerei propagieren, befinden sich auf dem Weg der Verdammnis.

61

Die Beziehung zu Ikonen bemisst sich in der Beziehung zu Gott, und die Beziehung zu Gott bemisst sich durch die Beziehung zu den Geboten, zur Erfüllung des Willens Gottes. Wenn der wahrhaftige Gott erkannt wird, eine wahre Gottesanbetung stattfindet, dann gibt es keine Gefahr, der Abgötterei anheim zu fallen, denn es wird die richtige Beziehung zu Ikonen aufgebaut. Doch wenn es eine falsche Gottesanbetung ist, genauer gesagt, wenn Gottesanbetung gänzlich fehlt, dann ist Ikonenverehrung, Ikonenanbetung Heuchelei und Abgötterei, denn es findet eine Leidenschaft für Ikonen statt, aber es gibt keine Verbindung zu Gott durch ein Leben nach den Geboten, durch das Erfüllen des Willens Gottes. Die Ikonen müssen als ein geistiges Fenster zu Gott betrachtet werden, als ein Notbehelf im Gebet. Doch Ikonen anzubeten, faktisch losgelöst von Gott, ist unzulässig. Christen, die Ikonenverehrungstage abhalten und Ikonen Wunderkräfte zuschreiben, handeln falsch und führen diejenigen, die ihnen aufs Wort glauben, in die Irre. Man muss verstehen, dass nicht die Ikone Wunder wirkt, sondern Wunder werden immer nur von Gott getan. Wie auch die Christen, die Statuen der Mutter Gottes oder des Herrn Jesus Christus herstellen, falsch handeln. Denn dadurch, dass sie sie auf Schultern tragen, mit Blumen bedecken, ihnen pompöse Ehren erweisen, sehen sie in ihnen die Mutter Gottes selbst. Für sie ist die Statue selbst die Mutter Gottes, und das ist unzulässig. Das ist ein Extrem. Ein anderes Extrem ist die Behauptung, dass man Gott nicht abbilden kann. Wenn man das göttliche Wesen meint, kann der Mensch das natürlich nicht darstellen. Doch wenn man einige göttliche Formen meint, kann man sie durchaus abbilden. Was war am Anfang: Jesus Christus als Mensch, oder Jesus Christus als Gott? Natürlich der Gott Jesus Christus. Wenn Ihr also Jesus Christus als Menschen darstellt, stellt Ihr auch immer Gott dar, doch die Abbildung selbst ist nicht Gott. Man darf nicht abstrakt über Gott denken, dass Gott keine Form hat und man Gott deshalb nicht abbilden kann. Gott hat keine Form in seiner Form. Gott ist eine Persönlichkeit, wenn auch eine unendliche Persönlichkeit. Die Form der Persönlichkeit Gottes ist die Unendlichkeit. Doch Gott ist auch der Herr der Formen. Als er in Menschengestalt war, hat Gott sehr genau seine Form bestimmt, obwohl sich Gott natürlich niemals auf die Form des menschlichen Körpers beschränkt hat. Als Gott in Menschengestalt war, war Gott gleichzeitig überall. Gott erschafft Formen. Erschafft Formen aus dem Nichts. Die Leere schließt Gott in Formen ein. Wenn der Mensch die göttliche Form als einen menschlichen Körper Jesu Christi abbildet, sündigt er nicht. Doch der Mensch sündigt dann, wenn er erklärt, dass man die Ikone, die ein Bildnis Jesu Christi ist, wie Gott anbeten müsse, dass die Ikone Gott sei. Das darf nicht zugelassen werden. Das Ikonenbild muss immer Gedanken an den Herrn Jesus Christus wecken, doch das ist nur die Abbildung eines möglichen Bildes des Herrn Jesus Christus. Dem Menschen wohnt der Wunsch inne, sich lebendige oder nicht lebendige Objekte der Anbetung auszudenken. Deswegen können Ikonen leicht darunter fallen und das wahre Objekt der Anbetung überschatten, das der Schöpfer ist. Ikonenanbeter sind schnell in der Schubladisierung à la „Ikonoklasten“. Ikonoklasmus ist dann gut, wenn gegen Ikonenverehrung gekämpft wird, doch Ikonoklasmus ist dann schlecht, wenn er sich für ein Ikonenverbot einsetzt. Die Darstellung eines möglichen Bildes des Herrn Jesus Christus ist zulässig, als Hilfe für die Betenden, als Hilfe für diejenigen, die sich im Gebet üben, damit sie ein richtiges Verständnis von der Wirkung des Gebets entwickeln, in Korrelation mit der Handlung Gottes im Betenden und des Bildes in der Darstellung. Was nun eine Darstellung der Heiligenikonen angeht, so ist dies eine falsche Praxis. Natürlich muss man ein bleibendes Andenken an die Heiligen bewahren und ihr Andenken von Generation zu Generation von Gläubigen weitergeben. Doch ihr Andenken sollte in Schriften bewahrt werden, die die heiligen Menschen hinterlassen haben, sowie in Legenden und Überlieferungen. Man kann Heilige und die Episoden aus ihrem Leben in Bildern verewigen, Filme über sie drehen, doch es ist unzulässig, sie zwecks Anbetung in Ikonen abzubilden. Die Heiligen selbst wünschen sich, dass die Gläubigen nicht sie anbeten, sondern Gott. Einige nehmen an, dass sie zu Gott beten, wenn sie vor einer Ikone mit einem Heiligenabbild beten, da Gott in den Heiligen wohnt. Doch das ist menschliche Deutelei und sollte nicht weiterverfolgt werden. Alle Christen sind aufgerufen, Heilige zu sein. Und wie viele Heilige gibt es in der Geschichte des Christentums? Bekannte gibt es viele, und unbekannte noch viel mehr. Und wenn man alle in Ikonen abbildete, würde der Platz dafür niemals reichen. Und wenn man nicht alle abbildet, wie verfährt man dann mit den restlichen? Der Streit darum, ob eine Abbildung von Gottheiten zulässig ist oder nicht, wird dann aufhören, wenn eine wahre flächendeckende Gottesverehrung und Gottesanbetung stattfindet. Denn nur in diesem Fall kann man diese Angelegenheit richtig verstehen. Nun beobachten wir aber eine omnipräsente Abkehr vom wahren Glauben, und deswegen gehen die Meinungen dazu auch so radikal auseinander. Alle unterschiedlichen Meinungen zu einer richtigen Meinung zu dieser Angelegenheit zusammenzufassen, würde von einer flächendeckenden Rückkehr zur Reinheit der Glaubenslehre befördert werden, die der Welt von Gott dem Herrn Jesus Christus geschenkt wurde, dem Ehre und Anbetung in alle Ewigkeit gebührt! Amen.

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„Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ – rief der Herr aus und meinte damit die zum Dienst an Gott Berufenen. „An ihren Früchten“ bedeutet, dass die Taten des Menschen von der Treue und Ergebenheit dieses Menschen Gott gegenüber zeugen sollten, davon, aus welcher Quelle der Mensch das Verständnis über seine Bestimmung schöpft, und letztendlich von der Heiligkeit dieses Menschen. Es sind die Taten des Menschen, die über ihn sprechen sollten. Doch es ist vollkommen offensichtlich, dass diese Worte Gottes heute nicht ausreichend sind, denn es gibt eine Identifizierungspraxis für die „Heiligkeit“ des Menschen anhand seiner Leiche, „anhand der Gebeine“, wie man das üblicherweise bezeichnet. Und so wird die Leiche nach einer gewissen Zeit ausgegraben, und es wird geschaut: ist sie vermodert, sind die Knochen gelb geworden usw. Auf Athos bei den Mönchen gibt es eine Praxis, die vorsieht, dass nach der Untersuchung der Leiche des verstorbenen Mönchs, nach der Untersuchung der Knochen sie die Heiligkeit des Verstorbenen bestimmen. Und wenn die Knochen gelb geworden sind, bedeutet dies, dass der Mensch ein Heiliger war. Danach werden die Handgelenke und Finger abgeschnitten, aus den Schädeln werden die Stirnknochen herausgesägt und den gläubigen Gemeindemitgliedern zur Anbetung vorgelegt. Und das nennen sie „Anbetung der Gebeine“. Es entsteht der Eindruck, als ob die Mönche von Athos bis auf abgeschnittene Hände und Finger und herausgesägte Stirnknochen den Besuchern ihres Klosters sonst nichts bieten können. Woher kommt diese Praxis? Sie hat rein gar nichts mit dem wahren Christentum zu tun. Kann man denn solch einen Umgang mit dem verstorbenen Heiligen als respektvoll bezeichnen? Sieht denn ein respektvoller Umgang mit den sterblichen Überresten nicht eine absolute Ruhe und gutes Gedenken vor? Nach der christlichen Tradition muss der Verstorbene der Erde überführt werden, damit danach die Ruhe der Gebeine niemals gestört wird. Der Herr sagte niemals zu irgendjemandem: „Darum an ihren Leichen sollt Ihr sie erkennen“, sondern er erklärte „Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Und wenn die Gläubigen heute nicht die Heiligkeit der Diener am Altar zu Lebzeiten erkennen können, dann hängt das Problem offensichtlich mit einer fehlenden Heiligkeit zusammen. „Ihr seid das Salz der Erde“, „Ihr seid das Licht der Welt“, sagte der Herr, als er sich an seine Jünger und alle nachfolgenden Generationen der Diener Gottes wandte. Wenn Ihr den Kirchengängern also nichts anzubieten habt, bietet Euch selbst an, Eure Heiligkeit, denn das ist es, wofür die Gläubigen in die Klöster kommen. Klöster sind Versammlungen von Heiligen, und Ihr müsst Eure eigene Heiligkeit nicht mit Euren Leichen beweisen, beweist es mit Taten. Das Christentum ist geistige Höhe, die Reinheit des Gewissens, die Reinheit der Gedanken, die Praxis einer unmittelbaren Gemeinschaft mit Gott. Und Ihr verschließt Eure Herzen mit Vorurteilen, baut Hürden auf zwischen der Seele und Gott, denn eine Leiche kann kein Mittler sein zwischen Gott und der Seele. Diese Praxis ist dem Christentum fremd, denn man kann das nur als Leichenverehrung bezeichnen. Mit Reinheit und der Heiligkeit des Geistes muss man Gott anbeten, aber Ihr lasst Laster entstehen, Laster der Leichenanbetung und Abgötterei. Das erniedrigt einen Christen und würdigt ihn auf das Niveau eines Heiden herab. Gott wird niemanden verurteilen, wenn Ihr, statt den ausgeschnittenen Stirnknochen zu berühren, mit Eurem Geist während eines reuigen Gebets den Heiligen Geist berührt. Doch diese Praxis der Leichenanbetung wird verurteilt. Irrungen im Glauben führen zu noch größeren Irrungen, die den Menschen von Gott entfernen. Eine Reinigung von Lastern hilft der Seele, die evangelische Reinheit zu erkennen, in der es keinen Platz für hergebrachte Rituale und Marotten gibt. Das Christentum ist der Christen, das Heidentum ist der Heiden. Zusammen sind diese Begriffe unvereinbar. Amen.

