Viktor Groudinin

Predigt Nr.11

Predigt Nr. 11 (Texte 54-64-80-81)

Text 54

                                       Ist Jesus Christus ein Jude?

«Die messianischen Juden, die den Herrn Jesus Christus zum jüdischen Volk zählen und den Herrn als Juden bezeichnen, missverstehen die Frage über die Volkszugehörigkeit des Herrn. Indem sie die jüdische Herkunft des Herrn hervorheben, überhaupt die Volkszugehörigkeit des Herrn hervorheben, schmälern sie damit die Erhabenheit Gottes, denn von Gott sollte man nur als von Gott sprechen, auch wenn er im menschlichen Körper ist. Zunächst einmal muss man verstehen, dass Gott jenseits von Volkszugehörigkeiten ist, jenseits einer konkreten Volkszugehörigkeit. Gott gibt durch seine Kraft allen Rassen, Ethnien und Völkern das Leben. Gott fasst in sich alle Völker des Planeten Erde. Wir wissen, dass die Volkszugehörigkeit bei Juden im Mannessstamm bestimmt wurde.

Und das ist auch richtig, weil der männliche Samen in sich die Vollständigkeit der Information des später geborenen Säuglings trägt. Später wurde dann bei den Juden die Volkszugehörigkeit in der mütterlichen Linie bestimmt, doch das war bereits das Ergebnis von menschlichen Erdichtungen. Wir wissen auch, dass der Herr nicht vom männlichen Samen gezeugt wurde, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes. Wie kann man danach noch behaupten, dass der Herr Jude ist? Wenn es dem Herrn wichtig gewesen wäre, als Jude geboren zu werden, dann wäre er vom männlichen Samen geboren, und dann gäbe es gar keine Zweifel über seine Volkszugehörigkeit. Doch Gott beliebte es, Gott zu bleiben, deswegen muss das so verstanden und akzeptiert werden, wie Gott uns das bestimmt. Diejenigen, die Jesus Christus als Juden bezeichnen, zeigen, dass sie nicht an die göttliche Herkunft des Herrn glauben, und die nicht an die Göttlichkeit des Herrn Glaubenden können ihre Meinung nicht als die einzig wahre ausgeben.

Aus der christlichen Praxis wissen wir, dass die wahren Christen, die sich mit Gott vereinigten und Gott in sich trugen, ganz genau wussten, dass die Worte, die Jesus Christus sprach, nur Gott gehören konnten und nur von Gott gesprochen werden konnten, denn diese Christen hatten den Beweis dieser Worte in sich selbst. Sie wussten, dass Gott in ihnen wirkt und dass die Worte des Herrn nicht einfach nur Worte sind, sondern die mächtige Kraft, die in den Christen wirkt; den Beweis dafür trugen die Christen in sich selbst.
Ja, der Herr kam zu seinem Volk. Doch das bedeutet nicht, dass der Herr nicht in jedem anderen Volk hätte erscheinen können. Um auf der Erde zu erscheinen, muss man nun mal in einem der Völker geboren werden, weil die Menschheit in Völker unterteilt ist. Es ist bekannt, dass die Erde von den Nachkommen der Familie Noahs bevölkert wurde. Und das bedeutet, dass alle nachfolgenden Rassen und Völker aus den vorangegangenen Rassen und Völkern entstanden sind. Die jüngeren Rassen stammten von den älteren ab.

Die weiße Rasse beispielsweise brachte die gelbe Rasse und die schwarze Rasse hervor, und diese Rassen hatten später nichts mehr miteinander zu tun, bis auf die Wurzeln ihrer Abstammung. Und im jüdischen Volk wurde eben auch ein gewisser Jemand geboren, der im Grunde nicht zur jüdischen Ethnie gehörte, sondern der zum Begründer der himmlischen Rasse wurde, die als Christen bezeichnet wurde. Der Herr wählte im jüdischen Volk ein Gefäß für seinen Eintritt – die Jungfrau Maria. Der Herr wählte außerdem das gesamte jüdische Volk für seine Vorsehung auf Erden, was die größte Gnade Gottes gegenüber dem jüdischen Volk war. Es ist auch niemand dagegen, wenn die Juden den Herrn Jesus Christus als ihren Messias ansehen, doch der Himmel ist dagegen, wenn nur die fleischliche Seite der Angelegenheit betrachtet wird. Natürlich wuchs der Herr im jüdischen Volk heran und bereitete seine Erscheinung eben im jüdischen Volk vor. Natürlich wurde er von allen Ereignissen, Erwartungen und Bräuchen des jüdischen Volkes beeinflusst.

