Viktor Groudinin
Predigt Nr.3
Predigt Nr. 3 (Text 5-6-7-8-9)
Text 5
Es gibt nur einen möglichen gottgefälligen Weg zur Lösung des arabisch-jüdischen Konflikts, den Weg, den Gott akzeptiert. Alle anderen Wege sind nicht von Gott annehmbar, und führen zu keiner Lösung. Dieser einzige Weg ist die gleichzeitige Konvertierung von Juden und Palästinensern zum wahren Christentum als dem einzig wahren Glauben auf Erden. Und dann werden alle Probleme und Konflikte in brüderlicher Liebe gelöst werden. Die Juden und Palästinenser werden durch Satan gelähmt. Wie Behinderte in ihren Rollstühlen, nicht in der Lage, die Hand zu heben, um sich zu bekreuzigen. So manifestiert Satan seine Macht auf der Erde, er lähmt den Willen des Menschen durch das Beherrschen seiner Gedanken. Diese Fesseln Satans nimmt Christus ab. Christus sagt zum Gelähmten: „Steh auf und geh umher, sei los von deiner Krankheit“. Juden und Palästinenser, folgt dem Aufruf von Jesus, und Ihr werdet erfahren, was Leben und ewiges Leben ist. Welch ein rührendes und exaltiertes Bild wäre das – die Taufe von Juden und Arabern im Jordan! Die Auferstehung von den Toten, die Einbeziehung in das ewige Leben!
In diesem Text offenbart uns Gott, dass die einzige Variante den palästinensisch-jüdischen Konflikt zu lösen die Variante ist, die Gott gewogen ist und bei der Palästinenser und Juden das Christentum gleichzeitig annehmen.
Wohlgemerkt, das wahre Christentum. Die Betonung liegt eben auf der Wahrhaftigkeit des Christentums.
Doch ist denn das Christentum, welches jetzt in der Welt existiert nicht wahrhaft?
Diese Frage erfordert eine gesonderte Betrachtung.
Ja, genau so ist es.
Das Christentum, das heute in der Welt existiert, ist kein wahrhaftes Christentum, genauer gesagt ist das heutige Christentum überhaupt kein Christentum.
Im Falle der Palästinenser und Juden ist es also angebracht nur von der Annahme des Christentums zu sprechen und das sollte genügen um zu verstehen worum es geht, denn das heutige Christentum ist kein Christentum.
Doch worum geht es dabei?
Wenn das heutige Christentum kein Christentum ist, was ist es dann?
Ja wirklich, was?
Und was sagt Gott hierzu? Was sagt Jesus Christus?
Als Gott seine Gebote und seine Lehren verkündete, hat er dadurch bereits das künftige Christentum mit einem Inhalt gefüllt. Gottes Gebote, seine Lehren und er selbst sind das Christentum.
Was aber sehen wir heute?
Gott sprach: „Du sollst nicht töten und kein Schwert in die Hand nehmen“. Doch diejenigen, die sich heute Christen nennen, töten andere.
Gott sprach: „Du sollst nicht die Ehe brechen“. Doch sie brechen die Ehe und tun abscheuliche Dinge, die zu erwähnen sogar abscheulich ist.
Ich werde jetzt nicht alle Gebote Gottes anführen, die heutzutage nicht eingehalten werden. Heutzutage werden die Gebote überhaupt nicht eingehalten. Heutzutage ist vom Christentum nur der Name geblieben, aber der Inhalt wurde durch einen anderen Inhalt ersetzt, der nichts mit Gott zu tun hat.
Natürlich kann man nicht sagen, dass es heutzutage in der Welt überhaupt keinen einzigen Christen mehr gibt.
Nein.
Natürlich gibt es Persönlichkeiten, die sich durch ihr richtiges Verständnis vom Christentum, durch ihren Glauben und die Befolgung der Lehren Christi als Christen verstehen können. Denn die Welt ist noch lebendig und das bedeutet, dass es in der Welt Menschen gibt, die sich retten. Denn wenn es keine Geretteten mehr gäbe, dann hört auch die Welt auf zu existieren.
Also können sich die Menschen Christen nennen, wenn sie die Gebote Christi erfüllen und vom spirituellen Geist Christi erfüllt sind, d.h.
vom Geist Christi.