63

Wenn Ihr zu Islamisten werdet, verschließt Ihr Euch dem Zugang zum wahren Gott. Ihr ordnet Euch den Regeln eines ausgedachten Gottes unter, auch wenn diese Regeln so aussehen, als würden sie das Gute in sich tragen. Gutes außerhalb des wahrhaftigen Gottes kann keine Wohltat des wahrhaftigen Gottes sein und ist es folglich auch nicht. Gott konnte die ganze Zeit nach der Erschaffung des Universums und des Menschen nicht immer ausgedacht bleiben und ist deswegen in Gestalt Jesu Christi erschienen. Kann man sich denn überhaupt vorstellen, dass es anders war? Ist denn der Schöpfer in seinen Möglichkeiten begrenzt und nicht imstande, Eingang in seine Schöpfung zu finden, um den Kreaturen das Wesen seines Plans für sie zu erklären? Solch ein Plan wurde vom Schöpfer auch dem irdischen Hausbau zugrunde gelegt. Deswegen ist das Christentum auch die lebendige Linie von Gott zum Menschen, eine lebendige Verbindung zwischen Menschen und Gott, ein lebendiger Hausbau Gottes im Universum. Diejenigen, die sich gegen das Christentum auflehnen, lehnen sich gegen den wahren Gott auf und fallen dabei aus den Reihen derjenigen heraus, die zur Sache Gottes auf Erden berufen wurden. Allen Muslimen würden wir empfehlen, den Koran zur Hand zu nehmen. Ihn zu lesen. Ihn dann beiseite zu legen und zum Christentum zu konvertieren.

64

Offenbarung: 3,9 „Siehe, ich werde geben aus des Satans Schule, die da sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und niederfallen zu deinen Füßen und erkennen, dass ich dich geliebt habe“. Der Herr setzt Juden ganz klar der Schule Satans entgegen, die sich als Juden bezeichnet, aber nicht eine solche ist. Das heißt, es kommt vor, dass sich hinter angeblichen Juden eine Schule Satans verbirgt. Wahre Juden jedoch glauben an den wahren Gott. Das kann man den Worten des Herrn in der Offenbarung des Johannes entnehmen. In der Offenbarung des Johannes sprach Gott der Herr Jesus Christus selbst darüber. Das heißt, wahre Gläubige sind die wahrhaftig an Gott den Herrn Jesus Christus Glaubenden. Und das sind wahre Christen. Die Juden sind wahre Christen, weil nur wahre Christen an den wahren Gott glauben. Vor der Entstehung des Christentums auf der Erde wurden alle als Juden bezeichnet, die aufrichtig das Gesetz befolgten. Doch die Erfüllung des Gesetzes war unmöglich angesichts der Gebrechlichkeit des Menschen und wegen der Unzeitigkeit der Zeiten und Epochen. Die Ausführung des Gesetzes wurde erst mit dem Christentum möglich. Denn nicht die Ausführung von alttestamentlichen Ritualen ist die Erfüllung des Gesetzes, sondern die Erfüllung des Gesetzes ist ein lebendiger Glaube an den lebendigen Gott, eine lebendige Gemeinschaft mit Gott, der Gang im Heiligen Geist. Doch der Begriff „Jude“ ist zum Sprichwort geworden für alle Juden, die an Riten glauben und sich auf ein Volk beschränken. Es ist falsch und unkorrekt, alle Juden, die die in der Tora niedergeschriebene alttestamentliche Lehre praktizieren, als Juden zu bezeichnen, und ganz falsch ist es, diejenigen als Juden zu bezeichnen, die sich äußerlich dem Erscheinungsbild nach dem jüdischen Volk zurechnen, das heißt: durch Gesichtszüge, Schläfenlocken, die Beschneidung, Kleidung und die Befolgung von Ritualen. Römer: 2,28-29 „Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; sondern das ist ein Jude, der’s inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott“. Jude ist eine innere Eigenschaft, ist die Eigenschaft der Seele, die mit Gott verbunden ist, ist die Eigenschaft, die die Einheit der Seele mit Gott kennzeichnet. Und das ist das wahre Christentum. Wenn man also Jude sagt, muss man einen Christen meinen, und wenn man von einem Christen spricht, muss ein Jude gemeint sein. Wie auch der Christ ein Israelit ist, so ist auch der Christ ein Jude. Diese Behauptung ist wahr und richtig. Es gibt keine Trennung zwischen einem Juden und einem Christen, aber es gibt die Einheitlichkeit der Bedeutung und die Einheitlichkeit der Begriffe. Deswegen ist die Behauptung, dass Juden diejenigen sind, die die in der Tora niedergeschriebene alttestamentliche Lehre praktizieren und zum jüdischen Volk gehören, eine falsche Überzeugung. Diejenigen, die das behaupten, sollten darüber nachdenken, ob sie diese Angelegenheit richtig und wahrhaftig verstehen. Juden sind diejenigen, die das Gesetz erfüllt haben. Und die Erfüllung des Gesetzes wird mit dem Christentum möglich, durch den Glauben an Gott den Herrn Jesus Christus, durch die Befolgung der evangelischen Gebote und damit durch die Vereinigung mit Gott. Johannes: 4,19-24 „Das Weib spricht zu ihm: HERR, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, zu Jerusalem sei die Stätte, da man anbeten solle. Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten. Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten“. In dieser Episode sprach der Herr von der Gemeinschaft seiner Jünger und bezeichnete sie als Juden, die den Neuen Bund mit Gott geschlossen haben und von denen die Rettung der gesamten Welt ausgehen sollte. Er sprach über diejenigen, die das Gesetz erfüllt haben, über Christen, denn er wusste, dass seine Jünger seine Predigten hören und dass die Geburt des Christentums die Erfüllung des Gesetzes und die Rettung bedeuten würde. Deswegen darf man „Jude“ nicht mit dem Begriff „orthodoxer Jude“ gleichsetzen. Ein orthodoxer Jude ist erst dann ein Jude, wenn er das Gesetz erfüllt hat. Und die Erfüllung des Gesetzes ist Christus. Die Kontinuität dieser Begriffe ist möglich und sogar notwendig, da Christus die Lehre zur Erfüllung des Gesetzes geschenkt hat: „Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen“, und bestätigt das mit der Herabsendung des Heiligen Geistes auf alle wahrhaftig Glaubenden, die das Gesetz erfüllt haben. Johannes: 14,26 „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“. Amen.

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Die Beschneidung ist eine von Menschenhand geschaffene steinerne Heimstatt, in der Gott nicht hausen möchte. Muslime werden ebenfalls beschnitten, doch das bedeutet nicht, dass sie an den Schöpfer glauben, und das bedeutet auch gar nicht, dass sie den Weg der Wahrheit kennen. Die Taufe ist eine geistige Heimstätte, nicht von Menschenhand gemacht, in der Gott hausen möchte. Die Beschneidung wurde gegeben für die Organisation des menschlichen Lebens auf Erden gemäß den Vorschriften Gottes, damit der Mensch aus dem Stand eines Tieres herausgeführt werde. Deswegen wurde eine solch radikale Maßnahme eingeführt. Der Mensch musste kräftig durchgeschüttelt und an die Bedingungen des Bundes gebunden werden. Doch mit der Erscheinung Gottes auf Erden veränderte Gott die Bedingungen des Bundes, fügte neue Regeln hinzu und bestimmte das neue Ziel des Bundes. Der Neue Bund gründet sich auf dem Glauben, wie im Übrigen auch der bisherige Bund. Doch im Neuen Bund wurde der Glaube auf die höchste Stufe gehoben und ist die Hauptbedingung für die Beziehung mit Gott. Wenn Ihr also glaubt und Euch taufen lasst, werdet Ihr gerettet. Doch wenn Ihr Euch außerdem noch beschneiden lasst, muss man annehmen, dass Euer Glaube kein Glaube ist, sondern Zweifel. Ihr werdet nicht sündigen, indem Ihr Euch taufen und beschneiden lasst, doch Ihr werdet nicht frei sein in der Seele. Im Grunde Eures Herzens werdet Ihr gelähmt sein, und das wird Euch daran hindern, Gott in Eurem Herzen zu suchen. Das wird ein geistiger Splitter in Eurem Herzen sein, der seinen Platz dort zu Unrecht einnehmen wird. Eure Aufrichtigkeit im Glauben verwandelt sich in Unaufrichtigkeit, und Ihr gewöhnt Euch an zu zweifeln. Ihr werdet nicht mehr die genauen Antworten auf Fragen kennen. Ihr werdet lernen und niemals Wissen erlangen. Doch Ihr werdet damit zufrieden sein, was Ihr wisst. Beachtet bitte: Die BESCHNEIDUNG ist ein fleischlicher Taufakt im vergangenen Bund, und die TAUFE ist eine geistige Beschneidung im neuen Bund. Gott hat Euch nicht der Beschneidung beraubt, sondern hat die Beschneidung auf eine höhere geistige Ebene gehoben. Wenn Ihr das versteht, könnt Ihr davon ausgehen, dass der Herr Jesus Christus sich nicht umsonst Mühe gemacht hat. Denn er war es, der Abraham die Beschneidung gab, und er ist es wieder, der der christlichen Welt, der neuen Zivilisation die Taufe gab. Doch wenn Ihr das nicht versteht, bemüht Euch nicht, Größeres zu verstehen. Wenn Ihr die vorangegangene Lektion nicht verinnerlicht habt, widmet Euch nicht der nächsten.

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Heute überschlagen sich so genannte Hüter der globalen Rechtsordnung in Hysterie, wenn sie über die im Mittelalter stattgefundene Inquisition sprechen. Es sind nur verurteilende Stimmen in einem festen Chor der Meinungen über diese lange vergangenen Ereignisse zu hören. Es erhebt sich keine einzige Stimme, die über das Wesen der damaligen Geschehnisse reflektiert. Man kann doch unmöglich annehmen, dass Menschen damals auf Feuern verbrannt wurden, nur weil die damaligen Kirchenoberhäupter so blutrünstig waren. Niemand erinnert sich beispielsweise an das Gesetz, in dem geschrieben steht: Exodus 22,18 „Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen“. Und so geschieht es, dass diejenigen, die das Gesetz erfüllten, für diese Erfüllung des Gesetzes verurteilt werden. Sollte man nicht lieber diese Zeit dem Urteil Gottes überlassen? Ja, das Gesetz ist hart. Aber es wird ja auch verschwiegen, dass diese Phänomene damals sehr weit verbreitet waren: Wahrsagung, Magie und Hexerei, was in den Augen Gottes ein Gräuel ist. Verschweigt man das heute nicht darum, weil sich dieses Phänomen nun mit neuer Kraft und im ungeahnten Ausmaß verbreitet. Es ist die heutige Zeit, die die goldene Ära aller Hexer, Magier, Wunderheiler, Zauberer, Medizinmänner, Wahrsager und aller Gräuel unter der Sonne ist. Heute greifen die Mächtigen der Welt auf die Dienste von Hexern zurück. Und die Hexer selbst verfügen heute über reale Macht. Nicht über die von allen sichtbare, sondern über eine geheime Macht, die das gesellschaftliche Leben der Welt bestimmt. Sie schreien auf, wenn gegen sie Strafmaßnahmen verhängt werden: Inquisition usw. Doch wenn sie selbst einen Menschen zerfleischen, die Seele und das Fleisch zerreißen, gilt das als normal, denn kein Sterblicher ist in der Lage, ihre Freveltaten zu entlarven, weil ihre Einflussnahme auf den Menschen aus der Ferne geschieht, und sie selbst sind dem menschlichen Auge verborgen und können immer unerkannt bleiben. Doch nicht für Gott. Denn Gott kennt sie alle, und ihre Taten vollziehen sich vor Gottes Augen. Heute rufen wir nicht zu einer Neuen Inquisition auf. Heute gäbe es ja auch niemanden, der sie ausführen könnte, weil diejenigen, die damals unter anderem die erste Inquisition ausführten, heute selbst die Dienste der Hexer nutzen oder heute selbst diese Dienste anbieten. Aber wir rufen dazu auf, diese Gräuel zu beenden, denn Gott der Herr kontrolliert sehr wohl diese Ströme der dämonischen Energie und kennt ihre Quellen. Der Zorn Gottes wird diejenigen ereilen, die das tun. Um also eine Bestrafung dieser Praxis zu vermeiden, muss man sie auf globaler Ebene unterlassen und sich mit einem Reuegebet für die ausgeführten Übeltaten an den Herrn richten. Aber wenn sie diese Gräuel nicht unterlassen, wird sie erneut die Inquisition ereilen, diesmal aber von Gott, und das ist weitaus schlimmer als eine menschliche Inquisition. Denn jeder von ihnen verdient eine Bestrafung für die Zusammenarbeit mit Satan. Tut also Buße, denn der Herr wird über Euch richten!