Doch seine unmittelbare Erziehung und Heranbildung erhielt der Herr direkt von Gott dem Vater, worauf es im Lukas-Evangelium einige Hinweise gibt: Lukas 2,41-50 «Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten’s nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich.

Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte». Wir sehen, dass die Denkweise des jungen Jesus sich auf den durch ihn empfangenen Botschaften vom Vater gründete.

Natürlich darf man konkret die Beziehung zwischen Gott und dem jüdischen Volk nicht außer Acht lassen, denn die historische Beziehung zwischen Gott und dem jüdischen Volk geht auf Abraham zurück und dauert bis heute an. Aber man darf nicht den absichtlichen oder unabsichtlichen Fehler machen und den Aspekt der Volkszugehörigkeit des Herrn hervorheben und seine göttlichen Tugenden schmälern. Matthäus 12,46-50: «Da er noch also zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er reckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter». Diese Episode zeugt davon, dass nicht die verwandtschaftlichen Beziehungen für den Herrn bestimmend sind, sondern zuallererst die geistige Verwandtschaft in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen.

Und schließlich kommt hier die Hauptbestätigung dafür, dass nicht die fleischliche Verbindung mit dem jüdischen Volk das Hauptbestimmungsmerkmal der Volkszugehörigkeit und der Göttlichkeit des Herrn ist – das erfahren wir aus den Worten des Herrn selbst: Matthäus 22,41-46 «Da nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus und sprach: Wie dünkt euch um Christus? wes Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt: «Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis dass ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße»? So nun David ihn einen HERRN nennt, wie ist er denn sein Sohn? Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen». Wir sehen also, dass selbst die damaligen Pharisäer einsichtiger waren als die heutigen Pharisäer, denn sie verstanden den Sinn der vom Herrn gesprochenen Worte. Über Gott muss man wie über Gott sprechen und sich darüber freuen, dass der Herr im jüdischen Volk aufleuchtete, und sich damit abfinden, dass der Messias zu allen Völkern kam, denn der Messias kann nicht nur ein jüdischer Messias sein.

Die Tatsache, dass Gott im jüdischen Volk aufleuchtete, bedeutet ganz und gar nicht, dass Gott Jude ist. Natürlich besuchte Gott das jüdische Volk, doch das bedeutet nicht, dass Gott seinem Wesen nach zu irgendeiner Ethnie gehört. Wenn Sie als Deutscher einen Franzosen besuchen, bedeutet das nicht, dass Sie danach zum Franzosen werden. Wenn die Menschen Sie auch als Franzosen ansehen, ist das nichts mehr als ein Gerücht der Menschen. Doch für den Himmel sind Sie Deutscher und bleiben auch Deutscher. Wenn die Franzosen Sie verprügeln und töten sollten, würden Sie sich dann als Franzosen bezeichnen?

So besuchte auch Gott als Gott die Juden, und zwar nicht nur die Juden, sondern die gesamte Menschheit, doch das bedeutet nicht, dass Gott jüdisch wurde. Umso mehr, als dass die Eigenen, diejenigen, die Gott als die Seinigen betrachtete, den Messias gekreuzigt haben. Und heute zeugt die Inakzeptanz Jesu Christi davon, dass die Juden die Kreuzigung unterstützen und mit der Kreuzigung einverstanden sind. Sie berufen sich darauf, dass es damals Pharisäer waren und die Anführer des Volkes, die den Herrn gekreuzigt haben. Doch heute … was hindert sie heute daran, die Sachlage zu ändern, die Freveltat und den Fehler, der vor zweitausend Jahren begangen wurde, zu verstehen? Heute geschieht doch durch die Inakzeptanz die gleiche Kreuzigung. Deswegen müssen die Juden heute vor Gott, dem Herrn Jesus Christus niederknien und die Schieflage ihrer Beziehung mit Gott korrigieren.

Schiefe Seelen, die Christus nicht anerkennen, werden noch schiefer, und diejenigen, die ihn akzeptiert haben und akzeptieren werden, dürfen Jesus nicht wie einen Kerl von nebenan akzeptieren, sondern als den allmächtigen Gott, den König der Könige, der Milliarden Seelen von wahren gläubigen Christen in den Himmel emporsteigen ließ, der vor sich die Seele eines jeden verstorbenen Juden hebt und vor Gericht stellt, und der über das Schicksal des Planeten und des gesamten Weltgebäudes entscheiden wird. Nur Demut und Ergebenheit Gott gegenüber können als Rechtfertigung für Ablehnung und Zurückweisung dienen. Das Erscheinen Gottes auf Erden in Menschengestalt zeugt davon, wie hoch Gott der Herr den Menschen als seine Schöpfung schätzt.