Wenn man ein Auto vor Ihnen abstellt und Sie fragt: Was ist das?
Dann werden Sie antworten: „Das ist ein Auto“.
Wenn man jedoch aus dem Auto den Motor, das Lenkrad und die Sitze ausbaut und die Räder abschraubt und nur den Korpus zurücklässt und Sie dann fragt: Und was ist es jetzt?
Was werden Sie dann antworten? Wahrscheinlich werden Sie dann sagen, dass dies das Gehäuse eines Autos ist, die Hülle.
Sie könnten auch sagen, dass dies ein Auto ist, jedoch ohne Motor und ohne Inhalt.
Und so ist auch das Christentum heutzutage nur eine Hülle, nur eine Form, nur eine Bezeichnung ohne Inhalt.
Mit anderen Worten: ein Christentum ohne Christus.
Aber kann sich dieses Christentum dann überhaupt Christentum nennen?
Gott bietet also den Palästinensern und Juden an das wahre Christentum anzunehmen, genauer gesagt das Christentum. Und dieses Wort sollte genügen, um das Wesen dieses Phänomens zu bezeichnen.
Und was ist, wenn die Juden und Palästinenser das Christentum annehmen – wird dann der Konflikt enden?
Ja, der Konflikt wird beendet sein und niemals mehr entflammen.
Denn so wie alle Fragen, so werden auch die Beziehungen untereinander auf christliche Art geklärt durch brüderliche Liebe und durch die Achtung eines jedem dem anderen gegenüber. Denn die Palästinenser und Juden werden Christus in ihren Herzen tragen. Und Christus kämpft nicht gegen sich selbst.
Diejenigen, welche sich heute Christen nennen, tragen Christus nicht in ihren Herzen, denn sie kämpfen, morden, vollbringen alle möglichen Gräueltaten, die man auf Erden vollbringen kann. Ihr Wille ist ebenfalls von Satan behindert und auch sie brauchen eine Heilung und eine neue Christianisierung.
Gott weist in diesen beiden Büchern den Weg und er zeigt auf, wie dies geschehen soll.
Ob man diesen Weg annimmt oder nicht annimmt, zeigt, ob diejenigen, die sich Christen nennen, vom Christentum erfüllt sind. Diejenigen, welche davon erfüllt sind, werden den Weg annehmen. Doch diejenigen, die nicht vom Christentum erfüllt sind, werden diesen Weg ablehnen und es damit auch ablehnen selbst an Gottes Werk auf Erden teilzunehmen und zum heiligen Himmel dazuzugehören.
Text 6
Wie kann man das Abendmahl empfangen, ohne das Gebot des Herrn über die Versöhnung mit dem Nächsten vor der Opfergabe zu befolgen? Der Herr sagt: „so lass allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe“. Die Opfergabe muss rein sein, denn Gott nimmt nur reine Opfergaben an, und Ihr bringt ihm eine unreine Opfergabe, weil Ihr in Fehde liegt, Gewalt tut und tötet. Gott lehnt das ab. Genauso dürfen die Geistlichen keine Opfer von Personen in Empfang nehmen, die in der Welt in Feindschaft sind.
«Die Opfergabe muss rein sein, denn Gott nimmt nur reine Opfergaben an»
Um welches Opfer geht es hier?
Gott sagt uns das in unseren Tagen. Doch er spricht von einem Opfer.
Wir wissen, dass die Israeliten in den vorgeschichtlichen Zeiten des Alten Testaments Tiere für Gott geopfert haben: Kälber, Schafböcke, Ziegen, Vögel.
Als Gottesopfer wurden in der Regel besondere Tiere ausgewählt, denn Gott der Herr stellt besondere Anforderungen an das Opfer. Das Tier musste absolut rein sein, ohne Makel, ohne irgendwelche angeborenen Fehler.
Darauf achtete Gott besonders.
Aber wovon ist hier überhaupt die Rede?
Hat sich Gott Sorgen um die Tiere gemacht? Aber vielleicht hat es Gott auch geschmeichelt, dass die Menschen für ihn nur reine Tiere auswählten?
Natürlich nicht.
