Viktor Groudinin

Predigt Nr.14

Predigt 14

(Wie man lernt, den Planeten Erde richtig zu verlassen)

An wen richtet sich diese Ansprache? Wer sollte lernen, den Planeten Erde richtig zu verlassen? Astronauten? Oder Kosmonauten? Und was heißt es, „den Planeten Erde richtig verlassen“? Was bedeutet „richtig“?
Hier kommt die Antwort auf diese Fragen.
Den Planeten Erde richtig zu verlassen, müssen nicht nur Astronauten lernen, wobei sie sicherlich auch dazu gehören, sondern alle Erdenbewohner.
Es mag sich die Frage stellen: „Warum sollte man überhaupt lernen, die Erde richtig zu verlassen? Verlassen wir sie denn nicht richtig? Wir sterben, verlassen diese Welt; können wir denn überhaupt irgendetwas an diesem Prozess ändern? Es liegt doch nicht in unserer Macht, die Erde zu verlassen oder auch nicht. Über uns bestimmt eine höhere Macht, die diesen gesamten Prozess steuert. Wir verschwinden von der Erde, sind nicht mehr dort, und die Art und Weise, wie wir sie verlassen, richtig oder falsch, hat überhaupt keine Bedeutung. Wir haben keinen Einfluss auf diesen Prozess. Wovon ist überhaupt die Rede?“
Ja, in der Tat, was ist hier gemeint?
Es ist so, dass das Verlassen der Erde, der Abgang von der Erde selbst nicht zum Kern der Frage gehört.
Wir verlassen die Erde auf unterschiedliche Weise. Die einen sterben eines natürlichen Todes im hohen Alter, andere an Krankheiten in jungen Jahren, wieder andere werden umgebracht oder verlassen die Erde aufgrund von tragischen Ereignissen usw.
Doch was eint uns im Prozess des Abgangs selbst? Beziehungsweise, was hat uns bisher geeint?
Uns allen war gemein, dass wir hauptsächlich nicht wussten, WOZU wir die Erde verlassen, wir wussten nicht, WARUM wir sie verlassen. Wir wussten alle, dass wir unser Leben gelebt haben und nun die Zeit gekommen ist zu sterben. So war es immer, und so wird es immer sein.
Ja, das stimmt. Doch warum ist es so? Wir haben uns nie gefragt: Was ist der Grund dafür? Warum wird der Mensch geboren, verbringt eine gewisse Zeit auf der Erde und verschwindet dann für immer, wobei eine Rückkehr auf die Erde danach unmöglich ist?
Womöglich haben wir uns das sogar gefragt, aber keine Antwort darauf bekommen.
Uns alle hat also immer das Unwissen darüber geeint, warum das alles auf der Erde mit uns passiert und welcher Sinn hinter der Erschaffung solch einer Welt steckt.
Hat das uns alle wirklich geeint? Oder gab es nicht doch Menschengeschöpfe, die die Antworten auf diese Fragen kannten und denen sich der Sinn hinter der Erschaffung solch einer Welt erschlossen hatte?
Ja, solche Menschengeschöpfe gab es. Es gibt sie immer noch.
Natürlich muss man verstehen, dass den Menschengeschöpfen das Wissen zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich offen und mit unterschiedlicher Ausrichtung präsentiert wurde.
Die Verschlossenheit des Jenseits kann mit der Sorge des Schöpfers um die Erhaltung des gesunden Menschenverstands erklärt werden sowie mit der Begrenzung der Entwicklung der menschlichen Seele auf nur eine Heimstatt, den Planeten Erde, im Rahmen einer Orangerie zur Reifung der menschlichen Seelen. Deswegen hat der Schöpfer den Schleier der Heimlichkeit je nach Fähigkeit der Menschen gelüftet, diese Information aufzunehmen.
Und selbst danach sollte das Phänomen des Wunders (denn die Information über das zukünftige Leben ist ein Wunder) in keinster Weise die Freiheit des Menschen beschränken. Der Mensch muss stets frei sein, und die Erscheinung des Wunders könnte ihn zur Anbetung von Fantasiebildern bewegen und so seine freie Denkweise behindern. Die vollständige Information über die zukünftige Welt könnte aber
den Menschen vollkommen zerstören, denn ein Mensch, der seine ersten Schritte im Dasein macht, ist zunächst einmal ein unfähiges Gefäß, das die Unendlichkeit des Schöpfers und der von ihm erschaffenen Weltgebäude nicht anzunehmen bereit ist.