Die geretteten Menschen erlangen durch Gottes Gnade Güter, von denen sie nicht die geringste Vorstellung hatten, doch die Gott der Herr, der im Laufe der gesamten Geschichte des Christentums in die Christen Eingang fand, jedem sein Maß, den Christen selbst berichtete und enthüllte. Doch die gesamte Unendlichkeit und alle Größe der Güter des Herrn wird sich uns offenbaren, nachdem wir das Reich Gottes geerbt haben, wenn wir Gott unserem Herrn, Jesus Christus entgegentreten, dem Ehre gebührt in alle Ewigkeit! Amen.»

Wie ist denn Ihre Meinung dazu: Ist Jesus Christus Jude oder nicht? Wenn man nämlich den Menschen Jesus Christus meint, der im jüdischen Volk geboren wurde, dann lautet die Antwort: Ja, Jesus Christus ist Jude, der sich zu Gott machte. Doch daran glauben die Juden selbst nicht. Sie sagen, dass ein Jude sich nicht zu Gott machen könne. Doch wenn wir sagen, dass Gott, der Schöpfer, sich zum Menschen Jesus Christus machte, bedeutet das dann, dass Gott danach Jude wurde? Zumal bezeichnete das Wort «Jude» ursprünglich keine Volkszugehörigkeit, sondern bedeutete lediglich ein Ereignis im Leben eines Stammes. Welchen Bezug hat Gott dann noch zu diesem Ereignis, bis auf die Tatsache, dass er dieses Ereignis selbst vorherbestimmte?
Das ist so, als würde man sagen, Gott sei ein Nomade. Nur ein Blinder würde die Absurdität solcher Schlussfolgerungen nicht erkennen.
Möge Gott der Herr Jesus Christus immer mit uns sein.
Amen

Text 64

Offenbarung: 3,9 «Siehe, ich werde geben aus des Satans Schule, die da sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und niederfallen zu deinen Füßen und erkennen, dass ich dich geliebt habe». Der Herr setzt Juden ganz klar der Schule Satans entgegen, die sich als Juden bezeichnet, aber nicht eine solche ist. Das heißt, es kommt vor, dass sich hinter angeblichen Juden eine Schule Satans verbirgt. Wahre Juden jedoch glauben an den wahren Gott. Das kann man den Worten des Herrn in der Offenbarung des Johannes entnehmen. In der Offenbarung des Johannes sprach Gott der Herr Jesus Christus selbst darüber. Das heißt, wahre Gläubige sind die wahrhaftig an Gott den Herrn Jesus Christus Glaubenden.

Und das sind wahre Christen. Die Juden sind wahre Christen, weil nur wahre Christen an den wahren Gott glauben. Vor der Entstehung des Christentums auf der Erde wurden alle als Juden bezeichnet, die aufrichtig das Gesetz befolgten. Doch die Erfüllung des Gesetzes war unmöglich angesichts der Gebrechlichkeit des Menschen und wegen der Unzeitigkeit der Zeiten und Epochen. Die Ausführung des Gesetzes wurde erst mit dem Christentum möglich. Denn nicht die Ausführung von alttestamentlichen Ritualen ist die Erfüllung des Gesetzes, sondern die Erfüllung des Gesetzes ist ein lebendiger Glaube an den lebendigen Gott, eine lebendige Gemeinschaft mit Gott, der Gang im Heiligen Geist. Doch der Begriff «Jude» ist zum Sprichwort geworden für alle Juden, die an Riten glauben und sich auf ein Volk beschränken. Es ist falsch und unkorrekt, alle Juden, die die in der Tora niedergeschriebene alttestamentliche Lehre praktizieren, als Juden zu bezeichnen, und ganz falsch ist es, diejenigen als Juden zu bezeichnen, die sich äußerlich dem Erscheinungsbild nach dem jüdischen Volk zurechnen, das heißt: durch Gesichtszüge, Schläfenlocken, die Beschneidung, Kleidung und die Befolgung von Ritualen.