Wie immer war der Herr dabei nur um die Menschen besorgt. Denn indem reine Tiere als Gottesopfer ausgewählt wurden, indem besondere Tierarten für die Darbringung eines Opfers gezüchtet wurden und indem er für all dies Sorge trug, baute der Mensch seine Beziehung zu Gott auf. Der Mensch lenkte den Weg seines Herzens zu Gott. Gott gefällig zu sein wurde zum Lebenszweck des Menschen und das bedeutete, dass sich das Herz des Menschen reinigte und so die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, dass der Mensch die Gebote Gottes erfüllen konnte. Gott wollte ja das Herz des Menschen erreichen. Mit anderen Worten: Gott wollte, dass der Mensch ihm sein Herz als Opfer darbrachte. Dass der Mensch durch ein Leben nach den Geboten sein Herz für die Unendlichkeit seiner göttlichen Liebe vorbereite.
Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen.
sagt der Herr im Buch des Gleichnisses «Gleichnis 23:26»
Daher war am Anfang in historischen Zeiten die Darbringung von Opfern nur ein Mittel zum Zweck. Ein ziemlich primitives Mittel, das dem damaligen Niveau der spirituellen Entwicklung der Menschen entsprach.
Der Zweck jedoch war die Vereingiung des menschlichen Herzens mit dem dem Geist Gottes.
Doch das Mittel zum Zweck (die Opferung eines Tieres) wurde bei den Israeliten zum Inhalt des Zwecks, was letztendlich das Verhältnis von Gott zu dieser Praxis als Erziehungsmaßnahme veränderte.
Schlachtopfer und Speisopfer gefallen dir nicht, aber die Ohren hast du mir aufgetan.
Du willst weder Brandopfer noch Sündopfer.
8 Da sprach ich: Siehe, ich komme;
im Buch ist von mir geschrieben:
9 Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern,
und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.
Psalm 40:7-9
Also ging der Herr Jesus Christus auf die Erde, um den Wunsch des Vaters zu erfüllen und um die Herzen der Menschen mit dem Heiligen Geist zu vereinigen. Denn durch Schlachtopfer wurde dieses Ziel nicht erreicht und die Menschen konzentrierten sich eher auf den Prozess der Opferbringung, als darauf sich spirituell weiterzuentwickeln, und sie veränderten sich dabei nicht im Herzen. Und der Herr Jesus Christus zeigt einen neuen Weg, wie der Mensch seine Beziehung zu Gott aufbauen kann, einen neuen Weg Gott zu ehren, Gott zu dienen, einen Weg der Versöhnung und Vereinigung mit Gott.
Der Herr sagt: „so lass allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe“
Und wie wir jetzt wissen, ist „Gabe“ nicht irgendetwas Materielles, sondern es ist das Herz der Menschen, der reine Geist des Menschen. Und bevor man Gott diese Gabe bringt, muss man sich mit seinen Gegner versöhnen, man muss sein Herz reinigen, damit die Gabe, dieses Opfer an Gott, rein sei. Ohne eine Versöhnung mit dem Gegner, ohne die Reinigung des Herzens kann Gott das Opfer nicht annehmen und so kann keine Vereinigung des Herzens mit Gott stattfinden.
«Genauso dürfen die Geistlichen keine Opfer von Personen in Empfang nehmen, die in der Welt in Feindschaft sind.» – sagt Gott in diesem Text. Hier geht es eben um die Opferdarbringung, nicht um das Opfer, oder um Geldopfer, die heutzutage in der religiösen Praxis der Gemeinden akzeptiert wird. Solche Geldopfer sind akzeptabel, wenn sie auch mit reinem Herzen gegeben werden, die nicht von Feindschaft und Neid in der Welt belastet sind. Und indem sie dieses Opfer annehmen oder auch nicht annehmen sollen die Geistlichen ihre Hingabe zu Gott und der Sache Gottes auf Erden unter Beweis stellen.
Der Herrgott erwartet von den Menschen nichts Materielles. Doch Gott erwartet von der Erde Fruchtbarkeit, er erwartet eine Ernte. Aber eine Ernte sind für Gott reife und vollkommene Menschenseelen, die die himmlischen Sphären bewohnen können und die unendlichen Welten mit göttlichen Energien erfüllen können.