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Die Behauptung, Gott könne keinen Sohn haben, ist nicht mehr als eine Vermutung. Selbst wenn man der menschlichen Logik folgt, stellt sich die Frage: warum? Warum kann Gott keinen Sohn haben? Weil, so wird behauptet, es in diesem Fall zwei Götter gäbe, und das ist Vielgötterei, aber es gibt nur einen Gott. Ja, es gibt nur einen Gott. Doch die Geburt des Gottessohns ist doch nicht der Geburt eines menschlichen Sohns gleichzusetzen. Wenn die Menschen, ein Vater einen Sohn bekommt, ist das nicht mehr ein Mensch, sondern zwei, sogar drei, weil der Sohn von der Mutter geboren wird. Doch Gott gebiert den Sohn nicht so, wie ein Mensch ihn gebiert. Der Mensch vermehrt sich mit der Geburt. Gott bleibt aber bei der Geburt ein Gott, denn Gott gebiert in seinem Wesen. Gott kann vermehren, aber das sind dann Schöpfungen Gottes, und gebären kann Gott in seinem Wesen und dabei ein Gott bleiben. Das kann man mit dem Gehirn von Menschen vergleichen. Das Gehirn ist im Körper des Menschen und bringt einen Gedanken hervor. Dabei verfügt es über eine absolute Autonomie und Freiheit. Sie werden ja auch nicht behaupten, dass es zwei Menschen sind. So ähnlich ist es mit dem Heiligen Geist und der menschlichen Hand. Die Hand tut das, was das Gehirn befiehlt, doch die Hand ist autonom, auch wenn sie zum Körper des Menschen gehört. Und wenn die Hand sich selbst verletzt, dann spürt die Hand den Schmerz, und nicht das Gehirn. So ist auch der Gottessohn und der Heilige Geist das Wesen des Gottesvaters, das in dem Maße über Autonomie verfügt, in dem die vollkommene Liebe zwischen den drei Einheiten entsteht. Und wenn das menschliche Gehirn es nicht begreifen kann, so doch nur wegen seiner Beschränktheit. Gott ist es möglich, es liegt im Rahmen des Wesens Gottes. Kann man denn überhaupt nach der Logik der Liebe, wenn Gott Liebe ist, Gott außerhalb der vollkommenen Liebe vorstellen? Natürlich nicht. Vollkommene Liebe ist vollkommenen Wesen inne, weil vollkommene Wesen ein Wesen sind, und nur in diesem Fall ist vollkommene Liebe möglich. Die drei Einheiten der Dreifaltigkeit sind absolut autonom, und durch die Autonomie sind sie in Liebe vollkommen und im Wesen eins. So verhält es sich auch bei dem Anfang des Gottessohns. Hat er einen Anfang oder keinen? In den göttlichen geistigen Sphären, wenn man sich so ausdrücken kann, im Umfeld, in dem göttliche Wesen hausen, gibt es den Begriff „Anfang“ nicht. Der Begriff „Anfang“ und „Ende“ sind zeitlichen Dimensionen eigen, in denen die Zeit herrscht. Geschöpfen, die in ihnen erschaffen wurden, ist ein Verständnis über Anfang und Ende eigen, und diese Geschöpfe denken in diesen Kategorien. Die Geburt des Gottessohns hat keinen Anfang, weil es wegen der fehlenden zeitlichen Bewegungen keinen Anfang geben kann. Gott erschafft die Zeit, doch Gott schafft die Zeit auch ab. Psalm: 2,7 „Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“. Wenn man diesen Psalm deutet, ist die Meinung zulässig, dass das Wort „heute“ den Beginn der Zeitrechnung für den Anfang des Gottessohns bedeutet. Einem Menschen, der in der zeitlichen Dimension verweilt, ist es nicht gegeben, andere Ebenen des Seins zu erfassen. Das Sein ist weitaus vielfältiger, als der Mensch es begreifen kann. Das verwendete Wort „heute“ trägt keine zeitliche Bedeutung in sich, heißt aber – der Sohn ist geboren. Für ein besseres Verständnis dieser Frage kann man diesen Vers auch so aufschreiben: „Kundtun will ich den Ratschluss des HERRN. Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, du bist geboren, ich habe dich geboren“. Diejenigen, die behaupten, dass der Sohn Gottes einen Anfang hat, müssen verstehen, dass der Anfang des Sohnes Gottes nicht in der Zeit liegt, sondern der Anfang des Sohnes Gottes ist im Vater. Amen.

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Das Zeugnis Christi

Moderne Christen, oder die sich als solche bezeichnen, haben Schwierigkeiten zu verstehen, was „das Zeugnis Christi“ bedeutet, das der Apostel Johannes in der Offenbarung erwähnt. Die Schwierigkeiten im Verständnis dieser Angelegenheit rühren daher, dass das moderne Christentum sich zu weit von der wahren christlichen Glaubenslehre entfernt hat, und deswegen ist dieser Begriff „das Zeugnis Christi“ vielen gar nicht bekannt. Dies führt auch zu allen möglichen falschen Deutungen dieses Themas. Aber es ist das richtige Verständnis dieser Angelegenheit, das der wahren christlichen Glaubenslehre zugrunde liegt. So erwähnt dies Johannes in der Offenbarung: 1,9 „Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an dem Trübsal ist und am Reich und an der Geduld Jesu Christi, war auf der Insel, die da heißt Patmos, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses Jesu Christi“. 6,9 „Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die erwürgt waren um des Wortes Gottes willen und um das Zeugnis willen, das sie hatten“. 20,4 „Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht; und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen“. Schauen wir nun, was der Apostel Paulus darüber im Brief an die Römer 8,9 schreibt: „Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein“. Paulus meint das Gleiche wie Johannes – das Zeugnis Christi, das Gottes Geist ist, Christi Geist im Herzen des Menschen. Das heißt, um ein Diener Christi zu sein, ein wahrer Christ, muss man in sich das Zeugnis Christi haben, dieses Zeugnis wirklich in sich haben. Denn es zeigt sich nicht äußerlich, das ist nicht die Schrift selbst, das sind keine äußerlichen Merkmale der Lehre, ist nicht das theoretische Wissen über Gott. Das ist vielmehr eine innere Erscheinung im Christen selbst. Diese Erscheinung erlangt der Christ, wenn er von Gott dem Vater für den Dienst auserwählt wird als Bestätigung der Worte des Herrn: Johannes 6,44 „Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat“. Diese Erscheinung im Christen bedeutet dem Christen, dass der Herr Jesus Christus der wahre Gott ist. Denn diese Worte des Herrn: Johannes 14,23 „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ versteht ein Christ wörtlich. Er versteht, dass diese Worte nur von Gott gesprochen werden konnten, denn nur der Christ und Gott, der diese Wohnung geschaffen hat, können über die Einnahme einer Wohnung Gottes im Herzen des Christen Bescheid wissen. Und diese Erscheinung ist nichts Anderes als die Erscheinung des Heiligen Geistes im Herzen des Christen. Indem er das Zeugnis Christi in sich hat, fängt der Mensch an, allen um sich herum darüber Zeugnis abzulegen, dass Jesus Christus der wahre Gott ist, denn es ist nicht möglich, kein Zeugnis abzulegen. Wie auch Paulus unaufhaltbar darüber Zeugnis ablegte, dass Jesus Christus Gott ist, nachdem Jesus Paulus auf der Straße nach Damaskus erschienen war. So legt auch der Christ, der das Zeugnis Christi in seinem Herzen erlangt, unaufhaltsam allen Umstehenden Zeugnis über Jesus als Gott ab, denn er weiß selbst, wen er in seinem Herzen trägt. Dieses Zeugnis des Heiligen Geistes über Jesus Christus im Herzen des Menschen ist sowohl das Auserwähltsein, als auch der Geist der Prophezeiung und das Himmelreich, von dem der Herr sagt: „Es ist inwendig in euch“. Diese Worte konnten auch nur von Gott gesprochen werden, weil er wusste, was er sagte, denn nur Gott weiß, wovon die Rede ist. Und die Erscheinung des Heiligen Geistes im Herzen eines Christen zeugt von Jesus Christus als Gott. Diese Erscheinung ist eben dieses Zeugnis Christi, von dem Paulus und Johannes sprachen. Als die Christen Zeugnis ablegten über Jesus Christus als Gott, wurden sie verfolgt, gefoltert und getötet. Aber sie konnten nicht anders, als das Zeugnis abzulegen, weil sie vom Heiligen Geist geleitet wurden und sich dessen sicher waren, worüber sie Zeugnis ablegten. Die Erscheinung des Geistes Christi in den Herzen der Christen und das Zeugnis darüber durch die Christen selbst an ihr Umfeld ist das Zeugnis Christi, von dem die Apostel sprachen. In der heutigen Welt, wie auch zu Zeiten der ersten Christen, ruft nur die Reinheit der Glaubenslehre, die Aufrichtigkeit im Glauben, die aufopfernde Liebe zu Gott und zum Nächsten das Zeugnis Christi, den Geist Gottes, den Geist Gottes des Herrn Jesus Christus, dem Ruhm gebührt in alle Ewigkeit, in die Herzen! Amen.

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Die Reinheit des Glaubens sieht ein Leben ausschließlich nach den Geboten vor. Wenn wir heute also vom Verlust der Glaubensreinheit sprechen, meinen wir zuallererst die Haltung den evangelischen Geboten gegenüber, die Haltung, die die Aufrichtigkeit des Glaubens bestimmt. Ein Leben nach den Geboten sieht vor und stiftet dazu an, stets über Gott und über den Platz des Menschen in der göttlichen Weltordnung nachzudenken. Diese Lebensweise und dieser Gedankengang führt zu einer Festigung des Glaubens. Das Nachdenken über das Göttliche in Kombination mit einem ständigen Gebet reinigen die Seele von Lastern. Die Reinigung und Befreiung von den Lastern befördert eine weitere Festigung des Glaubens. Ein unerschütterlicher Glaube ist eine der Bedingungen der unmittelbaren Gemeinschaft mit Gott und Gotteserkenntnis. Der allbarmherzige Gott wird sich schnell zeigen, wenn nur der Mensch die Regeln der Beziehung zu Gott einhält. Der Schöpfer zeigt sich durch seine Gnade auch schon vor der Aufstellung und Einhaltung der Regeln für die Beziehung mit der Seele. Doch nachdem die Seele die Gnade Gottes erlangt hat, werden die Regeln trotzdem aufgestellt. Die Seele kann gemäß ihrer Natur, nachdem sie eine Gemeinschaft mit Gott eingegangen ist, gar nicht mehr anders, als die Regeln zu befolgen, denn das ist eine dringliche Notwendigkeit der Seele. Die Regeln sind ein natürlicher Zustand der Seele in der Gemeinschaft mit Gott. Doch vor der Erscheinung Gottes in der Seele kann die Einhaltung der Regeln als eine Zwangsmaßnahme erscheinen. Diese Regeln wurden zusammengestellt, oder sind genauer gesagt im Laufe der Geschichte des Christentums zutage getreten. Heilige Menschen Gottes, die eine Erfahrung mit der Gemeinschaft mit Gott hatten, haben sie in ihren Schriften und in mündlichen Ausführungen vor ihren Zuhörern dargelegt. Diese Schriften sind bekannt als die Werke der heiligen Väter und stellen eine äußerst wertvolle Schatzkammer der christlichen Welt dar. Die Erfahrung der heiligen Väter zu leugnen, ist ein einfältiger Leichtsinn oder eine leichtsinnige Einfalt. Die Homilien der Kirchenväter muss man mit sich nehmen, wenn man sich auf den Weg zu Gott macht, als Orientierungshilfe in den geistigen Labyrinthen. Die Vielfalt der Richtungen der christlichen Lehren, dieser Reichtum an allen möglichen Gemeinden, die untereinander durch eine fehlende einheitliche Meinung getrennt sind, zeugt vom Grad der Geringschätzung für die evangelischen Gebote. Doch eine Bedingung für die Vereinigung der christlichen Welt muss ein Kriterium der Reinheit sein, das den evangelischen Geboten zugrunde liegt. Die Vereinigung der christlichen Welt wird von einer Reinigung zeugen gemäß der Reinheit der Gebote.