Römer: 2,28-29 «Denn das ist nicht ein Jude, der auswendig ein Jude ist, auch ist das nicht eine Beschneidung, die auswendig am Fleisch geschieht; sondern das ist ein Jude, der’s inwendig verborgen ist, und die Beschneidung des Herzens ist eine Beschneidung, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Eines solchen Lob ist nicht aus Menschen, sondern aus Gott». Jude ist eine innere Eigenschaft, ist die Eigenschaft der Seele, die mit Gott verbunden ist, ist die Eigenschaft, die die Einheit der Seele mit Gott kennzeichnet. Und das ist das wahre Christentum. Wenn man also Jude sagt, muss man einen Christen meinen, und wenn man von einem Christen spricht, muss ein Jude gemeint sein. Wie auch der Christ ein Israelit ist, so ist auch der Christ ein Jude.

Diese Behauptung ist wahr und richtig. Es gibt keine Trennung zwischen einem Juden und einem Christen, aber es gibt die Einheitlichkeit der Bedeutung und die Einheitlichkeit der Begriffe. Deswegen ist die Behauptung, dass Juden diejenigen sind, die die in der Tora niedergeschriebene alttestamentliche Lehre praktizieren und zum jüdischen Volk gehören, eine falsche Überzeugung. Diejenigen, die das behaupten, sollten darüber nachdenken, ob sie diese Angelegenheit richtig und wahrhaftig verstehen. Juden sind diejenigen, die das Gesetz erfüllt haben. Und die Erfüllung des Gesetzes wird mit dem Christentum möglich, durch den Glauben an Gott den Herrn Jesus Christus, durch die Befolgung der evangelischen Gebote und damit durch die Vereinigung mit Gott. Johannes: 4,19-24 «Das Weib spricht zu ihm: HERR, ich sehe, dass du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, zu Jerusalem sei die Stätte, da man anbeten solle. Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten. Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden.

Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten». In dieser Episode sprach der Herr von der Gemeinschaft seiner Jünger und bezeichnete sie als Juden, die den Neuen Bund mit Gott geschlossen haben und von denen die Rettung der gesamten Welt ausgehen sollte. Er sprach über diejenigen, die das Gesetz erfüllt haben, über Christen, denn er wusste, dass seine Jünger seine Predigten hören und dass die Geburt des Christentums die Erfüllung des Gesetzes und die Rettung bedeuten würde. Deswegen darf man «Jude» nicht mit dem Begriff «orthodoxer Jude» gleichsetzen. Ein orthodoxer Jude ist erst dann ein Jude, wenn er das Gesetz erfüllt hat. Und die Erfüllung des Gesetzes ist Christus.

Die Kontinuität dieser Begriffe ist möglich und sogar notwendig, da Christus die Lehre zur Erfüllung des Gesetzes geschenkt hat: «Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen», und bestätigt das mit der Herabsendung des Heiligen Geistes auf alle wahrhaftig Glaubenden, die das Gesetz erfüllt haben. Johannes: 14,26 «Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe». Amen.

Solch eine Sicht auf die Gleichheit von Begriffen wie: «Israelis sind Christen, und Juden sind Christen» lässt darauf hoffen, dass diejenigen, die einen direkten Bezug zu diesen Begrifflichkeiten haben, nämlich Israelis, Juden und Christen, es verstehen und akzeptieren werden. Doch all diese Begrifflichkeiten können nur in einem Fall gleichbedeutend sein und zu einem Ganzen gehören, nämlich dann, wenn das wahre Christentum kultiviert wird. Denn wenn es lediglich auf der Ebene eines Ritenglaubens geschieht, ist so eine Einheit grundsätzlich nicht möglich. Diese Einheit ist aber nur im Geiste und in der Wahrheit möglich. Denn so ein neues Gebilde auf dem Planeten Erde muss seinen Anfang in den himmlischen Sphären nehmen und muss von Gott dem Herrn Jesus Christus ausgehen. Was wir uns allen auch wünschen: den Christen, Juden und Israelis.
Amen

Text 80

                                               Von den Engeln

Ihr habt als Erdbewohner heute noch einen Tag Eures Lebens verlebt. Heute sind alle Eure auf der Erde lebenden Generationen um einen Tag älter geworden. Dieser Tag wurde von Euch genauso verlebt, wie alle anderen vorangegangenen Tage auch, wie auch alle nachfolgenden Tage verlebt werden, im Grunde schnelllebig. Heute ist kein besonderer Tag. Er ist genauso wie alle anderen Tage Eures Lebens auch. Es geht hier einfach nur um einen Tag in Eurem Leben. Damit Ihr diesen Tag verleben könnt, wurde das gesamte Universum, das gesamte Weltgebäude, die gesamte Dimension geschaffen.