Und so wird durch die Versöhnung mit dem Gegner vor der Opferdarbringung des Herzens die Beziehung zu Gott aufgebaut. Nicht durch ein materielles Opfer: Kälber, Ziegen usw., sondern durch die Vergebung der Sünden des Nächsten, durch die Bewahrung des Friedens, durch Barmherzigkeit, Nächstenliebe – das ist das Opfer, welches Gott annimmt. In ein reines und gütiges Herz pflanzt Gott den Samen des Heiligen Geistes und im Herzen wird Gottes Liebe geboren, die bereits eine Eigenschaft der Himmelsbewohner ist.
Text 7
Gott bietet der Menschheit einen alternativen Weg an. Das ist zuallererst die Christianisierung der Juden, und durch die Juden auch die Christianisierung der ganzen Welt: von Buddhisten, Muslimen, China, Indien sowie eine neue Christianisierung von Europa, Amerika, Russland und dazu eine globale nichtkompetitive, sozial orientierte Planwirtschaft. Wenn die Welt nicht den alternativen, von Gott vorgeschlagenen Weg einschlägt, wird sie den Weg nehmen müssen, der in der Offenbarung Jesu Christi von Johannes beschrieben wird.
Es kommt die Frage auf: Warum schlägt der Herrgott der Welt einen alternativen Weg gerade jetzt vor? Und was bedeutet „alternativer Weg“? Zu welchem Weg der Menschen soll dieser von Gott vorgeschlagene Weg eine Alternative sein?
Lassen Sie uns diese Fragen der Reihe nach betrachten.
Also: Warum schlägt der Herrgott der Welt einen alternativen Weg gerade jetzt vor?
Nun zunächst ist es Gottes Wille, den Menschen jetzt einen alternativen Weg zu vorzuschlagen. Es ist offensichtlich, dass die heutige Welt in ihrer Entwicklung oder auch in ihrem Verfall an einen Punkt gekommen ist, ab dem eine weitere Entwicklung der Welt und ihr weiteres Bestehen nicht möglich erscheint.
Doch woher kommen solche Schlussfolgerungen? Was ist der Grund dafür so etwas anzunehmen?
Nun zunächst, wenn Gott zu so einem Mittel der Einflussnahme auf die Welt wie den Vorschlag eines neuen Weges greift, so hat Gott wahrscheinlich seine Prophezeiungen, welche er den Propheten für die letzten Zeiten gesandt hat, im Auge gehabt.
Wir haben bereits von der Gräuel der Verwüstung gesprochen, die sich anschickt an einer heiligen Stätte zu geschehen, wodurch die Prophezeiung Daniels bestätigt wird. Und es ist jetzt angebracht auch vom fehlenden wahren Glauben auf Erden zu sprechen, von dem Gott sprach, und somit über den Zustand der Welt zur Zeit seiner zweiten Ankunft zu sprechen. Es ist auch angebracht von jener Eigenschaft zu sprechen, von der der Apostel Johannes in seinen Offenbarungen sprach, dass der Antichrist den Menschen seinen Stempel aufdrückt auf die Stirn und auf die Hand. Wenn heute jemand den Zustand der Welt aufmerksam betrachtet, so kann er feststellen, dass die Technologien um diesen Stempel aufzudrücken, bereits fertig sind und nur auf das Eintreffen eines Ereignisses warten um angewandt zu werden.
Der Zeitpunkt um der Welt einen alternativen Weg vorzuschlagen, wurde also von Gott nicht zufällig gewählt.
Die zweite Frage: Zu welchem Weg der Menschen soll dieser von Gott vorgeschlagene Weg eine Alternative sein?
Nun, zum heutigen Weg, auf welchem die heutige Welt in den Abgrund marschiert, zu diesem Weg wird eine Alternative vorgeschlagen. Denn der heutige Weg ist ein Weg zur Annäherung an das Reich des Antichrist. Es ist der Weg der gewaltsamen Reduzierung der Bevölkerung auf der Erde. Es ist der Weg, auf dem das Christentum als einzig wahre Glaubenslehre auf der Erde vergessen wird. Es ist der Weg der moralischen Entartung. Es ist der Weg, auf dem das Wesen des Menschen vom göttlichen in ein satanisches Wesen verändert wird. Es ist der Weg, auf dem das Streben des reinen Geistes durch die tierischen Instinkte und niederen Leidenschaften ersetzt wird. Es ist der Weg des Verfalls des menschlichen Verstandes. Es ist der Weg des Verderbens.