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Was wünschen sich wahrhaftig alle Völker? Wenn man bis zur Tiefe dieser Frage vordringt, so kann man mit Sicherheit sagen, dass alle Völker sich wünschen, Vernunft möge auf der Erde triumphieren. Vernunft in Bezug auf die Völker, Vernunft in der Beziehung des Menschen zur Natur, Vernunft in den individuellen zwischenmenschlichen Beziehungen usw. Doch was bedeutet ein Triumph der Vernunft auf der Erde? Und warum hat die Vernunft bislang in der gesamten Geschichte der Menschheit noch nicht auf der Erde triumphiert? Ist ein Triumph der Vernunft auf der Erde überhaupt möglich? Zunächst muss man sich die Geschichte der Menschheit anschauen und fragen: Gab es denn jemals in der Geschichte Momente, in denen die Vernunft triumphierte? Und jedes Volk wird diese Frage bejahen, weil es in jedem Volk Momente gab, in denen das Volk emotionale Hochstimmungen erlebte. Diese emotionalen Hochmomente hingen entweder mit wirtschaftlichen Erfolgen zusammen oder mit der Erlangung der Unabhängigkeit von anderen Völkern oder mit der Erlangung von Perspektivvisionen für das Volk, die eine illusorische glückliche Zukunft verhießen. Doch waren diese Momente Triumphmomente der Vernunft? All diese Momente der Erlangung wechselten sich mit Zeiten des Verlusts ab, in denen erneut das Warten auf die Euphorie und der Aufruf an die Vernunft erstarkte. Es stellt sich also die Frage: Ist denn ein Triumph der Vernunft gleichzeitig für alle Völker nicht möglich? Diese Frage kennt eine Antwort, die man in der geistigen Sphäre suchen muss. Warum ausgerechnet in der geistigen Sphäre? Weil nur nach der Erlangung von für die gesamte Menschheit geltenden geistigen Orientierungsgrößen die Vernunft auf der Erde triumphieren kann. Die Erlangung von wahren Richtgrößen, die die Menschheit dem Schöpfer näher bringen, die die Erlangung und Erfüllung des Plans des Schöpfers bei der Erschaffung des Menschen möglich machen, die es dem menschheitlichen Körper und dem menschheitlichen Geist erlauben, zu ihrem Architekten, Schöpfer und Gott aufzusteigen. Der Körper der Menschheit muss einige Bedingungen Gottes für die Menschen erfüllen, um gesund zu sein. Diese Bedingungen werden dafür aufgestellt, damit die Menschheit ihre wahren Wünsche und Bestrebungen von den äußeren Einflüssen unterscheiden kann, die von der Kraft, die den Menschen und Gott gegenüber feindlich gestimmt ist, auf die Menschheit ausgeübt werden. Eine Bedingung ist die Annahme des Glaubens, durch den der Mensch sich mit dem wahren Gott vereinigt, was seinerseits ein Eindringen der feindlichen Energie in den Menschen verhindern könnte, was ja auch eine Errettung für den Menschen bedeutet. Doch welcher Glaube auf der Erde verbindet den Menschen mit dem wahren Gott? Und hier kann es auch nur eine einzig richtige Antwort geben – das ist der christliche Glaube, das wahre Christentum. Denn in welchem Glauben sagte wer wann zu wem: „Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist.“? Und der Herr Jesus Christus lädt alle ein, alle Völker und spricht: „Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist“. Und weiter: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht“. Diese Worte konnte nur Gott sprechen, denn nur Gott beruhigt die menschlichen Seelen mit seinem Geist. Was meinte der Herr, als er diese Worte sprach? Er meinte, dass derjenige, der an ihn und seine Lehre glaubt, eine echte Verbindung zu Gott, eine Verbindung zum Schöpfer eingehen wird, eine Verbindung, die für die Seele des Menschen eine rettende ist, eine Verbindung, die der Eingang in das ewige Leben ist. Was bedeutet überhaupt ein Triumph der Vernunft für die Menschen? Was verstehen die Menschen darunter? Hier finden wir leider keine eindeutige Antwort. In den menschlichen Vorstellungen hat ein Triumph der Vernunft unterschiedliche Grundlagen. Für die einen ist es, wenn sie Macht im Volk, in der Welt erlangen. Für die anderen ist es, wenn die Opposition die Macht erlangt. Für die nächsten ist es, wenn das wirtschaftliche System so aufgebaut ist, dass es ihre Interessen befriedigt. Und für wiederum andere ist es, wenn das wirtschaftliche System die Interessen der Mehrheit vertritt. Wie wir sehen, gibt es bislang keine Einigung bei dieser Frage. Und wie verhält es sich dann mit dem Triumph der Vernunft? Wer verfügt tatsächlich über die Vernunft, die alle auf der Erde befriedigt? Versuchen wir doch, Berührungspunkte zu finden, die den Interessen aller auf der Erde entsprechen. Zunächst einmal ist das der Frieden auf Erden. Alle auf der Erde wollen friedlich leben, niemand wünscht sich einen gewaltsamen Tod. Das ist bereits ein Berührungspunkt für alle. Dann möchte niemand in Armut und Not leben. Das heißt, die wirtschaftliche Ordnung, die die Bedürfnisse aller erfüllt, könnte ein zweiter Berührungspunkt sein. Die Lebensbedingungen, die Reinheit der Natur, die ökologische Zukunft des Planeten könnte der nächste Berührungspunkt sein. Und so weiter. Das heißt, es gibt selbst auf der heutigen Ebene des Denkens, einer Ebene, die jegliche Ausartungen und Elend in der Welt zulässt, allgemeingültige Berührungspunkte für alle. Doch das sind die allgemeinen Wünsche der Völker, wie soll man sie erreichen? Denn das strebt die Welt doch seit Jahrtausenden an? Antwort: Nein, das strebt sie nicht an. Und wenn sie es doch tut, dann wäre jetzt die richtige Zeit, den Bestrebungen Taten folgen zu lassen. Und die wichtigste Tat wäre die Annahme der christlichen Glaubenslehre durch alle Völker. Der Glaubenslehre, die Gott der Herr Jesus Christus der Menschheit als Geschenk vom Himmel auf die Erde brachte, damit sie in den himmlischen Palast des Schöpfers aufsteigen kann, um ihr Perspektiven in die ewige Zukunft aufzuzeigen, die vom Schöpfer im Plan für die Erschaffung des Menschen festgelegt wurden. Wenn diese Lehre angenommen werden würde, würden die ewiglichen Streitreden über die Entwicklungswege der Menschheit aufhören, es entstünde eine geistige Verbundenheit zwischen den Völkern, ein Wirtschaftssystem bildete sich heraus, das der Erhabenheit der christlichen Lehre entsprechen würde. Auf der Erde triumphierte der Frieden, Wohlergehen, es triumphierte die Vernunft. Denn nur die Beteiligung der Menschen an der Erfüllung des Willens Gottes und des göttlichen Plans für die Menschen auf Erden bedeutet einen Triumph der Vernunft. Der Gegner Gottes und der Gegner der Menschen, Satan, der im Laufe von Jahrtausenden alle Völker, die menschlichen Seelen plagte, würde von seiner Position vertrieben und von Gott neutralisiert zu Gefallen des menschlichen Willens, der sich für den Dienst und Anbetung Gottes des Schöpfers entschieden hat. Diejenigen, die diese Perspektiven nicht erkennen oder nicht erkennen wollen, geben sich umsonst der Illusion hin, dass sie diese Angelegenheiten besser verstehen. Diejenigen, die diese Perspektiven ablehnen, lehnen Gott ab und sind bewusst oder unbewusst die Diener desselben Gegners Gottes und Mörders der Menschen, nämlich Satans. Sie sollten sich darum kümmern, Satan aus sich zu vertreiben. In Wirklichkeit wird Satan durch Vernunft ausgetrieben, die die Lehre Christi erkannt und angenommen hat, durch die Befreiung des Willens, der von Satan gefesselt war, durch die Willensbeugung unter dem Willen des Schöpfers. Und dann hebt sich der Schleier vom Herzen, die Unkenntnis verwandelt sich in Erkenntnis, in Wissen, und die geistige Blindheit macht Platz für das Sehen der Wege Gottes, die Seele begreift den Sinn, den der Schöpfer in sie gelegt hat. Nun muss die Menschheit Gott davon überzeugen, dass ihre Absichten gut sind. Und das einzige überzeugende Argument für Gott zugunsten der Menschen kann nur die Annahme der Lehre Christi sein. Und dann wird der barmherzige Gott der Herr Jesus Christus durch die Macht seiner Kraft die Menschheit auf der Erde bestätigen in Erfüllung seines Plans für die Menschen, des Plans vom Beginn der Welt in unendliche Zeiten der Ewigkeit, als Bestätigung der Wahrheit und Gerechtigkeit, für den Triumph der Vernunft auf Erden.

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Wer tötet, kämpft für irdische Güter, indem er seinen Gegner auf Erden aus dem Weg räumt. Und wer nicht tötet, der kämpft für himmlische Güter, indem er seinen Gegner in sich selbst vernichtet. Für Liebe sterben – JA. Aber für Liebe töten – NEIN. Es gibt keinen Mord für Liebe. Jeder Mord auf Erden ist eine Opfergabe für Satan. Jeder, der auf Erden tötet, opfert Satan seine eigene Seele.

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Auf dem Kreuz sollte die Herrschaft des Todes besiegt werden. Das geschah auf der Ebene des Geistes und der Energie. Nur Gott konnte das vollziehen. Deswegen entzieht sich ein jeder, der an Jesus Christus glaubt und sich mit Christus vereinigt hat, dem Tod, ist errettet, und die Ewigkeit öffnet sich ihm.

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Satan ist nicht die Quelle des Bösen. Die Quelle des Bösen ist das Gegenteil des Guten. Satan erlangte eine Veränderung des Wesens im Widerspruch zum Guten durch seine Sehnsucht nach einer Gegensätzlichkeit und trägt Böses in sich. Die Gegensätzlichkeit äußert sich durch die Träger des Bösen. Im Reich Gottes gibt es nichts Böses, weil es keine Träger des Bösen gibt. Doch in den Dimensionen mit unendlich vielen anderen Formen des Seins wird das Böse in der Gegensätzlichkeit gezeugt und existiert in unterschiedlichen Ausprägungen.