Ist es den Menschengeschöpfen, die ihre Entwicklung und geistige Reifung auf der Erde durchlaufen, denn bestimmt, die zukünftige Welt zu erkennen, die ihnen nach dem Verlassen ihrer Körper bereitet wird? Ja, ist es. Doch es ist ihnen nur bestimmt, das zu erfahren, was das menschliche Leben auf der Erde richtig macht, erfüllt vom Sinn, den der Schöpfer in die Erschaffung dieser Welt und der Menschengeschöpfe gelegt hatte. Die Menschengeschöpfe müssen verstehen, dass das Leben, das sie auf der Erde führen, eine Aussicht hat, das heißt, das Leben des Menschen auf der Erde endet nach seinem Abschluss gar nicht. Die menschliche Seele, die einen bestimmten Reifegrad erreicht und das Fleisch verlassen hat, erfährt ihre weitere Entwicklung und ihr weiteres Ziel als eine ewige Schöpfung, die auf der Erde das Stadium der Geburt, Erleuchtung und Reifung durchläuft, erfährt ihre weitere Entwicklung in den himmlischen Sphären, in den Sphären ihres endgültigen, ewigen Aufenthalts. Gott der Herr wollte durch seine Gnade, durch seine Offenbarungen, die er den Menschengeschöpfen schenkte, den Menschengeschöpfen eröffnen, dass die himmlischen Sphären, von denen die Rede ist und in die die gerettete menschliche Seele Eingang findet, keine Grenzen kennen, die der menschliche Verstand sich vorzustellen imstande wäre. Diese Sphären sind ewige Räume voller Welten, Universen, Weltgebäuden, ewigen unendlichen Daseinsformen, die zukünftige Reiseräume der Menschengeschöpfe und ihrer Seelen sind, die auf dem Planeten Erde geboren wurden, die notwendige Vollkommenheit erreicht und eine neue Welt betreten haben, die ihre ewige Heimat sein wird.
Das zu wissen und zu verstehen ist das, was unter „den Planeten Erde richtig verlassen“ gemeint ist.
Wir sprachen über Seelen, „die die notwendige Vollkommenheit erreicht haben“.
Wie ist das zu verstehen? Heißt das, dass es Seelen gibt, die die notwendige Vollkommenheit erreicht haben und solche, die nicht vollkommen sind? Ja, so ist es.
Man muss verstehen, dass der Planet Erde der Ort ist, an dem die ins Dasein geborenen menschlichen Seelen das Stadium der Entwicklung und der Vervollkommnung durchlaufen. Diese Prozesse sind so wichtig, dass sie der Hauptfaktor sind, der über das weitere Schicksal der menschlichen Seele entscheidet. Mit anderen Worten werden die auf dem Planeten Erde geborenen Menschengeschöpfe beim Verlassen des irdischen Weltgebäudes einer Art qualitativer Auswahl unterzogen, um zu bestimmen, ob die Seele zu den Energien der Daseinssphären gehört. Es sollte keinerlei Zweifel darüber bestehen, dass die menschliche Seele, die sich auf der Erde mit Energien verbunden hat, die dem Schöpfer feindlich sind, überhaupt keine Chance hat, in göttliche Sphären aufzusteigen und gar zu existieren. Das sind die Gesetze der natürlichen Auslese in den Sphären, die jenseits des menschlichen Bewusstseins liegen. Im Umkehrschluss heißt das, dass die Seelen der Menschengeschöpfe, die die natürliche Auslese durchlaufen und sich mit der Energie des Schöpfers verbunden haben, geistige und energetische Macht erlangen werden sowie die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen
Daseinsformen zu materialisieren, die Fähigkeit, eine fleischliche oder körperlose Gestalt anzunehmen, die Fähigkeit, das Leben von eigens erschaffenen Wesen zu führen.
Das zu wissen, zu verstehen und fest daran zu glauben, gehört ebenso zum Begriff „den Planeten Erde richtig verlassen“.
Das bedeutet, dass die Menschengeschöpfe sich zunächst einmal ihre Zukunft nach dem Verlassen des Körpers vorstellen müssen, um den Planeten Erde richtig verlassen zu können. Das ist die Zukunft, die der Schöpfer den Menschengeschöpfen durch die Offenbarungen eröffnete.