Und zu eben diesem derzeitigen Zustand der Welt schlägt Gott der Herr einen alternativen Weg vor, um die Welt zu retten und die Geschichte der Welt weiterzuführen.
Und nun die nächste Frage: Und was bedeutet ein „alternativer Weg“? Was ist das für ein Weg, den Gott vorschlägt?
Im Buch „Sammlungen von Offenbarungen“ gibt es einen Text, der auch den „alternativen Weg“ benennt. Lassen Sie uns in diesen Text hineinschauen und sehen, was Gott vorschlägt.
Also nun der Text „Der alternative Weg“:
«Der alternative Weg ist der Weg, den Gott den Menschengeschöpfen hauptsächlich dafür schenkt, damit sie die menschliche Geschichte weiterentwickeln. Falls die Menschengeschöpfe diesen Weg wählen, wird dieser Weg ihnen trotz der Prophezeiungen über ein apokalyptisches Ende der Welt geschenkt. Eine unabdingbare Bedingung für die Aufnahme dieses Wegs muss der Abschluss des Neuen Bundes durch Israel mit Gott sein. Der vergangene Bund Israels mit Gott sah in sich bereits den Abschluss des Neuen Bundes vor. Gott hat einfach nur damit gerechnet, dass Israel immer auf Gott hören wird im Sinne von Gott Gehör schenken, wie zu Beginn des Bundes, so auch im Laufe seiner gesamten Befolgung. Das Wort Gottes hat eine immerwährende Gültigkeit, wie am Anfang des Weges, so auch in dessen weiterem Verlauf. Es hatte auch dann Gültigkeit, als Gott von einem ewigen Bund sprach, es hatte auch dann Bestand, als Gott sagte: „da will ich einen neuen Bund machen“. Der Sinn des bisherigen Bundes wurde von den Juden nicht vollkommen verstanden.
Er bestand in der Organisation eines gottgefälligen Lebens des Menschen auf Erden, darin, dass die Menschheit das Gefühl für die Beteiligung Gottes am Leben der Menschengeschöpfe bekam, dass die Menschengeschöpfe sich an der Schöpfung Gottes beteiligt fühlten, in der Vorbereitung der Menschheit auf die Wiedergeburt der Natur Adams. Doch die Wiedergeburt der Natur Adams wurde erst möglich, nachdem der Sohn Gottes auf die Erde kam. Diese Wiedergeburt der Natur Adams in den Menschengeschöpfen ist für das weitere Aufsteigen der Menschengeschöpfe in göttliche Sphären vonnöten, damit der Plan Gottes für den Menschen als einer himmlischen Kraft, die aufgerufen ist, die göttlichen Sphären mit schöpfender Energie und zur Beteiligung an der Schöpfung Gottes zu erfüllen, in die Tat umgesetzt wird. Deswegen ist die gesamte vorhergehende Menschheitsgeschichte der Weg zur Wiedergeburt der Natur Adams. Und der bisherige Bund der Juden mit Gott sollte die Beziehung des Menschen mit Gott seit der Geburt des Volkes Gottes bis zur Erscheinung des Sohnes Gottes in der Welt regeln. Denn auf dem irdischen Weg des Menschen stand immer Satan, der den Menschen auf dem Weg zurück zu Gott Hindernisse in den Weg legte. Doch wenn die Menschheit nun noch länger im bisherigen Bund verbleibt, riskiert sie die Ankunft des Antichristen und das Ende der Menschheitsgeschichte. Das ist eine Sackgasse. Deswegen bietet Gott durch seine Gnade den Menschengeschöpfen einen Weg, der die Menschheitsgeschichte in einer günstigen Entwicklung im ewigen Wohlergehen auf Erden und in den himmlischen Sphären fortsetzt. Und die erste Bedingung für die Aufnahme dieses Weges ist der Abschluss des Neuen Bundes durch Israel mit Gott, was eine wahre Befolgung des Gesetzes bedeutet. Die Christianisierung Israels. Dann folgt eine