74

Die Erde wird überrollt von einer Welle der Niederlage. Es wird einen immerwährenden und stärker werdenden Aufruhr und ein Auflösen im Raum geben. Das Böse wird ein derartiges Maß an Vergeltung erfahren, dass das Böse nicht mehr in der Lage sein wird, Böses zu tun. Das Böse erhebt sich auf die Ebene der Zerstörung des eigenen Wesens. Das Böse hat keinen Anfang, doch es kennt die Ebene seiner Vernichtung. Und die Menschen, die am Bösen beteiligt sind, finden sich in Strömen des Bösen wieder, die sich auf die Dimensionen ergießen.

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Die Stiftshütte, die Bundeslade, der Jerusalemer Tempel. Die wahre Bedeutung, die Gott ursprünglich in ihre Schenkung an die Menschen legte

Um den wahren Sinn zu begreifen, den Gott in die Schenkung der Stiftshütte, und dann des Jerusalemer Tempels an die Menschen legte, muss man sich in die Zeit zurückversetzen, als Gott unser Herr Jesus Christus auf der Erde weilte. Schauen wir einmal in das Johannes-Evangelium, Kapitel 2, Verse 18-21: „Da fingen die Juden an und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden: Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren erbaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes“. Wie wir in dieser Episode sehen, hat der Herr unzweideutig eine Parallele zwischen seinem Leib, in dem der Geist Gottes, der Geist Christi wohnte, und dem Jerusalemer Tempel gezogen. Und der Jerusalemer Tempel wurde vom Heiligen Geist besucht. Doch es war nicht Gottes Ziel, in menschgemachten Wohnungen zu hausen. Gott hatte andere Absichten in Bezug auf die Menschen und hatte etwas Radikaleres vorbereitet, das seinen Absichten in Bezug auf die Menschen entsprach. Deswegen hebt Jesus Christus die Gemeinschaft des Menschen mit Gott auf eine andere, höhere Ebene. Auf die Frage nach dem Reich Gottes antwortet der Herr: „das Reich Gottes ist in euch“. Es ist die Erscheinung Jesu Christi auf Erden, die einen Übergang der Gottheit aus steinernen Wohnungen in die Wohnung des menschlichen Herzens kennzeichnete. Und nun vollzieht sich der Gottesdienst in den menschlichen Herzen, in den Herzen, die vom Geist Gottes, dem nicht menschengemachten Licht Gottes geheiligt sind. Und in Bezug auf den Tempel rief der Herr damals aus: „Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden“. Diese Worte bezogen sich sowohl auf den Tempel, als auch auf die Herzen der damaligen Pharisäer und das Haus Israels als Ganzes. Deswegen müssen die Befürworter des Baus des dritten Tempels wissen, dass das Haus nach wie vor wüst ist, und dass ihre Herzen erst erfüllt werden, wenn sie den im Namen des Herrn kommenden Segen annehmen. Deswegen ließ Gott auch die Zerstörung des Tempels und den Verlust der Bundeslade zu, weil weder der Tempel, noch die Stiftshütte seinerzeit die Ruhestätte Gottes und der Ort des ewigen Aufenthalts der Gottheit waren. Doch sowohl die Stiftshütte, als auch der Tempel waren ein Archetyp für das menschliche Herz als Wohnung für den Heiligen Geist. Ein Archetyp für den menschlichen Körper, in dem sich das Sakrament der Wiedervereinigung der Seele mit Gott vollzieht, das Sakrament der Wiedergeburt, der Wiederherstellung der Natur Adams. Als Gott die Erfüllung des Gesetzes forderte, konnte er den Menschen nicht als Hilfestellung das Verständnis darüber vorenthalten, was die Erfüllung des Gesetzes in sich trägt und welchem Ziel sie dient. Zu Zeiten der Stiftshütte und des Tempels suchten die Menschen Gottes Hilfe und Gottes Segen für die Bestärkung ihrer Taten auf Erden, für die Einrichtung ihres irdischen Lebens und für die Erlangung von irdischen Gütern nach ihren damaligen Vorstellungen. Doch sowohl die Stiftshütte, als auch der Tempel trugen in sich den Archetypen der zukünftigen himmlischen Güter, die sich offenbaren sollten, sobald das Volk ein reifes Alter erreichte und der Messias, Gott der Herr Jesus Christus auf die Erde kam. Warum schrieb Moses nicht darüber? Zunächst musste das Volk in Bewegung gesetzt werden, ein Rhythmus, Abläufe und Beständigkeit mussten in das organisierte Leben des Volkes gebracht werden, die Gotteshuldigung musste mit Sinn erfüllt werden, und die Gotteshuldigung musste zu einem integralen Bestandteil des Lebens des Volkes werden. Das Verständnis der gesamten Tiefe dieser Angelegenheit ist das Ergebnis der Gotteshuldigung und der Erfüllung des Gesetzes. Das Verständnis des gesamtes Sinns, der von Gott in diesen den Menschen gegebenen Entwicklungs- und Vervollkommnungsweg gelegt wurde, ist die höchste Ebene der Vervollkommnung des Menschen auf Erden, eine Ebene, die den Menschen aus dem irdischen Zustand in den himmlischen hebt. Deswegen wird klar, dass man den Weg nicht mit der höchsten Ebene der Vervollkommnung beginnen darf, sondern im Gegenteil, mit den ersten Stufen, die nach oben führen. Moses wusste das, die Aposteln trugen es in sich, und der Herr Jesus Christus gab diesen Weg den Völkern, indem er mit der Stiftshütte anfing, dann mit dem Jerusalemer Tempel, dann mit seinem menschlichen Leib, und dann den Menschen die Lehre über das menschliche Herz als den Tempel Gottes brachte. Wenn wir uns die Sinnkonstruktion des Tempels anschauen, so sehen wir ein Abbild des menschlichen Herzens, das auf dem geistigen Aufstiegsweg wächst. Alle Gegenstände der Tempeleinrichtung haben eine symbolische Bedeutung, die den Prozess des geistigen Werdens des Menschen von den anfänglichen Anrufen zu Gott bis hin zur kompletten Vervollkommnung, der Vereinigung mit dem Schöpfer widerspiegeln. Dieser Weg vollzieht sich im Menschen selbst, wenn der Anfang im Herzen entsteht, durch Prozesse in den menschlichen Gehirnen und bis zum Abschluss in der Wohnung des Herzens und im weiteren Aufenthalt in zwei Sphären – der irdischen und der himmlischen. DIE OPFERGABE: Wenn der Mensch einmal von Gott das Verständnis davon bekommt, dass er von nun an Gott dienen und Gott erkennen muss, nimmt der Mensch dieses Verständnis an. Wenn der Mensch sich an Gott richtet und den göttlichen Willen in Bezug auf ihn begreift, entschließt sich der Mensch, die Zeit des irdischen Lebens dem Dienst am Allmächtigen, der Erkenntnis und der Erfüllung des Willens des Schöpfers und der Gotteserkenntnis zu widmen. Mit anderen Worten entschließt sich der Mensch, sich Gott zu opfern. Es ist dieses Opfer, das die Opfergabe, die Schlachtung der Tiere in der Stiftshütte und später dann auch im Tempel symbolisieren sollte. Genau das meint „Gott zu einem süßen Geruch“. DAS WASCHBECKEN: Solch eine Entschlussfassung wird von einer stürmischen göttlichen Einwirkung auf den Menschen begleitet, was einen Ausbruch von Reuetränen zur Folge hat. Mit den Reuetränen wäscht Gott die Seele des Menschen. Das ist der Beginn der Reinigung der Seele. Es ist diese Waschung, die das Becken symbolisieren soll. SCHAUBROTE: Die symbolische Bedeutung der Schaubrote hat sich den Menschen offenbart, nachdem der Messias, der Herr Jesus Christus auf die Erde kam. Die Offenbarung des Herrn über das Brot als seinen Leib vermittelte den Menschen ein Verständnis von der Präsenz Gottes in allen Schöpfungen und auf jedem Lebensweg der Eiferer. DIE BERÄUCHERUNG: Symbolisiert die Gebete der Heiligen, die zum Thron Gottes aufsteigen. DIE MENORA: Auf einer bestimmten Etappe des Menschen auf dem Weg zu Gott, wenn Gott dem Menschen erscheint, weist der Herr dem Eiferer das göttliche Licht. Diese Lumineszenz erfüllt plötzlich den gesamten Menschen und begleitet ihre Erscheinung mit einem unaussprechlich beglückten Zustand. Der Mensch begreift klar und eindeutig, dass die Göttlichkeit seine Seele berührt und den Menschen von innen erfüllt hat. Die Erfahrung dieses Zustands kann mit keinem anderen dem Menschen bekannten irdischen Zustand verglichen werden. Die Bedeutung dieses Lichts Gottes ist es, die der siebenarmige Leuchter nach dem Gebot Gottes symbolisieren soll. Warum ausgerechnet ein siebenarmiger Leuchter? Die Zahl 7 wurde den Menschen als ein Kode gegeben, der die Fülle der Vollkommenheit bedeutet: sieben Tage der Woche, sieben Farben im Regenbogen, sieben Noten, sieben Zustände der kirchlichen Zusammensetzung. Durch die Zahl 7 muss der Mensch verstehen, dass das Licht Gottes vollkommen ist, dass das Licht Gottes nicht nur ein helles Strahlungsspektrum in sich trägt, sondern auch von der Vernunft des Allmächtigen, der göttlichen Kraft, der Schöpfung des Schöpfers erfüllt ist und im Grunde die Göttlichkeit selbst in der Lichterscheinung ist. Im Reich Gottes, in den göttlichen Sphären hat das Licht keine numerische Bezeichnung, sondern wird von der Vollkommenheit der Schöpfungen als vollkommen wahrgenommen. Doch die Bedeutung des Symbols, das das göttliche Licht kennzeichnet, erlangt die Menora erst dann, wenn die Juden, alle Völker des Planeten zum Christentum konvertieren. Dann wird dieses Symbol es würdig sein, als Symbol des Lichts Gottes bezeichnet zu werden. Bis dahin spiegelt die Menora den Irrglauben der Juden wider, der zu einer Tragödie für die gesamte Welt wurde. DAS ALLERHEILIGSTE: Das ist genau der Ort, an dem die Begegnung des Menschen mit Gott geschieht. Und dieser Ort ist das menschliche Herz. Das Allerheiligste, die Bundeslade symbolisieren das menschliche Herz als die Ruhestätte Gottes als Ort des ewigen Gottesdienstes, als Ort, der den unfassbaren Gott fasst. AARONS STAB: das Herz des Menschen, das bis dahin tot war und nun von der Berührung des Fingers Gottes aufblüht, der Geist des Priestertums. DIE STEINTAFELN: Die Gebote Gottes, die mit der Hand Gottes in das Fleisch des Herzens geschrieben wurden. DAS MANNA: symbolisiert die Tatsache, dass die Gemeinschaft Gottes mit dem Herzen des Menschen die wahre himmlische Speise ist, die der Menschheit vom Vater geschenkt wurde. Das ist das tägliche Brot, um das der Herr Jesus Christus den Vater zu bitten lehrte: „Unser tägliches Brot gib uns heute“. Der Mensch, der diesen Weg zu Gott gegangen ist, ist zum Himmel aufgestiegen und wurde Teil des Volkes der Himmelbewohner. Dazu sind alle Völker aufgerufen. Diesen Weg schenkte Gott der Herr Jesus Christus der Menschheit, als er aufrief: „Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist“. Steinerne, materielle, von Menschenhand geschaffene Symbole aus alttestamentlichen Zeiten machten Platz für den Schöpfer in den menschlichen Herzen, machten Platz für den Geist Gottes in Wiedervereinigung mit dem menschlichen Geist in unendlichen Zeiten der Ewigkeit. Genau das war der Willen Gottes in Bezug auf die Stiftshütte und den Tempel. Genau das war die Bedeutung und der Sinn, den Gott in diese Gaben an die Menschen auf dem Weg des Aufstiegs der Seelen in himmlische Wohnungen legte. Doch das Verständnis dieser Bedeutungen war den Menschen nicht zugänglich, weil das Verständnis der Wege Gottes und ihrer Befolgung nicht gefragt war und infolge dessen, weil die Menschen geistig unvermögend waren. Doch das setzte die Entscheidungen des barmherzigen Allmächtigen in seiner Konsequenz und in seiner Gnade seinen Schöpfungen gegenüber nicht außer Kraft. Der heiligsten Dreifaltigkeit, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist gebührt Ruhm und Herrlichkeit in alle Ewigkeit! Amen.