Natürlich muss man jedoch auch verstehen, dass die menschliche Seele, das heißt, der Mensch selbst für die Erreichung dieser Zukunft die Gestalt eines Menschen annehmen muss, der diese Zukunft, das heißt, die schöpferische göttliche Energie akzeptieren kann. Und damit das geschehen kann, muss der Mensch bereits auf der Erde die göttliche Energie innehaben, das heißt, die menschliche Seele muss bereits zur göttlichen Energie gehören, indem sie sich bewusst für den Schöpfer entscheidet. Nur diese Seelen, nur diese Menschengeschöpfe durchlaufen die natürliche Auslese erfolgreich und füllen die himmlischen Heerscharen, erfüllen die Weltgebäude mit schöpferischen Energien.
Über die Wege, wie alle Erdenbewohner Vollkommenheit und Reife erreichen können, sollte man gesondert sprechen. Der Schöpfer, der von den Menschengeschöpfen Vollkommenheit verlangt, konnte den Weg zu dieser Perfektion natürlich nicht unterschlagen. Denn die Befolgung des Weges zur Vollkommenheit gehört ebenso zu den Forderungen des Schöpfers an den Menschen.
Was heißt es, vollkommen zu sein? Was bedeutet Vollkommenheit?
Vollkommenheit ist zunächst einmal die Abwesenheit geistiger Minderwertigkeit. Denn die Seele, der Geist erbt das Reich Gottes, und das bedeutet, dass der Geist nicht minderwertig sein kann.
Und was heißt es, „minderwertig zu sein“? Alles, was nicht mit Gott verbunden ist, alles, was seinen Anfang nicht in Gott nimmt, ist minderwertig. Das heißt, um vollkommen zu sein, muss der eigene Geist, der eigene Anfang im Geiste Gottes gehalten und daraus alle Bereiche des eigenen Lebensweges geschöpft werden. Dann endet der Lebensweg des Menschen, der so verfährt, mit einem direkten Aufstieg in den himmlischen Palast.
Wie findet man aber nun diesen Weg der Einigung mit Gott?
In der Welt gibt es ja nun so viele Varianten von unterschiedlichen Glaubensvorstellungen, Glaubenslehren, und jede von ihnen behauptet, die einzig wahre Lehre mit einer Beziehung zu Gott zu sein.
Ja, dieses Problem ist so alt wie die Welt selbst.
Dazu muss man anmerken, dass es Engeln, den Himmelsbewohnern überhaupt nicht schwer fällt zu erkennen, wer von den Menschengeschöpfen auf der Erde einen minderwertigen, und wer einen göttlichen Geist besitzt.
Was meinen Sie, ist Mord minderwertig oder nicht?
Natürlich ist er minderwertig, denn er ist unnatürlich und widerspricht dem Willen Gottes.
Welche Glaubenslehre auf der Erde verweigert sich denn Morden und verbietet diese?
Nur eine einzige, und das ist das Christentum. Alle anderen Glaubenslehren lassen Morde nicht nur zu, sondern motivieren ihre Jünger sogar noch zur Vernichtung so genannter „Ungläubiger“.
Man muss anmerken, dass nur das Christentum, eben gerade das Christentum eine von Gott offenbarte Lehre ist. Und das bedeutet, dass die gesamte christliche Lehre eine Offenbarung Gottes ist. Zur christlichen Lehre gehört nicht nur die Lehre von Jesus Christus während seines Verweilens auf der Erde, nicht nur die Schriften des Neuen, sondern auch des Alten Testaments, denn die alttestamentliche Lehre und das Gesetz wurden Israel gerade eben von Christus gegeben vor der Menschwerdung Christi im Körper Jesu.
Denn Christus weilt ewig, wie vor der Menschwerdung, währenddessen, so auch danach. Christus ist Gott, der den Menschengeschöpfen die Lehre für alle Ewigkeit schenkte und die gesamte Menschheitsgeschichte in die Lehre miteinschloss.
Die Haltung von Nichtchristen zur Lehre Christi ist aber hinlänglich bekannt. Sie akzeptieren die Lehre Christi nicht, sie akzeptieren die Lehre Gottes nicht, denn sie sehen Jesus Christus nicht als Gott. Und das bedeutet, dass ihr Geist nicht in Gott weilt, ihr Anfang liegt nicht in Gott. Das wiederum ist minderwertig und führt nicht zur Vollkommenheit. Die Unvollkommenheit hingegen ist nicht in der Lage, die natürliche Auslese zu bestehen.