neue Christianisierung aller christlichen Völker durch Israel, die durch die Umkehr der Interessen vom Dienst am Geist zum Dienst an der weltlichen Macht die Verbindung zu Gott verloren haben. Genauso wie die Christianisierung aller nichtchristlichen Völker. Ein Geldentzug aus dem Umlauf aller wirtschaftlichen Beziehungen der Staaten und aller Privatpersonen. Geld ist eine Last für die gesamte Menschheit. Die Abschaffung des Geldes. Der Aufbau einer Wirtschaft, in deren Grundlage die geistige Verbundenheit aller Völker liegen wird und die einen Ressourcenverbrauch nach Bedarf ermöglicht. Die Lenkung einer freigesetzten kolossalen menschlichen Schöpfungsenergie in den geistigen Tätigkeitsbereich, in den Bereich des Gottesdienstes, der Gotteserkenntnis. Die Vorbereitung der menschlichen Seelen auf das Emporsteigen in die himmlischen Sphären, worin auch laut Gottes Plan der Sinn der menschlichen Existenz auf Erden liegt. Was auch der Sinn hinter der Schöpfung des irdischen Weltgebäudes ist.»
Und dies hat Gott als alternativen Weg geboten, als einzig von Gott annehmbaren Weg zur Errettung der Menschheit und als Weg zur Fortführung der Geschichte der Menschheit.
Indem wir durch die Texte dieser beiden Bücher gehen und eine einfache Textanalyse vornehmen, werden wir noch mehrmals auf das Thema des alternativen Weges zurückkommen. Doch eine genaue Analyse dieses Weges überlässt Gott den Analytikern, Historikern, Politikern, Wirtschaftswissenschaftlern sowie vielen Dienern verschiedenartiger Kulte und Konfessionen. Wir können hier noch hinzufügen, dass Gott indem er den alternativen Weg offenbarte auch eine Warnung ausspricht, dass eine Abkehr von diesem Weg, oder wenn man diesen Weg nicht wählt, ebenfalls bedeutet, dass die Menschheit bewusst den Weg zum apokalyptischen Ende der Welt wählt und dass die Menschheit in diesem Falle die Last und die Folgen dieser Wahl zu tragen hat.
Text 8
In der Ewigkeit gibt es keine Zeit, aber es gibt eine Abfolge von Ereignissen. Die Abfolge von Ereignissen jenseits der Zeit kann nur von denjenigen wahrgenommen werden, die den Fluss der Zeit nicht in sich tragen
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In der Ewigkeit gibt es keine Zeit, aber es gibt eine Abfolge von Ereignissen.
Nun, wir, die wir hier auf der Erde sind, können uns in dieser zeitlichen Dimension nicht vorstellen, wie das möglich ist, dass es eine Abfolge von Ereignissen gibt. Aber ein Fluss der Zeit existiert nicht. Wieso ist das so? Wenn es aber eine Reihenfolge der Ereignisse gibt, wenn man zum Beispiel ein Buch nimmt und es von einem Ort an einen anderen legt, so ist dies eine Reihe von Ereignissen. Man nimmt das Buch, hebt es an, bringt es an einen anderen Platz und legt es ab. Das ist eben eine Abfolge von Ereignissen. Doch diese ganze Abfolge geschah in einem zeitlichen Rahmen! Vom Zeitpunkt der Aufnahme des Buches bis zum Zeitpunkt, wo es an anderer Stelle abgelegt wurde, verging Zeit. Und so ist bei allem und bei allen Abfolgen von Ereignissen die Zeit im Spiel.
Ja, aber was ist Zeit überhaupt? Lassen Sie uns mit Gottes Hilfe in den Text schauen, der nicht in das Buch „Sammlungen von Offenbarungen“ eingegangen ist, wo aber eine Definition von Zeit gegeben wird. Und wenn das so ist, so wird dieser Text in den folgenden Buchausgaben unbedingt darin vorkommen.