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     Der dritte Tempel Jerusalems und seine Definition als „Gräuel der Verwüstung“

Wir erwähnten bereits die Bedeutung des Jerusalemer Tempels, die Gott ursprünglich in ihn legte. Der Jerusalemer Tempel sollte das Urbild des menschlichen Herzens sein, ein Urbild für den Weg des Menschen zu Gott. Der Tempeldienst sollte das Volk auf dem Weg der Erkenntnis des wahren Gottes voranbringen, bis hin zur Begegnung des Volkes mit Gott, mit dem Messias Jesus Christus. Die Ablehnung Christi legte den Anfang für das Entstehen der Verwüstung: der Verwüstung in den menschlichen Herzen, der Verwüstung in der Welt, die Gott ablehnte. Die Ablehnung Christi zieht geistige Verarmung, die Verwüstung der menschlichen Seelen nach sich, die nicht vom Segen Gottes erfüllt sind, zieht eine unreflektierte Existenz der Welt nach sich, zieht Unmenschlichkeit nach sich. Die in der Welt gestiegene Geistlosigkeit stürzte die Welt in die Fänge Satans, des Gegners Gottes und des Mörders der Menschen. Der Heilige Geist, der im Verlauf der gesamten Geschichte der Menschheit die Einflussmacht Satans auf die Menschen aufhielt, muss hinweggetan werden. Jetzt wird die Einflussmacht Satans auf die Menschen nicht vom Aufhaltenden begrenzt. Satan wurde erlaubt, die Welt mit Bösartigkeit und Verfall zu verführen. Ein in diesen Bedingungen erbauter dritter Tempel wird zum Symbol für Betrug, Verfälschung der Werte, zum Symbol des Kampfes gegen Gott. Der einkehrende Antichrist wird seine Anbetung wie die eines Gottes einfordern. Das wird eben „Gräuel“ bedeuten, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel. Der Tempel und der Tempeldienst werden nicht mehr das Ziel haben, die Völker zum wahren Gott zu führen, sondern werden das Ziel verfolgen, den lebenden Menschen und Antichristen zu verherrlichen. Das wird genau die „Verwüstung“ sein, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel. Auf diese Weise wird der Tempel, der in Bedingungen der Verwüstung errichtet wurde und die Macht des Antichristen symbolisierte, dieser „Gräuel der Verwüstung“, der auf der heiligen Stätte steht, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel. Die heilige Stätte ist das Heilige Land selbst, das von Gott selbst als solches bezeichnet wurde. Heilig kann nur das sein, was Gott selbst als heilig bestimmt. Das Land Israel ist genau die heilige Stätte, von der Gott sprach. In einem anderen Vers der Prophezeiung sprach Daniel vom „Flügel des Heiligtums“ neben dem „Gräuel der Verwüstung“ aufgestellt werden. In fernen altertümlichen Zeiten wurden zwei Tempel als Heiligtümer begriffen, deswegen blieb die Richtung des prophetischen Gedankens in der Zukunft auch in Bezug auf den dritten Tempel unverändert. Das Heiligtum muss man außerdem als eine Welt begreifen, die von der göttlichen Präsenz erfüllt ist. Die Welt, die von der Umsetzung des Willens Gottes erfüllt ist und die nach dem von Gott aufgestellten Gesetz, nach Gottes Vorsehung für die Menschen lebt. Doch diese Welt ist eine angestrebte und angenommene Welt, die Welt der Zukunft, die den Willen Gottes angenommen hat. Deswegen bezeichnete Daniel die Welt als Ganzes als Heiligtum, die Welt im Grunde so, wie sie sein sollte. Wie Daniel sagte: „und bei den Flügeln werden stehen Gräuel der Verwüstung“. Nach den Worten des Herrn Jesus Christus: „dass er steht, wo er nicht soll“. Damit „der Gräuel“ steht, wo er nicht soll, muss er erst aufgestellt werden. Das heißt, „neben dem Flügel des Heiligtums“ aufgestellt. Was heißt aufgestellt? Man muss verstehen, von wem er aufgestellt wurde? Von den Menschen. Der Antichrist (Gräuel) wurde zur Herrschaft über die Menschen aufgestellt, aufgestellt, um zu herrschen. „Neben dem Flügel des Heiligtums“ – das heißt aufgestellt, den Platz einnehmend, den nur etwas von Gott Aufgestelltes zurecht einnehmen darf. „Der Flügel des Heiligtums“- ist der Weltthron, der zurecht nur von Gott errichtet wird und der auf der Erde die Herrschaft Gottes bestätigt. Alle Versuche, die Worte des Propheten Daniel anders zu erklären, entbehren jeglicher Grundlage. Diese Erklärung ist richtig und wird vom Leben selbst bestätigt in heutigen und folgenden Zeiten. „Der Gräuel der Verwüstung“ geht vom Zustand der menschlichen Gesellschaft aus. Gott gab eine Definition für diesen Zustand ab – Verwüstung. Dieser Zustand der Gesellschaft ist das Ergebnis einer anhaltenden, peniblen Tätigkeit der Weltherrscher und derjenigen, die es sein wollen. Das ist das Ergebnis eines subversiven geistigen Kampfes gegen Gott durch einen moralischen und geistigen Verfall der menschlichen Gesellschaft, durch die Verfälschung der allgemeinmenschlichen Werte, die den Menschen von Gott geschenkt wurden mit satanischen Werten, mit Werten des moralischen und ethischen Auswuchses, mit Werten der Gewalt, der Vernichtung des Menschen durch andere Menschen, mit Werten der schmutzigen Zügellosigkeit und körperlichen Perversionen. Deswegen sollten die Menschen sich ernsthaft überlegen, wozu ein Ignorieren der Wege Gottes und wozu die Missachtung des Willens Gottes führen wird. Es wird nämlich zu Einem führen – zum Ende der menschlichen Geschichte und zum Ende des Seins eines jeden Menschen, der Gott nicht anerkennt. Gott dem Herrn der heiligsten Dreifaltigkeit, die den Menschen Wege der Erkenntnis der Errettung und Wege zum ewigen Leben geschenkt hat, gebührt Herrlichkeit in alle Ewigkeit! Amen.

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In der letzten Zeit hört man immer öfter die Meinung von Altardienern in der Art wie: „Gott sei‘s gedankt, dass er nicht Engel als Altardiener ausgewählt hat, sondern einfache Sünder. Denn wenn am Altar Engel dienten, würde die Gemeinde die Heiligkeit der Engel gar nicht aushalten“. Zunächst einmal ist das eine despektierliche Meinung von der Gemeinde! Und zweitens kann man diese Rechtfertigung für die eigene Sündhaftigkeit als eine exorbitante Behauptung verstehen. Die Beziehung zu Gott lässt keine Unreinheit oder Sündhaftigkeit einer der beiden Seiten zu. Gott ist rein und heilig, deswegen vereinigt sich das Reine und Heilige nur mit dem Reinen und Heiligen. Wenn Ihr nicht heilig werden könnt, rührt nichts Heiliges an. Gott zu Diensten zu stehen, ist heilig, weil das Ziel des Dienstes darin besteht, die Völker zur Heiligkeit zu führen. „Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig“. An wen richtete Gott diese Worte? Doch nicht etwa an sich selbst? Der Sinn dahinter, Gott zu Dienste zu stehen, besteht darin, die Sünde vom Menschen zu entfernen, Gott reine Seelen zur Verfügung zu stellen, die sich mit der Reinheit Gottes vereinigen können und die fähig sind, in der Reinheit der himmlischen Sphären zu existieren, was eine Bedingung dafür ist, um in das Sein des Himmels aufgenommen zu werden. Den an den Seelen haftenden Schmutz der irdischen Welt muss man auf der Erde lassen. Das Erlernen und die Förderung dessen ist die Aufgabe und die Pflicht der Altardiener. Deswegen nehmen die Diener, die eine Nachsicht mit der eigenen Sündhaftigkeit einfordern, ihren Platz nicht rechtmäßig ein. Denn die Sünde, die in ihnen ist, wird sich auf ihre Predigten auswirken, das heißt, sie werden etwas Weltliches, Unreines predigen, was nichts mit dem Himmlischen zu tun hat. Die Menschen müssen verstehen, dass die Befreiung von der Sünde von den Aufenthaltsbedingungen in den himmlischen Sphären verlangt wird. Deswegen müssen auch Engel den Platz am Altar einnehmen, denn Gott macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen. Wie die Diener, so die Ergebnisse des Dienstes, und die Ergebnisse unterscheiden sich untereinander. Entweder ist das ein Aufsteigen in die reinen Wohnungen des heiligen Himmels oder ein Hinabsteigen in die Hölle. Doch einige heutige Altardiener sehen hier keinen Unterschied. Es ist nur schade um die Gemeinde, die gezwungen ist, sich diese Faselei ihrer Seelenhirten anzuhören.