Milliarden Engel verrichten ihren Dienst, um diesen Tag mit den notwendigen Energien, dem notwendigen Schutz zu versorgen. Das gesamte Universum, das gesamte Weltgebäude funktioniert wie ein lebendiger Organismus. Das Universum ist auch ein lebendiger Organismus, denn Milliarden von ewig lebenden Energien erfüllen das Universum und machen es lebensfähig und bewohnbar. Die himmlischen Kräfte sorgen dafür, dass die Dimension ihre Grenze nicht verändert, dass der Abgrund nicht Euer Universum verschluckt, dass die Wiege der Menschheit, die Erde, in ihrer Umlaufbahn ruht und dass nichts ihre Ruhe stört.

Der Himmel und die himmlischen Kräfte verrichten diese alltägliche Arbeit und werden dabei von der großen, vollkommenen Liebe zur Menschheit angetrieben, der Liebe, die sie mit allen Menschen teilen möchten, die die Erde verlassen und in die himmlischen Wohnungen aufsteigen. Ein Tag Eures Lebens. Ist das viel oder wenig? Vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet, ist das sehr wenig. In der Regel gelingt es einem Menschen, der einen Tag im Rummel verbringt, nicht, die Bedeutung des verlebten Tages zu schätzen, und wenn doch die Ereignisse des Tages bewertet werden, dann mit Bewertungen, die durch die Grenzen ihres irdischen Bewusstseins beschränkt sind. Doch für das Universum, für das Weltgebäude, für das Werk, das vom Himmel in die Sicherstellung der irdischen Existenz gelegt wird, ist ein Tag sehr viel. Das ist selbst für die Ewigkeit viel, denn die Ewigkeit lebt nicht von Erwartungen, die Ewigkeit ist frei von Spannungen. Und ein Tag im irdischen Leben sind Erwartungen.

Die Erwartung der geretteten Seelen, das Warten auf das Ergebnis der Lebenssicherung des Planeten Erde. Damit der Mensch einen Tag verleben kann, tut der Himmel sehr viel. Und wenn an diesem Tag in Eurem Leben nichts geschieht, was Euch der Ewigkeit näherbringt, bedeutet das, dass Ihr Euer Leben umsonst lebt. Welche Waagschale habt Ihr heute befüllt? Die Schale, die Euch in den Himmel hebt, oder die Schale, die Euch in die Hölle stürzt? Ihr habt die Wahl, und diese Entscheidung fällt Ihr jeden Tag in Eurem Leben. An jedem Tag Eures Lebens arbeitet der heilige Himmel, das gesamte Universum, das gesamte Weltgebäude für Euch in Erwartung dessen, dass Ihr die richtige Entscheidung trefft, und dass die gesamte Schöpfung Gottes für Euch nicht umsonst erschaffen wurde. Vielen von Euch wird es verwehrt bleiben, von den Früchten von Gottes Schöpfungen in der Ewigkeit zu kosten, und daran seid Ihr selbst schuld.

Ihr lehnt selbst die Sorge des Himmels um Euch ab, und auf den Aufruf Gottes, das Reich zu erben, antwortet Ihr mit einer Zustimmung zum Aufruf des Gottesgegners Satans und seiner Engel. Sagt, was Gott noch nicht für Euch getan hat? Gott hat Euch die Ewigkeit bereitet, Gott hat Euch das Reich bereitet. Warum verwandelt Ihr den blühenden Garten der Erde, Eure Wiege in die Stätte Eurer Verdammnis? Ihr geht zugrunde, ohne das Leben zu erreichen. Ihr verbringt Eure Zeit damit, dass Ihr Euch in die Hände der verderblichen Energie übergebt, die Euch in eine Konfrontation miteinander stürzt, sobald sie Euch beherrscht, und diese Konfrontationen äußern sich im Kampf um Gebiete, um materielle Güter usw. Das ist der Bezeichnung Mensch, der einen Platz im Universum einnimmt und der berufen ist, die Reihen der himmlischen Streitkräfte zu füllen, nicht würdig. Jeder von Euch ist ein zukünftiger Engel in den Reihen von Gottes Streitkräften. Satan versucht, Euren wahren Wert vor Euch geheim zu halten und ihn zu erniedrigen.