Der Text besagt also folgendes:
«Der Übergang eines Objektes von einem in einen anderen Zustand – das ist Zeit. Die Zeit kommt nicht anders zum Ausdruck als durch die Veränderung von Objekten von einem in einen anderen Zustand. Die Veränderung der zeitlichen Dimension ist nicht das Ziel, sonders das Mittel um Zeit darzustellen. Die Veränderung der menschlichen Seele im Laufe der Zeit, der Übergang von einem Zustand in einen anderen, das ist das Ziel der Erschaffung des Weltengebäudes, das Ziel der Erschaffung der zeitlichen Dimension. Doch was bedeutet warten? Warten bedeutet die Veränderung des Objektes durch sein Bewusstsein und seinen körperlichen Zustand hindurch zu lassen. Es bedeutet zu beobachten und Zeuge der Veränderung von uns umgebenden Objekten und von uns selbst zu sein bis hin zu dem Zustand der Objekte, der für den Erwartenden zufriedenstellend ist oder der von den daran interessierten Parteien vereinbart wurde.»
D.h. Sie haben abgewartet, das bedeutet Sie haben genau beobachtet, waren Zeuge einer Veränderung von Objekten und von sich selbst bis hin zu einem bestimmten Zustand, der entweder mit demjenigen abgesprochen war, auf den Sie gewartet haben, oder der für Sie zufriedenstellend war.
Schauen wir noch einmal in den Ausgangstext:
«Die Abfolge von Ereignissen jenseits der Zeit kann nur von denjenigen wahrgenommen werden, die den Fluss der Zeit nicht in sich tragen»
Das bedeutet, dass wir diese Abfolge von Ereignissen außerhalb der Zeit also genau deshalb nicht wahrnehmen können, weil wir den Fluss der Zeit in uns haben, in uns selbst. Und genau dieser Übergang in unserem Organismus von einem Zustand in einen anderen das ist der Fluss der Zeit in uns selbst. Und genau diese Wahrnehmung von Zeit erlaubt es uns nicht, die Abfolge der Ereignisse außerhalb der Zeit zu erfassen. Denn wie im Text geschrieben steht:
«Die Abfolge von Ereignissen jenseits der Zeit kann nur von denjenigen wahrgenommen werden, die den Fluss der Zeit nicht in sich tragen»
Und diesen Fluss der Zeit in den Menschen hat der Schöpfer als Schutz des menschlichen Organismus eingesetzt, damit seine Seele, die in einem über die Zeit hinweg sich verändernden Fleisch ihre Reife durchläuft, im Fleisch des Menschen ausgetragen wird und durch ein Haus aus Zeit und sich veränderndem Fleisch geschützt sei, wobei sich das Fleisch verändert.
Und wie es im Text steht:
„Die Veränderung der Menschenseele mit der Zeit, der Übergang von einem Zustand in einen anderen, das ist das Ziel der universalen Schöpfung, das Ziel der Erschaffung einer zeitlichen Dimension.“
Sehen Sie, wie kompliziert alles ist. „Das Ziel der universalen Schöpfung ist die Veränderung der menschlichen Seele in der Zeit.“ Ja, genau so ist das. Denn das ist die Offenbarung Gottes und wir haben jetzt das Ziel der Erschaffung des Universums und der irdischen Welt erkannt. Und jetzt verstehen wir auch, warum die Sünde des Mordes so eine schwere Todsünde ist. Eben aus dem Grund, weil beim Mord an einem Menschen eben dieser Veränderungsprozess der menschlichen Seele in der Zeit abgebrochen wird und der Reifungsprozess der Seele abbricht. Die Seele verlässt die irdische Welt ohne ihren endgültigen Reifezustand zu erlangen. Und das bedeutet, dass die spirituelle energetische Welt des Universums seinerseits Stress erfährt und die Energiebilanz gestört ist. Die Gnade Gottes und die für diese Mission vorgesehenen Engel gleichen diese energetische Bilanz aus, aber im heiligen Himmel wird eine Seele weniger gezählt – und das ist die Seele des Mörders. Denn wenn jemand einen Mord begeht, stirbt die Seele des Mörders, da sie sich sowohl von ihrer Eigenschaft her, als auch vom Stand ihrer Entwicklung her nicht unter göttlichen Energien aufhalten kann.