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Intersexuelle

Die bestehende Menschenkategorie gehört zu den tragischsten und am wenigsten erkannten Vertreter der menschlichen Gesellschaft. Ihre Präsenz in der menschlichen Gesellschaft ruft viele Fragen über ihre körperliche und geistige Zugehörigkeit und über ihren Platz in der menschlichen Gesellschaft hervor. Sie kamen in die Welt nach dem Willen Gottes, nach dem gütigen Willen des Schöpfers, der für sie einen besonderes Status in der irdischen Welt vorgesehen hat, dennoch finden sie größtenteils keine Wege der Selbstbehauptung, die ihren geistigen Bedürfnissen, ihren Vorstellungen von ihrem Platz in der Welt entsprechen. Mehr noch, ihr Platz in der menschlichen Gesellschaft ist ihnen selbst nicht bekannt. Da sie von der Pornoindustrie entdeckt wurden, stürzen sie in die sexuelle Sklaverei. Sie werden brutal ausgenutzt und verlieren jede Chance, ihre Seelen zu retten. Die Zugehörigkeit zur Industrie der Verführung, zur Industrie der Unzucht und des moralischen Verfalls verdammt ihre Seelen zu einer sicheren Verderbnis. Die Seelen, die geboren wurden, um im Lichte der geistigen Erleuchtung, im Lichte der geistigen Weisheit zu erstrahlen, wie auf Erden, so auch in den himmlischen göttlichen Welten, sind gezwungen, ein schmutziges, grauenhaftes Dasein auf der Erde zu fristen, frei von der Freude der Gotteserkenntnis, das im Energie- und Lebensfähigkeitsverlust und in ewiger Vergessenheit gipfelt. Die Offenbarung Gottes zu dieser Frage weist dieser Menschenkategorie ihren Platz in der menschlichen Gesellschaft zu. Ihr Leben in der irdischen Welt muss ausschließlich dem Dienst an Gott gewidmet sein. Von Geburt an muss man sie lehren, ihre Berufung in den Diensten an Gott zu sehen, in der Gotteserkenntnis, in der besonderen Rolle der geistigen Vermittlung zwischen dem Himmel und der Welt. Sobald sie das Jugendalter erreichen, muss man sie in spezielle für sie errichtete Klöster, Stätten unterbringen, in denen sie alle darauffolgenden Jahre ihres Lebens verbringen könnten. Das müssten selbstredend christliche Klöster sein, und die Grundlage ihres Lebens muss der christliche Glauben sein. Sie müssten die höchste allseitige Bildung erhalten, die alle Aspekte des menschlichen Lebens umfasst. Doch der Hauptakzent muss auf der geistigen Bildung liegen, auf dem Erlernen des Gebets und der Lebensorganisation gemäß speziell ausgearbeiteten Klosterordnungen. Jeder von ihnen oder jede von ihnen muss in diesen Bedingungen die Möglichkeit haben, sich vollkommenen selbst auszudrücken und zu behaupten. Aber körperliche, geschweige denn sexuelle Kontakte, müssen dieser Menschenkategorie vollständig verwehrt bleiben. Sie müssen ihre Tage als Jungfrauen verleben und noch nicht einmal Gedanken an körperliche Kontakte hegen, denn ihre Berufung müssen sie in der geistigen Vervollkommnung und der eigenen Gotteswidmung sehen. Wenn die menschliche Gesellschaft diese Angelegenheit so löst, wird sie eine geistige Stütze erlangen, eine Schatzkammer der Weisheit, einen wohlduftenden Garten, der die ihm wohlgesonnene Welt mit seinen Säften nährt, den Säften, die die Wunden der Welt heilen und die Hoffnung auf Erlösung festigen. Es ist verständlich, dass die Organisation dieser Angelegenheit auf globaler Ebene stattfinden muss, denn Vertreter dieser Menschenkategorie finden sich in jedem Volk. Wenn die Welt gegenüber dieser Menschenkategorie weiterhin gleichgültig bleibt, wenn die Welt nicht die Probleme dieser Kinder Gottes erkennt, sondern sie weiterhin grausam auszehrt, so zeugt das nur vom beschleunigten Verfallsprozess der Welt und ihrer Verdammnis.

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„Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben“, so lehrte der Herr, als er sich an alle Lebenden und alle nachfolgenden Generationen der Gläubigen in allen Völkern wandte. Das heißt, lehnt die Menschen ab, die den christlichen Glauben leugnen, die all das misshandeln, was dem Christen heilig ist, und zwar: gesegnete Seelen der Christen, das sind die Tiefen und Mysterien der christlichen Glaubenslehre, das sind Heiligtümer, die von Gottes Segen geweiht sind. Wasser ist unabhängig vom Glaubensbekenntnis der Völker, unabhängig davon, ob die Völker das erkennen oder nicht, ein Heiligtum. Der Herr Jesus Christus hat, als er im Jordan getauft wurde, durch sich alle irdischen Gewässer geweiht, deswegen ist es ausreichend, wenn ein Geistlicher, der Gottes Segen des Wassers herbeiruft, die Aufmerksamkeit darauf lenkt und den Glauben in den Gläubigen entflammt, damit Gott das Wasser weiht und damit das Wasser zum Heiligtum wird. Der Umgang mit dem Heiligtum muss ein behutsamer sein. Doch viele Seelenhirten haben die Angewohnheit, dieses Heiligtum bei jedem anstößigen Anlass zu verspritzen. Und das gilt dann als „Weihe“. Dabei wird alles durch die Bank „geweiht“. Die Weihe, das Beträufeln von materiellen, von Menschenhand geschaffenen Gegenständen ist heidnisch. Das festigt nicht den Glauben, sondern schwächt ganz im Gegenteil den Glauben und stärkt den Aberglauben. Ein Heiligtum für Vergängliches zu verwenden, ist unzulässig. Alle materiellen Gegenstände und Schöpfungen werden entweder von der Zeit oder durch materielle Einwirkung zerstört. Häuser werden zerstört, Schiffe rosten, Autos verfaulen, und für all das werden Heiligtümer verwendet. Das ist unzulässig. Deswegen darf man Weihwasser auch nur zur inneren Anwendung durch die Menschen benutzen, das heißt, zum Trinken und zum Beträufeln von versammelten Gläubigen an besonderen Feiertagen. Doch es gibt „Seelenhirten“, die es sich getrauen und so dreist sind, in Gottes Namen Mordwerkzeuge zu weihen: eine Kanone, gepanzerte Kriegsgeräte, Kriegsschiffe mit Atombomben, Atom-U-Boote usw. Wer hat diesen Namensbetrügern das Recht erteilt, die Gebote mit Füßen zu treten? Sie sind berufen, das Gebot „Du sollst nicht töten“ in die Völker zu tragen, doch tatsächlich erteilen sie Völkern den Segen zum Töten. Ein Seelenhirte, der Mordwaffen mit dem Heiligtum beträufelt, verwandelt sich in einen Werwolf, einen Dämon, der andere in die Verderbnis stürzt, in genau den Hund, dem man nicht das Heiligtum geben soll. Das Heiligtum trägt in sich den Segen Gottes, und diejenigen, die das Heiligtum mit Füßen treten, das Heiligtum verhöhnen, begehen ein Verbrechen gegen Gott. Deswegen müssen diejenigen, die sich aufgemacht haben, Gott zu dienen, die Tatbestände der Gottesbeleidigung und Sakrilegien vermeiden. Das Heilige den Heiligen. Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben.

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Von den Engeln

Ihr habt als Erdbewohner heute noch einen Tag Eures Lebens verlebt. Heute sind alle Eure auf der Erde lebenden Generationen um einen Tag älter geworden. Dieser Tag wurde von Euch genauso verlebt, wie alle anderen vorangegangenen Tage auch, wie auch alle nachfolgenden Tage verlebt werden, im Grunde schnelllebig. Heute ist kein besonderer Tag. Er ist genauso wie alle anderen Tage Eures Lebens auch. Es geht hier einfach nur um einen Tag in Eurem Leben. Damit Ihr diesen Tag verleben könnt, wurde das gesamte Universum, das gesamte Weltgebäude, die gesamte Dimension geschaffen. Milliarden Engel verrichten ihren Dienst, um diesen Tag mit den notwendigen Energien, dem notwendigen Schutz zu versorgen. Das gesamte Universum, das gesamte Weltgebäude funktioniert wie ein lebendiger Organismus. Das Universum ist auch ein lebendiger Organismus, denn Milliarden von ewig lebenden Energien erfüllen das Universum und machen es lebensfähig und bewohnbar. Die himmlischen Kräfte sorgen dafür, dass die Dimension ihre Grenze nicht verändert, dass der Abgrund nicht Euer Universum verschluckt, dass die Wiege der Menschheit, die Erde, in ihrer Umlaufbahn ruht und dass nichts ihre Ruhe stört. Der Himmel und die himmlischen Kräfte verrichten diese alltägliche Arbeit und werden dabei von der großen, vollkommenen Liebe zur Menschheit angetrieben, der Liebe, die sie mit allen Menschen teilen möchten, die die Erde verlassen und in die himmlischen Wohnungen aufsteigen. Ein Tag Eures Lebens. Ist das viel oder wenig? Vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet, ist das sehr wenig. In der Regel gelingt es einem Menschen, der einen Tag im Rummel verbringt, nicht, die Bedeutung des verlebten Tages zu schätzen, und wenn doch die Ereignisse des Tages bewertet werden, dann mit Bewertungen, die durch die Grenzen ihres irdischen Bewusstseins beschränkt sind. Doch für das Universum, für das Weltgebäude, für das Werk, das vom Himmel in die Sicherstellung der irdischen Existenz gelegt wird, ist ein Tag sehr viel. Das ist selbst für die Ewigkeit viel, denn die Ewigkeit lebt nicht von Erwartungen, die Ewigkeit ist frei von Spannungen. Und ein Tag im irdischen Leben sind Erwartungen. Die Erwartung der geretteten Seelen, das Warten auf das Ergebnis der Lebenssicherung des Planeten Erde. Damit der Mensch einen Tag verleben kann, tut der Himmel sehr viel. Und wenn an diesem Tag in Eurem Leben nichts geschieht, was Euch der Ewigkeit näherbringt, bedeutet das, dass Ihr Euer Leben umsonst lebt. Welche Waagschale habt Ihr heute befüllt? Die Schale, die Euch in den Himmel hebt, oder die Schale, die Euch in die Hölle stürzt? Ihr habt die Wahl, und diese Entscheidung fällt Ihr jeden Tag in Eurem Leben. An jedem Tag Eures Lebens arbeitet der heilige Himmel, das gesamte Universum, das gesamte Weltgebäude für Euch in Erwartung dessen, dass Ihr die richtige Entscheidung trefft, und dass die gesamte Schöpfung Gottes für Euch nicht umsonst erschaffen wurde. Vielen von Euch wird es verwehrt bleiben, von den Früchten von Gottes Schöpfungen in der Ewigkeit zu kosten, und daran seid Ihr selbst schuld. Ihr lehnt selbst die Sorge des Himmels um Euch ab, und auf den Aufruf Gottes, das Reich zu erben, antwortet Ihr mit einer Zustimmung zum Aufruf des Gottesgegners Satans und seiner Engel. Sagt, was Gott noch nicht für Euch getan hat? Gott hat Euch die Ewigkeit bereitet, Gott hat Euch das Reich bereitet. Warum verwandelt Ihr den blühenden Garten der Erde, Eure Wiege in die Stätte Eurer Verdammnis? Ihr geht zugrunde, ohne das Leben zu erreichen. Ihr verbringt Eure Zeit damit, dass Ihr Euch in die Hände der verderblichen Energie übergebt, die Euch in eine Konfrontation miteinander stürzt, sobald sie Euch beherrscht, und diese Konfrontationen äußern sich im Kampf um Gebiete, um materielle Güter usw. Das ist der Bezeichnung Mensch, der einen Platz im Universum einnimmt und der berufen ist, die Reihen der himmlischen Streitkräfte zu füllen, nicht würdig. Jeder von Euch ist ein zukünftiger Engel in den Reihen von Gottes Streitkräften. Satan versucht, Euren wahren Wert vor Euch geheim zu halten und ihn zu erniedrigen. Er zwingt Euch den Gedanken auf, dass der Besitz von materiellen Gütern auf der Erde, und damit von Macht, das ist, was den Menschen höherstellt und ihn bedeutend macht. Doch das ist nur ein Trick Satans, denn er weiß, dass ein Mensch, der nur an das Materielle denkt, für das geistige Leben verkümmert. Denn der Mensch ist in erster Linie ein geistiges Geschöpf, und erst danach eine körperliche Schöpfung. Der Geist des Menschen wird bei Geburt in einen Körper gekleidet, um eine Form zu erlangen und auf der Erde zu reifen und später in geistigen Sphären zu verweilen. Satan verhindert das stets, weil er ein Menschenmörder und Gottesbekämpfer ist. Doch Satan steht eine Armee von heiligen Engeln gegenüber, die immer über die Menschen wachen. Und wenn nicht die Engelsarmee wäre, hätte die Menschheit schon längst aufgehört zu existieren. Deswegen müssen Menschen und Engel ein gemeinsames Werk verrichten – die Errettung der menschlichen Seelen. Doch viele Menschen entscheiden sich wegen ihres Unverständnisses, und oftmals auch aus freien Stücken, für den Dienst am Materiellen, und dadurch für den Dienst an Satans Engel. Erfüllt alles, was Gott Euch aufgetragen hat. Dadurch werdet Ihr Satans Armee eine Niederlage beibringen und Euch aus der verderblichen Sklaverei des Teufels befreien. Wenn Ihr dann Euren Körper abwerft, werdet Ihr spüren und verstehen, was wahre Freiheit bedeutet. Die Freiheit, die Euch auf ewig, immer geschenkt wird und die niemand Euch mehr wegnehmen oder erschüttern kann. Eure Seelen erlangen eine Kraft, die Euch zu Schöpfern des Weltgebäudes machen wird. Die Glückseligkeit, die Eure Wesen erfüllen wird, wird eine Eigenschaft der Liebe sein, die in Euch bei einer Begegnung mit dem Schöpfer entflammen wird. Ihr werdet ewig sein. Ihr werdet immer sein. Ihr werdet zu Welten, Universen, Ihr werdet zu Gottes Fingern, mit denen Gott Leben erschaffen wird. Doch viele von Euch erfahren die Wirkung der Zerstörung und werden das Antlitz des Schöpfers nicht sehen. Solche sollten lieber gar nicht erst geboren werden. Solange Ihr auf der Erde seid, solange Eure Seelen in Euren Körpern sind, antwortet mit Eurem Herzen auf den Aufruf Gottes. Auch wenn Euer Leben auf der Erde schwer ist, mutet der Schöpfer Euch doch niemals mehr zu, als das, was Ihr ertragen könnt. Und in den schwierigsten Minuten kommt er selbst zu Euch oder befiehlt den himmlischen Heeren, jeden von Euch zu beschützen. Ihr seid nicht allein auf der Erde. Der heilige Himmel ist mit Euch. Gott allein weiß, wie viele Tage ein jeder von Euch noch hat, und wie viele Tage dem Planeten Erde noch bleiben. Nehmt also jeden Tag in Eurem Leben als eine unschätzbare Gabe, das Teuerste, was Ihr habt. Möge der morgige Tag für Euch ein Tag der Auferstehung für ein neues, geistiges Leben mit Gott, dem Schöpfer werden, zur einzig wahren Stütze für alles, das lebt und in das Leben kommen wird. Amen.