Er zwingt Euch den Gedanken auf, dass der Besitz von materiellen Gütern auf der Erde, und damit von Macht, das ist, was den Menschen höherstellt und ihn bedeutend macht. Doch das ist nur ein Trick Satans, denn er weiß, dass ein Mensch, der nur an das Materielle denkt, für das geistige Leben verkümmert. Denn der Mensch ist in erster Linie ein geistiges Geschöpf, und erst danach eine körperliche Schöpfung. Der Geist des Menschen wird bei Geburt in einen Körper gekleidet, um eine Form zu erlangen und auf der Erde zu reifen und später in geistigen Sphären zu verweilen. Satan verhindert das stets, weil er ein Menschenmörder und Gottesbekämpfer ist. Doch Satan steht eine Armee von heiligen Engeln gegenüber, die immer über die Menschen wachen. Und wenn nicht die Engelsarmee wäre, hätte die Menschheit schon längst aufgehört zu existieren. Deswegen müssen Menschen und Engel ein gemeinsames Werk verrichten – die Errettung der menschlichen Seelen. Doch viele Menschen entscheiden sich wegen ihres Unverständnisses, und oftmals auch aus freien Stücken, für den Dienst am Materiellen, und dadurch für den Dienst an Satans Engel.

Erfüllt alles, was Gott Euch aufgetragen hat. Dadurch werdet Ihr Satans Armee eine Niederlage beibringen und Euch aus der verderblichen Sklaverei des Teufels befreien. Wenn Ihr dann Euren Körper abwerft, werdet Ihr spüren und verstehen, was wahre Freiheit bedeutet. Die Freiheit, die Euch auf ewig, immer geschenkt wird und die niemand Euch mehr wegnehmen oder erschüttern kann. Eure Seelen erlangen eine Kraft, die Euch zu Schöpfern des Weltgebäudes machen wird. Die Glückseligkeit, die Eure Wesen erfüllen wird, wird eine Eigenschaft der Liebe sein, die in Euch bei einer Begegnung mit dem Schöpfer entflammen wird. Ihr werdet ewig sein. Ihr werdet immer sein. Ihr werdet zu Welten, Universen, Ihr werdet zu Gottes Fingern, mit denen Gott Leben erschaffen wird.

Doch viele von Euch erfahren die Wirkung der Zerstörung und werden das Antlitz des Schöpfers nicht sehen. Solche sollten lieber gar nicht erst geboren werden. Solange Ihr auf der Erde seid, solange Eure Seelen in Euren Körpern sind, antwortet mit Eurem Herzen auf den Aufruf Gottes. Auch wenn Euer Leben auf der Erde schwer ist, mutet der Schöpfer Euch doch niemals mehr zu, als das, was Ihr ertragen könnt. Und in den schwierigsten Minuten kommt er selbst zu Euch oder befiehlt den himmlischen Heeren, jeden von Euch zu beschützen. Ihr seid nicht allein auf der Erde. Der heilige Himmel ist mit Euch. Gott allein weiß, wie viele Tage ein jeder von Euch noch hat, und wie viele Tage dem Planeten Erde noch bleiben. Nehmt also jeden Tag in Eurem Leben als eine unschätzbare Gabe, das Teuerste, was Ihr habt. Möge der morgige Tag für Euch ein Tag der Auferstehung für ein neues, geistiges Leben mit Gott, dem Schöpfer werden, zur einzig wahren Stütze für alles, das lebt und in das Leben kommen wird. Amen.

Der letzte Text schließlich, den wir gern mit Ihnen besprechen möchten, ist Text Nummer 81.
Dieser Text ist der Abschlusstext im Buch «Sammlung von Offenbarungen», und ihn stellen wir Ihnen vor.

Text 81
Frage: Was trennt die Völker voneinander? Antwort: Die Dauer ihrer Existenz. Denn je weiter man in die Tiefe der Jahrhunderte vordringt, desto näher sind die Völker einander. Nicht von der Nähe der Kommunikation her, sondern vom Verwandtschaftsgrad. Und am Ende vereinigen sich alle Völker in Noah. Und davor, entlang der Linie, die vom heutigen Tag in uralte Zeiten führt, vereinigen sich viele Völker in Jakob. So wie alle Völker in Noah zu einem Volk, einer Familie werden, so kommen viele Völker in Jakob zu einem Volk, einer Familie zusammen. Deswegen sollten sich die modernen Nachfahren des Stammes Judas und des Stammes Benjamins nicht davor scheuen, in anderen Völkern nach verlorenen Brüderstämmen zu suchen.