Die Seelen der Rechtschaffenen jedoch, die das Himmelsreich erreicht haben, indem sie die menschliche Hülle verließen, verlieren das Zeitgefühl in sich selbst und erlangen den ewigen Zustand der Unerschütterlichkeit, der Unauslöschbarkeit und werden untrennbarer Bestandteil der ewigen Energie des Schöpfers.
Text 9
Die Wesen, die die Planeten- und Erdendimension aufsuchen, erfahren keine Veränderungen und sind nicht den Veränderungen der Zeit unterworfen.
Hier in diesem von Gott geschenkten Text geht es nochmals um die Zeit.
Gott gebietet, dass die Wesen, die die irdische Dimension besuchen, keine Veränderung erfahren und keiner Veränderung durch die Zeit unterliegen.
Die irdische Dimension. Oder mit anderen Worten die zeitliche Dimension – was ist das? Wir haben uns alle daran gewöhnt, dass wir alle in der Zeit leben und dass das gesamte Universum in der Zeit existiert und dass sogar Wissenschaftler angeblich ausrechnen können, seit wann das gesamte Universum besteht. Für uns ist es vollkommen normal die Zeit wahrzunehmen und den Veränderungen der Zeit zu unterliegen. Für uns ist es vollkommen normal die Zeit wahrzunehmen und den Veränderungen in der Zeit ausgesetzt zu sein. Aber indem er gerade über die irdischen und zeitlichen Dimensionen spricht, gibt Gott uns zu verstehen, dass im Universum, in den ewig existierenden unendlichen Welten eine Dimension existiert, in der es keine Zeit gibt. Es ist aber nicht das, was wir gewohnt sind zu sagen: „In der Ewigkeit gibt es keine Zeit.“
Wir sind es gewohnt, das so anzunehmen
Nein, das ist aber nicht ganz richtig.
In der Ewigkeit gibt es keine Zeit, doch die existiert nicht in den Dimensionen, in denen sie fehlt. Aber es gibt eine unendliche Vielzahl von Dimensionen mit ganz verschiedenen Daseinsformen – zeitliche und solche ohne eine Zeit und solche, die wir uns gar nicht vorstellen können. Und unser Planet Erde, aber auch unser Sonnensystem, unser Universum, welches wir von der Erde aus sehen können und welches bis weit in die Tiefen des für uns Unsichtbaren erstreckt, all das ist eine irdische, eine zeitliche Dimension, die mit ihrer Zeit und die zu dem Zweck existiert und dem Zweck dient, Gottes Geschöpfe in sich zu beherbergen, die für ein Dasein in der Zeit bestimmt sind. Und das ist nun unsere Dimension. Es ist nur eine Dimension aus einer unendlichen Fülle an Dimensionen mit verschiedenen Daseinsformen.
Und also:
«Die Wesen, die die Planeten- und Erdendimension aufsuchen, erfahren keine Veränderungen und sind nicht den Veränderungen der Zeit unterworfen.»
Was sind das für Wesen, wer sind diese?
Indem Gott uns diese Art von Information offenbart, gibt er uns etwas über das Himmelreich und über unsere Situation ihm gegenüber zu verstehen. Doch was das konkret für Wesen sind und wer sie sind, wird uns nicht eröffnet. Wir können nur annehmen, dass dies spirituell- energetische Wesen sind, die das Ziel haben, unsere Dimension zu besuchen. Das eigentliche Ziel ihres Besuches wird uns nicht eröffnet und offensichtlich müssen wir es auch gar nicht wissen, denn wenn man dies weiß, dann müssten wir zu viel wissen, und dies ist wiederum das, was wir nicht erfassen können.
Doch durch diese Offenbarung Gottes können wir erfahren, dass es eine unendliche Vielzahl von Dimensionen gibt mit einer unendlichen Vielzahl von Daseinsformen, dass unsere zeitliche Dimension nur eine Dimension aus einer unendlichen Vielzahl von Dimensionen ist mit einer Daseinsform und dass indem wir das Himmelreich erben und die Würde himmlischer Wesen annehmen wir uns in den Welten mit verschiedenen Daseinsformen frei bewegen können und selbst auch Schöpfer von Welten sind, was in den folgenden Texten offenbart wird.