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Frage: Was trennt die Völker voneinander? Antwort: Die Dauer ihrer Existenz. Denn je weiter man in die Tiefe der Jahrhunderte vordringt, desto näher sind die Völker einander. Nicht von der Nähe der Kommunikation her, sondern vom Verwandtschaftsgrad. Und am Ende vereinigen sich alle Völker in Noah. Und davor, entlang der Linie, die vom heutigen Tag in uralte Zeiten führt, vereinigen sich viele Völker in Jakob. So wie alle Völker in Noah zu einem Volk, einer Familie werden, so kommen viele Völker in Jakob zu einem Volk, einer Familie zusammen. Deswegen sollten sich die modernen Nachfahren des Stammes Judas und des Stammes Benjamins nicht davor scheuen, in anderen Völkern nach verlorenen Brüderstämmen zu suchen. Die Söhne Noahs waren verschieden, und von ihnen gingen verschiedene Völker aus. Drei Söhne Noahs hat Gott zu Begründern der Vielfalt der Völker gemacht. Das ist ein Werk Gottes, und die Taten des Schöpfers können nicht mit menschlicher Logik erklärt werden. Genauso, wie die Söhne Jakobs verschieden waren, gingen aus ihnen verschiedene Völker hervor, in denen auch die fehlenden Stämme Israels zu finden sind. Gott sprach zu Abraham: „ich will dich zum Volk machen“ und meinte damit „ein Volk Gottes“ und kein konkretes ethnisches Volk. Das Volk Gottes, das den Lenden Abrahams entsprang, beinhaltet Ethnien, die den Lenden Jakobs entsprungen sind. Die Bestimmung Jakobs-Israels ist es nicht, sein Volk in der Gemeinschaft der Menschheit zu isolieren, sondern die Bestimmung Israels ist es, mithilfe seines Volkes die gesamte Welt mit dem wahren Glauben an den wahren Gott wie mit Sonnenstrahlen zu durchdringen. Und dieser Plan wurde von Gott in die Vielfalt der Söhne Jakobs gelegt. Sie sind vielfältig wie auch die Welt vielfältig ist, und in dieser Vielfalt existieren sie in jedem Volk. Deswegen müssen die verlorenen Stämme Israels in allen Völkern gesucht und gesehen werden, die stark ausgeprägte Ethnien in sich tragen: Russland, China, Indien und andere. Und diese Vielfalt der Völkerethnien legte Gott in die Lenden der Söhne Jakobs. Israel ist ein geistiges Projekt Gottes auf Erden. Die geistige Sonne, die auf die Welt strahlt, in deren Strahlen die menschlichen Seelen in Treue und Zugehörigkeit zu Gott reifen. Das war der Plan. Nun wünscht sich Gott eine Wiedervereinigung aller Stämme Israels durch eine Wiedererrichtung des Patriarchats in Jesus Christus, Gott dem allmächtigen Herrn. Man könnte entgegnen: “Nichts von dem hier Beschriebenen findet sich in der Tora.“ Es gibt eine Antwort: Doch, tut es. Es wurde von Noah, von Noahs drei Söhnen, die in ihren Lenden die zukünftigen Völker trugen, berichtet. Es wurde auch von der Ausbreitung Israels berichtet. Und wenn man sich diese Ausbreitung selbst vorstellt, das Umherwandern und die Berührung mit unterschiedlichen Ethnien, so kann man mit Sicherheit annehmen, dass es sowohl eine Blutsvermischung, als auch ein Eintreten in andere Ethnien gab. Man kann entgegnen: „Aber es gibt doch ein Gedächtnis des Volkes, und andere Völker haben eine Erinnerung an ihre Herkunft“. Antwort: Warum haben beispielsweise Inder ihre Abstammung von Noahs Lenden nicht in ihrem Gedächtnis? Oder Chinesen. Weil die ausgezogenen Stämme Israels andere Glaubensvorstellungen entwickelten, eine andere Ethnie, und das Wissen um ihre wahre Herkunft ging verloren, und wahrscheinlich war es auch gar nicht erst vorhanden. In der Tora wird nichts darüber gesagt, dass sich die Söhne Jakobs ähnlich waren. Im Gegenteil, es wird von der Verschiedenheit der Söhne berichtet. Und das kann man in der Vielfalt des Segens erkennen, den Jakob jedem Sohn gab. Dieser Segen umfasst alle Richtungen der menschlichen Bestrebungen, und damit auch alle Ethnien, die das Völkerspektrum bestimmen. Man sollte vielmehr anmerken, dass der Großteil der Stämme Israels verloren ging. Und selbst gemäß der menschlichen Logik ist verständlich, dass sie sich nicht einfach in Luft auflösen konnten. Und wohin sind sie verschwunden? Nirgendwohin. Damals war es schwer, Entfernungen zurückzulegen. Deswegen blieben diejenigen, die tausende Kilometer weit gekommen sind, auch jahrtausendelang dort, verwandelten sich mit der Zeit in Völker mit unterschiedlichen, stark ausgeprägten Ethnien, die auch heute noch den Planeten Erde bevölkern. Die Verheißung, die Abraham gegeben wurde, dass ihm so viele Nachfahren geboren werden wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Rande des Meeres, der unzählig ist, hat Gott nicht vergessen, sondern hat alles bestmöglich eingerichtet. Die vierzehn Millionen Juden, die heute ihr Volk zählt, können nicht als das gesamte Volk Israels angesehen werden, und sie können nicht als Teil des Versprechens betrachtet werden. Was also tun? Denn die Verheißungen Gottes sind doch unwandelbar? Genauso. Der Herr nahm sich eine Taktik vor, die der Erhabenheit Gottes würdig ist. Die seinerzeit verstoßenen Stämme Israels schrieben ihre eigene Geschichte. Einige von ihnen wurden zu Christen, einige zu Buddhisten, was zusammengenommen die Aufgabe der Wiedervereinigung und das Heranführen der Welt zu einem Gott vereinfacht. Jetzt muss man dieses vielzählige Volk zusammenführen. Diese Aufgabe obliegt den Patriarchen Israels, aus allen Stämmen Israels. Die Wiedererrichtung des Patriarchats und der Neue Bund zwischen Israel und Gott muss eine Handlung sein – eine Willensbekundung des gesamten Volkes, den Willen Christi anzunehmen. Frage: Wie soll man die fehlenden Stämme Israels aus der Vielzahl der Völker erkennen? Antwort: Die Völker, die zusammen mit dem Stamm Judas und dem Stamm Benjamins aufrichtig den Wunsch äußern, den Willen Christi auf der Erde zu behaupten, diese Völker sind die fehlenden Stämme Israels. Denn nicht der Mensch vereinigt die Stämme Israels, sondern Gott der Herr Jesus Christus. Man muss nicht in den unterschiedlichen Völkern eine genetische Kompatibilität mit den modernen Vertretern des Stammes Judas und des Stammes Benjamins suchen, denn man findet sie womöglich gar nicht. Der Autor der Ausbreitung der Völker auf dem Planeten ist Gott, und das Wissen um die genetische Vielfalt ist menschliches Wissen, das Wissen des begrenzten menschlichen Bewusstseins. Hatten die Söhne Noahs eine genetische Kompatibilität? Nach der Logik der modernen Wissenschaftler vermutlich ja. Und wie entstanden dann Völker mit unterschiedlichen genetischen Kodes? Die Söhne Jakobs hatten ebenso eine fehlende genetische Kompatibilität. Noch einmal. Das ist ein Werk Gottes, und das Werk des Schöpfers unterliegt nicht der menschlichen Logik. Dort, wo Gottes Wille herrscht, wird die Ordnung der Natur außer Kraft gesetzt. Deswegen ist die Suche der Verwandtschaft auf der genetischen Ebene der falsche Weg. Die Suche nach Verwandtschaft muss zusammen mit der Suche nach Gottes Plan durchgeführt werden. Und der Plan Gottes besteht darin, die Welt durch alle Stämme Israels zur Erkenntnis des wahren Gottes zu führen. Das ist eine hehre Mission. Und wenn die Stämme Israels sich nicht jetzt dessen bewusst werden, so werden sie das niemals begreifen. Das Erste, das sie begreifen müssen, ist die Tatsache, dass der Herr Jesus Christus der wahre Gott ist, der Allmächtige, der den Stämmen Israels Leben schenkte, der alle seine Schöpfungen mit Leben erfüllte. Die darauffolgende Geschichte der Welt muss ausschließlich mit dem Namen Jesu Christi verbunden sein, denn die Ablehnung Gottes und ein Leben jenseits von Gott ist leere Nichtigkeit, die weder für die Geschöpfe selbst, noch für den Himmel eine Bedeutung hat. Im Namen des Allmächtigen! Zum Triumph des Ruhmes Gottes auf Erden! Zur Errettung des menschlichen Geschlechts, zur Fortführung der irdischen und ewigen Jahrtausende! Möge dieses Werk geschehen durch Menschen, die ihre göttliche Vernunft vom himmlischen Vater, der allruhmreichen Dreifaltigkeit erhalten haben! Amen.