Die Söhne Noahs waren verschieden, und von ihnen gingen verschiedene Völker aus. Drei Söhne Noahs hat Gott zu Begründern der Vielfalt der Völker gemacht. Das ist ein Werk Gottes, und die Taten des Schöpfers können nicht mit menschlicher Logik erklärt werden. Genauso, wie die Söhne Jakobs verschieden waren, gingen aus ihnen verschiedene Völker hervor, in denen auch die fehlenden Stämme Israels zu finden sind. Gott sprach zu Abraham: „ich will dich zum Volk machen“ und meinte damit „ein Volk Gottes“ und kein konkretes ethnisches Volk. Das Volk Gottes, das den Lenden Abrahams entsprang, beinhaltet Ethnien, die den Lenden Jakobs entsprungen sind. Die Bestimmung Jakobs-Israels ist es nicht, sein Volk in der Gemeinschaft der Menschheit zu isolieren, sondern die Bestimmung Israels ist es, mithilfe seines Volkes die gesamte Welt mit dem wahren Glauben an den wahren Gott wie mit Sonnenstrahlen zu durchdringen.

Und dieser Plan wurde von Gott in die Vielfalt der Söhne Jakobs gelegt. Sie sind vielfältig wie auch die Welt vielfältig ist, und in dieser Vielfalt existieren sie in jedem Volk. Deswegen müssen die verlorenen Stämme Israels in allen Völkern gesucht und gesehen werden, die stark ausgeprägte Ethnien in sich tragen: Russland, China, Indien und andere. Und diese Vielfalt der Völkerethnien legte Gott in die Lenden der Söhne Jakobs. Israel ist ein geistiges Projekt Gottes auf Erden. Die geistige Sonne, die auf die Welt strahlt, in deren Strahlen die menschlichen Seelen in Treue und Zugehörigkeit zu Gott reifen. Das war der Plan. Nun wünscht sich Gott eine Wiedervereinigung aller Stämme Israels durch eine Wiedererrichtung des Patriarchats in Jesus Christus, Gott dem allmächtigen Herrn. Man könnte entgegnen: “Nichts von dem hier Beschriebenen findet sich in der Tora.“ Es gibt eine Antwort: Doch, tut es.

Es wurde von Noah, von Noahs drei Söhnen, die in ihren Lenden die zukünftigen Völker trugen, berichtet. Es wurde auch von der Ausbreitung Israels berichtet. Und wenn man sich diese Ausbreitung selbst vorstellt, das Umherwandern und die Berührung mit unterschiedlichen Ethnien, so kann man mit Sicherheit annehmen, dass es sowohl eine Blutsvermischung, als auch ein Eintreten in andere Ethnien gab. Man kann entgegnen: „Aber es gibt doch ein Gedächtnis des Volkes, und andere Völker haben eine Erinnerung an ihre Herkunft“. Antwort: Warum haben beispielsweise Inder ihre Abstammung von Noahs Lenden nicht in ihrem Gedächtnis? Oder Chinesen. Weil die ausgezogenen Stämme Israels andere Glaubensvorstellungen entwickelten, eine andere Ethnie, und das Wissen um ihre wahre Herkunft ging verloren, und wahrscheinlich war es auch gar nicht erst vorhanden. In der Tora wird nichts darüber gesagt, dass sich die Söhne Jakobs ähnlich waren. Im Gegenteil, es wird von der Verschiedenheit der Söhne berichtet.

Und das kann man in der Vielfalt des Segens erkennen, den Jakob jedem Sohn gab. Dieser Segen umfasst alle Richtungen der menschlichen Bestrebungen, und damit auch alle Ethnien, die das Völkerspektrum bestimmen. Man sollte vielmehr anmerken, dass der Großteil der Stämme Israels verloren ging. Und selbst gemäß der menschlichen Logik ist verständlich, dass sie sich nicht einfach in Luft auflösen konnten. Und wohin sind sie verschwunden? Nirgendwohin. Damals war es schwer, Entfernungen zurückzulegen. Deswegen blieben diejenigen, die tausende Kilometer weit gekommen sind, auch jahrtausendelang dort, verwandelten sich mit der Zeit in Völker mit unterschiedlichen, stark ausgeprägten Ethnien, die auch heute noch den Planeten Erde bevölkern. Die Verheißung, die Abraham gegeben wurde, dass ihm so viele Nachfahren geboren werden wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Rande des Meeres, der unzählig ist, hat Gott nicht vergessen, sondern hat alles bestmöglich eingerichtet.