Wir werden an dieser Stelle nicht darauf eingehen, dass es auch in nichtchristlichen Völkern ehrliche, gute, barmherzige Menschen gibt, die niemandem etwas Böses zufügen.
Ja, das ist wahr. Natürlich gibt es in jedem Volk solche Menschen. Doch darum geht es hier nicht.
Es geht darum, dass man seinen Geist, seinen Anfang im Geiste Gottes halten muss, um vollkommen zu sein. In so einem Fall sind Morde einfach nicht möglich, genauso wie auch andere Verbrechen einfach unmöglich sind. Und diese guten Menschen aus nichtchristlichen Völkern halten ihren Geist nicht in Gott, denn sie kennen Gott nicht, sie erkennen Gott nicht als Gott an. Und das bedeutet, dass ihre gesamte Rechtschaffenheit beim ersten Aufruf ihrer Anführer zum Krieg, zur Vergeltung, zur Zerstörung usw. auseinanderfällt.
Mit anderen Worten ist Rechtschaffenheit außerhalb Christi des Herrn keine Rechtschaffenheit. Das ist nur eine scheinbare Rechtschaffenheit. Die Bestätigung dafür findet man vielfach überall auf der Welt.
Wenn man also über die Wege zur Vollkommenheit spricht, stützen wir uns auf die Offenbarungen Gottes, auf die Erfahrung von Milliarden von Menschen in der Menschheitsgeschichte, die den Weg zur Vollkommenheit gegangen sind und Vollkommenheit erreicht haben, und behaupten, dass der einzig mögliche Weg dafür der Weg der christlichen Vervollkommnung ist.
Das zu wissen und zu verstehen, fällt ebenfalls unter den Begriff „den Planeten Erde richtig verlassen“.
Natürlich können Nichtchristen dagegenhalten und anführen, dass es auch unter Christen Mörder gibt, und dass auch Christen Kriege führen und Verbrechen begehen. Ja, das stimmt.
Doch wir bezeichnen die Menschen, die sich selbst Christen nennen und auf der Erde Böses tun und Gesetzlosigkeit herbeiführen, nicht als Christen, denn sie sind keine Christen. Sie können sich selbst so nennen, wie sie wollen.
Ein Christ ist aber nur derjenige, der den Weg der christlichen Vervollkommnung durchlaufen ist und sich durch diesen Weg mit Christus den Herrn verbunden hat.
Ein Christ ist nur derjenige, dessen Seele sich durch ihren göttlichen energetischen Anfang mit der lebensspendenden Energie des Schöpfers vereinigt hat und zu einem einheitlichen Energieraum mit der Primärquelle geworden ist, mit dem Urgrund aller Wohnstätten. Wer das geistige Niveau eines wahren Christen erreicht hat, wird niemals Böses tun, weder in dieser Welt noch in den kommenden Jahrhunderten außerweltlicher Zeiten und Räume. Deswegen erkennt man einen Christen immer
an seinen Taten. Bezeichnet sich ein Mensch selbst als Christ und tötet dabei, ist er kein Christ, sondern ein Teufel, Satan, denn Satan ist ein Mörder.
Der Schöpfer ruft alle Erdenbewohner dazu auf, Christen zu werden.
Und das bedeutet, einen einheitlichen Energieraum mit dem Schöpfer zu bilden.
Eben zur Erschaffung solch eines vollumfassenden Energieraumes aller Erdenbewohner, die mit der Energie des Schöpfers verbunden sind, eben dafür hat der Schöpfer die Erde erschaffen, die irdische Welt, den Menschen und das gesamte sternengalaktische System des irdischen Weltgebäudes. In den schöpferischen Prozess des Allmächtigen hatte sich jedoch eine dem Schöpfer feindliche Energie eingemischt. Das Eindringen der feindlichen Energie in das Wesen der Schöpfungen Gottes ist dabei durch ein menschliches Verschulden passiert. Die Menschengeschöpfe sind auf einen Betrug der Gegenseite hereingefallen, haben das Gebot des Schöpfers missachtet mit dem Ergebnis, dass der Energiefluss zwischen dem Schöpfer und dem Menschen unterbrochen wurde; diese Lücke hat dann Satan gefüllt, der, ausgestattet mit allen Machtbefugnissen, zum Herrn der menschlichen Natur wurde.
Später hat der Herr den Menschengeschöpfen auf dem Berg Sinai die Gebote geschenkt, um den Umkehrprozess der Verdrängung Satans aus dem Wesen der Menschengeschöpfe in Gang zu setzen.