Die vierzehn Millionen Juden, die heute ihr Volk zählt, können nicht als das gesamte Volk Israels angesehen werden, und sie können nicht als Teil des Versprechens betrachtet werden. Was also tun? Denn die Verheißungen Gottes sind doch unwandelbar? Genauso. Der Herr nahm sich eine Taktik vor, die der Erhabenheit Gottes würdig ist. Die seinerzeit verstoßenen Stämme Israels schrieben ihre eigene Geschichte. Einige von ihnen wurden zu Christen, einige zu Buddhisten, was zusammengenommen die Aufgabe der Wiedervereinigung und das Heranführen der Welt zu einem Gott vereinfacht. Jetzt muss man dieses vielzählige Volk zusammenführen. Diese Aufgabe obliegt den Patriarchen Israels, aus allen Stämmen Israels. Die Wiedererrichtung des Patriarchats und der Neue Bund zwischen Israel und Gott muss eine Handlung sein – eine Willensbekundung des gesamten Volkes, den Willen Christi anzunehmen. Frage: Wie soll man die fehlenden Stämme Israels aus der Vielzahl der Völker erkennen? Antwort: Die Völker, die zusammen mit dem Stamm Judas und dem Stamm Benjamins aufrichtig den Wunsch äußern, den Willen Christi auf der Erde zu behaupten, diese Völker sind die fehlenden Stämme Israels. Denn nicht der Mensch vereinigt die Stämme Israels, sondern Gott der Herr Jesus Christus.

Man muss nicht in den unterschiedlichen Völkern eine genetische Kompatibilität mit den modernen Vertretern des Stammes Judas und des Stammes Benjamins suchen, denn man findet sie womöglich gar nicht. Der Autor der Ausbreitung der Völker auf dem Planeten ist Gott, und das Wissen um die genetische Vielfalt ist menschliches Wissen, das Wissen des begrenzten menschlichen Bewusstseins. Hatten die Söhne Noahs eine genetische Kompatibilität? Nach der Logik der modernen Wissenschaftler vermutlich ja. Und wie entstanden dann Völker mit unterschiedlichen genetischen Kodes? Die Söhne Jakobs hatten ebenso eine fehlende genetische Kompatibilität. Noch einmal. Das ist ein Werk Gottes, und das Werk des Schöpfers unterliegt nicht der menschlichen Logik. Dort, wo Gottes Wille herrscht, wird die Ordnung der Natur außer Kraft gesetzt. Deswegen ist die Suche der Verwandtschaft auf der genetischen Ebene der falsche Weg. Die Suche nach Verwandtschaft muss zusammen mit der Suche nach Gottes Plan durchgeführt werden.

Und der Plan Gottes besteht darin, die Welt durch alle Stämme Israels zur Erkenntnis des wahren Gottes zu führen. Das ist eine hehre Mission. Und wenn die Stämme Israels sich nicht jetzt dessen bewusst werden, so werden sie das niemals begreifen. Das Erste, das sie begreifen müssen, ist die Tatsache, dass der Herr Jesus Christus der wahre Gott ist, der Allmächtige, der den Stämmen Israels Leben schenkte, der alle seine Schöpfungen mit Leben erfüllte. Die darauffolgende Geschichte der Welt muss ausschließlich mit dem Namen Jesu Christi verbunden sein, denn die Ablehnung Gottes und ein Leben jenseits von Gott ist leere Nichtigkeit, die weder für die Geschöpfe selbst, noch für den Himmel eine Bedeutung hat. Im Namen des Allmächtigen! Zum Triumph des Ruhmes Gottes auf Erden! Zur Errettung des menschlichen Geschlechts, zur Fortführung der irdischen und ewigen Jahrtausende! Möge dieses Werk geschehen durch Menschen, die ihre göttliche Vernunft vom himmlischen Vater, der allruhmreichen Dreifaltigkeit erhalten haben! Amen.

Das war der letzte Text aus dem Buch «Sammlung von Offenbarungen». Im Buch wird der gesamte Weg des Aufstiegs der menschlichen Gesellschaft aus der Hölle in himmlische Sphären aufgezeigt. Es wird die Entwicklungsperspektive der Gesellschaft von einer «nicht gottgefälligen» hin zu einer «gottgefälligen» beschrieben. Für die Gesellschaft gibt es nichts Einfacheres, als diesem Weg zu folgen.
Eine ausführlichere und nähere Betrachtung des Weges, den der Herr den Menschengeschöpfen anbietet, findet sich im Buch «Die Wirtschaftsordnung in der Gesellschaft des Lichts». Darauf verweisen wir auch die neugierigen Leser, die Bürger der zukünftigen Gesellschaft des Lichts.
Amen