Die Erscheinung des Herrn Jesu Christi auf der Erde diente dem gleichen Zweck.
Die Seelen der Menschengeschöpfe, die die himmlischen Sphären betreten, müssen nämlich absolut rein und frei von Satans Energie sein. Das ist das Problem.
Doch warum hat der Schöpfer es überhaupt zugelassen, dass die feindliche Energie das Wesen des Menschen befallen konnte? Erstens ist es, wie bereits gesagt, durch menschliches Verschulden passiert, das heißt, nach einer Willenserklärung des Menschen. Und da der Schöpfer den Menschen frei erschaffen hat, kann er sich den menschlichen Willenserklärungen nicht entgegenstellen, weil der Schöpfer in so einem Fall gegen sein eigenes Gesetz verstoßen würde.
Die Menschengeschöpfe, die die himmlischen Sphären erreicht haben, werden aber auch auf ihren Wegen unter anderem auf feindliche Energien stoßen. Damit die Menschengeschöpfe also bereits auf der Erde Erfahrung im Umgang mit feindlichen Energien sammeln können, hat der Schöpfer eben darum solch eine feindliche Energie in seinem schöpferischen Prozess der Erschaffung des irdischen Weltgebäudes zugelassen.
Infolgedessen können die Menschengeschöpfe auf ihrem irdischen Lebensweg reale Erfahrungen im Umgang mit feindlichen Energieträgern sammeln. Diese Erfahrung ist dann so echt, dass viele Menschengeschöpfe ihre göttliche gegen die höllische Energie tauschen, wobei sie selbst zu Teufeln mutieren.
Der Schöpfer aber, der die feindliche Energie in das menschliche Umfeld gelassen hat, erwartet von den Menschengeschöpfen, dass sie sich diesen Energien entgegenstellen, sich von der Macht dieser Energien befreien und sie besiegen. Gott erwartet das von den Menschengeschöpfen als von Geschöpfen, die nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden. Die Menschengeschöpfe jedoch, die jedes Mal in den Dienst dieser Energien treten, verraten jedes Mal im Grunde Gott, ihren Schöpfer. Die Erdenbewohner sammeln dabei außerdem keine Erfahrung im Kampf gegen feindliche Energien, eine Erfahrung, die sie eigentlich mit sich in die Ewigkeit nehmen müssten. Und da eine solche Erfahrung fehlt und stattdessen feindliche Kräfte siegen, hat auch die Zukunft in der Ewigkeit für sie keinen Sinn, denn die Ewigkeit gehört den Kriegern Christi, den Siegern und Kämpfern, die über Milliarden von Weltgebäuden verfügen.
Indem sie von den feindlichen Energien besiegt werden, ihnen nachgeben, in ihren Dienst treten, bekunden die Menschengeschöpfe ihre Lieblosigkeit dem Schöpfer gegenüber. Doch der Schöpfer lässt die Anwesenheit der feindlichen Energie eben dafür zu, damit auf der Grundlage der Widersprüche zwischen den Energien die Menschengeschöpfe Liebe entwickeln können. Die Liebe ist eine grundlegende himmlische Kraft, die hauptsächlich dafür verantwortlich ist, alle Pfeiler des Daseins zusammenzuhalten.
Gott ist Liebe. Und deswegen unterscheiden sich die Schöpfungen Gottes in den ewigen Wohnstätten durch ihre Liebe zum Schöpfer und zueinander von den feindlichen Kräften.
Wenn die Menschengeschöpfe aber auf der Erde von der feindlichen Kraft besiegt werden, kann keine Rede mehr von Liebe sein, und das bedeutet, dass diese Erdenbewohner nicht im göttlichen Umfeld, in den Reihen der himmlischen Heerscharen hausen können.
Das zu wissen und zu verstehen, fällt ebenfalls unter den Begriff „den Planeten Erde richtig verlassen“.
Das hier Gesagte ist eine Offenbarung Gottes.
Die göttlichen Offenbarungen müssen als die Güte Gottes aufgefasst werden, als die einzig wahre Wissensquelle und Wegweiser im Labyrinth der irdischen Wege für die wissenshungrigen Erdenbewohner, die mit ihrem Forschergeist die Grenzen des irdischen Weltgebäudes verschieben und ihre Heimat in Räumen jenseits des irdischen Verstands suchen.
Durch die Gnade von Gott dem Allmächtigen, der heiligen Dreifaltigkeit, möge es so geschehen.

Amen